Forum: Wirtschaft
Studie: Auch außerhalb der Großstädte werden die Wohnungen knapp
DPA

Wohnungen werden offenbar auch außerhalb von Ballungsräumen in vielen Regionen Deutschlands knapper und teurer. In einem Drittel der Städte und Kreisen sei die Situation problematisch.

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women_1900 22.06.2017, 07:31
1. als

nach dem Krieg Wohnraum knapp, sowie ein großer Flüchtlingsstrom zu bewältigen war, zog man schnell einfache Häuser hoch. Die Regiereneden wussten, daß die Lage auf dem Wohnungsmarkt prekär ist und die Menschen ein Dach über dem Kopf brauchen. Heute hält man krampfhaft an abgehobenen Standards fest, sowie an hohen Gebühren, Steuern.

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lalito 22.06.2017, 07:47
2. Was soll das?

Zwei Jahrzehnte den sozialen Wohnungsbau im Keller erstickt und jetzt Mittel im Wahlkampf vorstellen wollen, um den Profiteuren, dem eigentlich repräsentierten Klientel, das Wasser abzugraben? Lächerliches Schmierentheater durch die Bank, von dem Zug sind noch nicht mal mehr die Rückleuchten zu sehen . . .

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Wirbelwind 22.06.2017, 07:59
3. Paare ohne Kinder auf 160 qm

Wenn ich mir anschaue wie viele Paare ohne Kinder hier in der Nachbarschaft auf 160 qm und mehr leben, ist das auch kein Wunder. Die DINKs haben halt im Durchschnitt mehr Kohle und schnappen den Familien den Wohnraum weg.

Bei den 3-Zimmer-Wohnungen sieht es in vielen Gemeinden gar nicht sooo schlecht aus. Aber die will ja niemand mehr. Für Familien mit mehreren Kindern sind sie objektiv betrachtet zu klein, und die DINKs, für die eigentlich geeignet wären, haben zuviel Geld und verprassen es daher lieber für riesige Wohnungen oder Häuser.

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grommeck 22.06.2017, 08:01
4.

Letzte Woche waren noch zuviele Wohnungen an falschen Orten vorhanden....
Jede Woche ein anderes Jammertal. Diese Zockernachrichten nerven langsam. Unsere Lobbyistenregierung wird kaum etwas dagegen tun, denn die Reichen und Schönen bestimmen wo es lang geht. Wir werden bald erleben, wie in den 70ern, das Wohnungen besetzt werden. Der gesamte Bereich der s.g. Investoren-Clique gehört unter Kontrolle, denn das sind die wahren Schuldigen an unsäglichen Zuständen, nicht nur im Wohnungsbau. Das gilt inzwischen leider auch für das gesamte Sozialversicherungswesen und die Energiewirtschaft. Überall die gleichen falschen Zeichen aus der Politik.

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granhuevos 22.06.2017, 08:16
5. Zu doof zum bauen

Anstatt bedarfsgerechten Neubau, baut man immernoch lieber Ferienwohnungen an der Ostsee oder erhält seine Fachwerkhäuschen als Museumsdörfer auf dem platten Land.

Wie in so vielen Bereichen wird man einfach den Crash abwarten müssen, vorher bewegt sich nichts mehr.

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Wofgang 22.06.2017, 09:08
6.

Im letzten Artikel wurden auf dem Land noch zu viele Häuser gebaut. Was denn nun?

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Whitey 22.06.2017, 09:39
7. Wer differenzieren kann ist klar im Vorteil

@ Wirbelwind: Ja genau, die bösen DINKS...
Ich weiß nicht wo Ihr "Hier" ist, aber in meinem kleinstädtischen "Hier" ziehen die Familien alle aufs Land damit sie Platz und Garten für die Kinder haben. In einer Mietwohnung will keiner wohnen.
Und wir DINKS, die gerne in der Stadt wohnen bleiben wollen (stichwort Altersvorsorge) finden nichts, weil vermögende Auswärtige hier ihren Altersruhesitz schaffen und Preise hinblättern, die für eine 40'-Einwohner-Stadt jenseits von Gut und Böse sind.
Als DINK muss man übrigens dafür sorgen, dass man im Alter auch allein zurecht kommt, da sind nämlich keine Kinder auf die man sich verlassen oder einspannen kann.
Mal ganz davon abgesehen, dass es auch viele DINKS gibt die das nicht freiwillig sind.
Und beim Kommentar von grommeck kann man sich nur fragen ob ihm nicht klar ist, dass es zwischen Großstadt und plattem Land auch noch was anderes gibt?!

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ludna 22.06.2017, 09:55
8. Gab es nicht letzte Woche erst eine Studie,

die behauptete, im ländlichen Bereich würde am Bedarf vorbei zu viel neuer Wohnraum gebaut ? Was denn nun ? Das geht mir langsam ziemlich auf den Zeiger. Eigentlich brauchen all diese Studien keine Daten, da diese nicht ergebnisoffen ausgewertet werden. Man braucht nur auf den Auftraggeber oder das Institut zu schauen, um zu wissen, wie das Ergebnis ist. Die Studienbearbeiter werden sicher gut bezahlt, aber in den Spiegel können sie wahrscheinlich nicht mehr schauen.

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akkarin 22.06.2017, 10:49
9. Vernetzung mal anders

Es hilft alles nichts, es wurden in der Vergangenheit in der Siedlungspolitik massive Fehler gemacht, uns sei es nur, daß die Städte und Gemeinden an Flächen alles verkauft haben, was möglich war. Und damit ist die Manövriermasse auch nicht mehr vorhanden, die heute notwendig wäre. Schön sichtbar übrigens während der Flüchtlingswelle. Und wenn dann noch eine Studie feststellt, daß an den falschen Orten gebaut wird, dann frage ich mich schon, was für ein Blindflug das ist. Auf der einen Seite grosses Gejammer wegen Landflucht und aus den Nähten platzenden Städten, auf der anderen wird den nicht in der Stadt wohnenden Personen das Leben ausserhalb der Zentren schwer gemacht, Themen wie ÖPNV, Internet, Schulen etc. Ich will hier gar nicht dem Pendeln das Wort reden, und würde selbst lieber heute als morgen damit aufhören, aber die Arbeitswelt hat sich auch verändert, und damit ist für viele ein Arbeitsplatzwechsel (nicht selten ohne Einkommenssteigerung) zum Normalfall geworden, aus welchen Gründen auch immer. Nur heisst das auch nicht selten dann einen langen Anfahrtsweg, da Familienmitglieder ihre eigenen Tätigkeitsbereiche haben, und ein Mit-Umziehen dann schwierig wird. Die heutige Situation erfordert eine wesentlich besserer Verknüpfung kleinerer Ortschaften untereinander und mit den Zentren als heute vielerorts vorhanden, denn wie schon gesagt, haben sich die Arbeitsplatzvorkommen stark in die Zentren konzentriert, die der Wohnmöglichkeiten dort aber nicht mitgehalten.

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