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Studie des Weltwirtschaftsforums: Maschinen verrichten bald mehr Arbeit als Menschen
DPA

Unsere Arbeitswelt wandelt sich radikal. Laut einer neuen Studie werden bis 2025 mehr Aufgaben von Robotern erledigt als von Menschen. Millionen Jobs werden dadurch wegfallen - aber noch mehr neue entstehen.

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freidenker49 16.09.2018, 07:14
1. Job fällt weg?

Wann kommt die Automatisierung in Form kürzerer Arbeitszeit bei den Arbeitnehmern an? Die Profiteure sind nur die 5% Superreichen, denen alles gehört. Von der 20-Stunden Woche spricht niemand.

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der_rookie 16.09.2018, 07:19
2. Hm

Könnte man diesem Artikel bitte eine Begriffserklärung beifügen - ich kann viele Aussagen nicht nachvollziehen. Maschinen erbringen doch heute schon viel mehr Arbeitsleistung als der Mensch. Bitte mal nachdenken wie vor der industriellen Revolution die Welt aussah. Heute gibt es Bulldozer und Kraene, Eisenbahn, Fließbänder, Aufzüge, etc. Alle diese Maschinen erledigen Arbeit die früher Menschen per körperlicher Arbeit hätten machen müssen. Wie viele Mitarbeite bräuchte man denn heute um die Leistung eines einzigen Mähdreschers oder Baggers manuel zu ersetzen?
Oder die Grafik: 40% der Unternehmen in Deutschland sollen heute(?) schon Quantencomputer nutzen. Nie und nimmer. Vielleicht gibt es 40 Forschungsinstitute die so etwas haben

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martin.kleckers 16.09.2018, 07:27
3. Glaube ich nicht

54 % bei Distributed Ledger wirft die Frage auf, was unter "nutzen" verstanden kann. Die meisten Unternehmen, die ich kenne, experimentieren maximal damit herum.

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loki78 16.09.2018, 07:29
4. ganz toll

ich bin 40 und in der Werkslogistik tätig. damit kann ich arbeiten bis zur Rente wohl knicken.

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K:F 16.09.2018, 07:31
5. An Entwicklung der Mitarbeiter hapert es leider

Bei der Automatisierung fragt sich, wer kauft später die Produkt, wenn Menschen nicht mehr gebraucht werden?

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odapiel 16.09.2018, 07:33
6. Henry Ford

Henry Ford stellte korrekt fest, daß Autos keine Autos kaufen. Es ist eher unwahrscheinlich, daß Roboter Autos kaufen werden. Was bleibt ist die Frage, was mit den Menschen passiert - und es wird die absolute Mehrheit sein - die diese schönen, neuen Jobs nicht werden machen können. Die absolute Mehrheit dieser Jobs wird in Bereichen geschaffen werden, die eine Mindestbildung und vor allem einen Mindest-IQ verlangen. Oder genauer gesagt, eine Universitätsausbildung, wenigstens eine Fachhochschulausbildung, und einen Intelligenzquotienten ab 110 aufwärts (oder einen vergleichbar hohen Quotienten sozialer Kompetenz, was nicht häufiger vorkommt). Sprich: Jobs wird es geben für jene, die bei den Glockenkurven für Intelligenz, Status und Bildung jenseits des Durchschnitts auf der rechten Seite angesiedelt sind, und alles links davon hat bald ein richtiges Problem. Wir sehen ja heute schon, daß Firmen sich diese Arbeitnehmer gezielt aus dem Ausland holen, während die linke Seite der Bell Curve ALGII beantragen muß.

Letztendlich wird kein Weg an der Maschinensteuer (sich mindestens im gleichen Maßstab wie die bisherige Lohnsteuer an der Wertschöpfung beteiligend) und am Grundeinkommen vorbeiführen. Nun, es sei denn, unsere oberen Etagen beschließen einen neuen Weltkrieg oder das sozialverträgliche Ableben derer, die nicht mehr gebraucht werden. "Soylent Green" läßt grüßen.

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vliege 16.09.2018, 07:34
7. Tolle Meldung

und eigentlich ein Grund zur Freude, die Errungenschaften des technischen Fortschritts. Jetzt müssen nur noch die richtigen Schlüsse gezogen werden. Stichwort Maschinensteuer.

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reswer 16.09.2018, 07:37
8. Jede industrielle Revolution bedeutet Abbau von Arbeitsplätzen!

Nach jeder industriellen Revolution,in diesem Fall die 4.0,hat den Verlust von Millionen Arbeitsplätzen bedeutet.

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zensurgegner2017 16.09.2018, 07:38
9.

Die Basis der Zukunft ist digitalisierung, Vernetzung

Und da ist Deutschland vor allem dank zu alter Politiker laut diversesten Studien das drittschlechteste Industrieland.
Runmänien, Bulgarien, Estland-digitale Vorbilder

Änderung: Nicht in Sicht
Laut EU taugen die digitalen Zukunftspläne der Analogistan Regierung Deutschland nur dazu, den Abstand bis 2025 zu den restlichen Staaten weiter negativ zu vergrößern, da die deutschen Ambitionen schlicht von Vorgestern sind.

Wer heute als Architekt, als Planer, sorgar als Handwerker an Ausschriebungen teilnehmen will braucht digitale Infrastruktur, die es so schlicht nicht gibt.4/5 Deutschlands hat zu langsames oder gar kein Netz.

Fabriken, digitale Konummunikation der Betriebsstätten: Geht nicht, da zuwenig Bandbreiten

Dadurch entwicken sich praxisanwendungen erst gar nicht, da die Infrastruktur fehlt
Mehrwert für Zulieferer, Anwender, Kunden: Gibts nicht, da die Basis nicht zur Verfügung steht
100.000ende von Jubs wurden erst gar nicht geschaffen, da die Infrastruktur für den Mittelstand nicht zur Verfügung steht

Plakatives Beispiel: Städte gießen Pflanzen oft von Hand, anstelle es zu automatisieren
Kanalspülungen: Ganze Arbeitstrupps erledigen das, obwohl 120 Euro Wächer den Gutteil davon automatisch übernehmen könnten.
STraßeleitsysteme Zehntausende stellen Schilder von Hand auf und ab, obwohl automatische Leitsysteme zentral jeweils programmiert werden könnten...

Baustellenmanagement: Heute kommen die Stadtwerke, morgen der Stromlversorger, übermorgen die Telekom und verlegt...Kupfer
3 mal Straße aufreißen, weil digitale Vernetzung fehlt

Stromversorgung: dank fehlender Digitalisierung und Steuerung sind 20% mehr Kraftwerke im Betrieb als nötig...

So verspielt unsere Analogregierung unsere Zukunft, ist ja auch Neuland, dieses neumodische Zeugs das man nur zum shoppen braucht

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