Forum: Wirtschaft
Studie: Deutschlands Topkonzerne verlieren Anschluss an Weltspitze
Carsten Koall/ Getty Images

Die größten deutschen Konzerne können bei Wachstum und Gewinnen nicht mehr mithalten. Die Exportnation leidet besonders unter der aggressiven US-Handelspolitik - doch das ist nicht der einzige Grund.

Seite 3 von 19
7p_ 11.06.2019, 10:52
20. @wo_st

Ich darf Sie korrigieren:
Viel WENIGER Umweltschutz und die Arbeitsplätze gehen verloren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
7131972445694 11.06.2019, 10:52
21.

Mit absurden deutschen Regulierungen, hohen Steuern und Abgaben, weitreichenden Verboten und teurer Energie hat das ganze natürlich gar nichts zu tun. Wie das erst unter Grün-Rot-Rot werden wird? Denen ist ein Landwirtschaftsstaat eh lieber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Freier.Buerger 11.06.2019, 10:52
22. Die Finanzierung fehlt

In D fehlt im Technologie und IT Sektor eine Risikokapitalfinanzierung wie z.B. in Amerika. All die amerikanischen IT-Unternehmen sind nur entschtanden, weil irgendjemand für Start und Ausbau 6..7 stellige Beträge gab, ohna dass der Firmengründer und Ideengeber das Haus seiner Eltern verpfänden musste.
Dabei wäre es ganz einfach. Man muss nur den Banken und Versicherern erlauben 3..4..5 % der Vorsorgesummen in Risikokapital zu investieren. Gerade in Niedrigzinszeiten und mit breiter Streuung wäre das sicher für alle ein gutes Investment.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fidhelma 11.06.2019, 10:53
23. So geht‘s

Wenn man sich aufs Auto konzentriert, die Energiewende versemmelt und Hasardeure wie Bayer als „Großkonzern“ oder die Deutsche Bank als „Großbank“ machen lässt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ratatat_ 11.06.2019, 10:54
24. Was fehlt ist eine Zukunftsvision

Zitat von wo_st
Viel mehr Umweltschutz und die Arbeitsplätze gehen verloren.
Das Problem sind doch nun wahrlich nicht die Umweltauflagen, sondern der typisch deutsche Bewahrermodus: Statt visionär, vernetzt, multidiziplinär und fortschrittlich zu denken, wird sich auf Bestehendem ausgeruht. Innovations- und Technikfeindlichkeit sind doch quasi deutsche DNA. Politisch müsste man alles in Bildung, Glasfasernetzausbau und Technologieförderung investieren, um im weltweiten Vergleich mithalten zu können. Gerade als Exportnation ist mittelfristig ein Festhalten am Verbrennungsmotor, Verweigerung von KI und sonstiger Technologie ein fataler Fehler. Klar ist doch, dass sich intelligente, vernetzte, nachhaltige (grüne) Technologien durchsetzen werden. Da können wir noch die besten Dieselfahrzeuge mit Schummelsoftware bauen.

Was fehlt ist auch eine gesellschaftliche Zukunftsvision, die genau das anerkennt und den Übergang so plant, dass neue Arbeitsfelder entstehen und eine Beschäftigung gesichert werden kann. Dazu liefern aber aktuell quasi alle politischen Parteien und auch die Industrie kaum übergreifende Lösungskonzepte. Zumindest sind diese schlecht / gar nicht medial präsent.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
canUCme 11.06.2019, 10:56
25. Ok, wenn wir in der ....

Hochtechnologie nicht mehr mithalten können, dann verlegen wir uns doch eher wieder auf den primären Sektor und betreiben im großen Stil ökologischen Landbau. Mit die besten Böden haben wir, klimatisch sieht es eigentlich auch (noch) sehr gut aus. Etwas Gesundes zum Essen im eigenen Land anzubauen, wird langfristig die allerbeste Option sein, so wie die Welt sich insgesamt entwickelt ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heimatminister 11.06.2019, 10:57
26.

Zitat von wo_st
Viel mehr Umweltschutz und die Arbeitsplätze gehen verloren.
Vielleicht hilft es ihnen, wenn dann Stellen im Bildungssektor besetzt werden können?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PaulBashi 11.06.2019, 10:57
27. Ich empfehle das Paper vom Nobelpreistraeger Paul Romer

Sieht tatsächlich so aus, als wären die Ökonomen in diesem Land in den 80er hängen geblieben. Technischer Fortschritt ist nun mal nicht, das alleinige Ergebnis von Wachstum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
erik.st 11.06.2019, 10:57
28. Ist doch in DE politisch nicht gewollt.

Unternehmen die Gewinne fahren, sind doch für fast 50 Prozent der Bevölkerung gierig. Andere Länder besteuern Unternehmen nicht so extrem, wie wir es tun. Also warum sich darüber aufregen, dass ist doch schon längst bekannt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
österreichischeschule 11.06.2019, 10:59
29. Steuergerechtigkeit

Wenn man sich die Gewinne der Tech-Konzerne genauer ansieht, dann rühren Sie oftmals auch daher, dass Sie so gut wie keine Steuern zahlen. Es gab mal einen Chart, in dem das Steueraufkommen von Amazon vs. Walmart aufgelistet war und Walmart das 25fache an Steuern in den letzten zehn Jahren gezahlt hat. Wenn man diese schreiende Ungerechtigkeit mal herausrechnet, sehen die Zahlen etwas anders aus. Was aber stimmt ist, das wir in Deutschland seit SAP (außer Wirecard) keinen echten Tech-Konzern mehr gegründet haben. Was das für die Zukunftsfähigkeit vieler Arbeitsplätze bei uns heißt, kann sich jeder selbst ausmalen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 19