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Studie: Einkommen älterer Menschen steigen deutlich schneller
DPA

Die finanzielle Lage von Menschen im Rentenalter hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verbessert. Laut einer Studie legten die Einkommen deutlich stärker zu als bei Jüngeren.

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trader_07 10.05.2017, 09:24
30.

Zitat von fatherted98
..meine Nachbarin fragen...die hat 700 Euro Rente...müssten ja jetzt mindesten 1000 sein....oder?
Ja, fragen Sie mal. Ich frage auch mal meine Nachbarn. Das dauert allerdings noch zwei Wochen, die sind gerade auf Kreuzfahrt.

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trader_07 10.05.2017, 09:27
31.

Zitat von Michael-Kreuzberg
Im umkehrschluss heisst das : wenn nur wenuge verhungern ist das hinnehmbar für die Politik, verhundern zehntausende unter uns könnte man ja was tun!
Und? Nun mal Butter bei die Fische..... wie viele verhungern in Deutschland denn so pro Monat?

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wut62 10.05.2017, 09:29
32. Schlimm

Dieser Beitrag zeigt, dass wir manipuliert werden sollen. Der ganze Artikel ist widersprüchlich und sollte von einem guten Journalist von SPO einmal widerlegt werden. Tatsache ist, dass die Rentenerhöhungen unter den Inflationsraten lagen, dass die Renten heute immer mehr versteuert werden, dass man sich an den privaten Altersvorsorgen vergeht (Beispiel: Voller KK-Beitrag auf Direktversicherungen), dass man auf seine Ersparnisse für das Alter, keine Zinsen mehr bekommt, dass die KK-Beiträge seit Jahren auch für Rentner steigen, dass Zusatzbeiträge für Medikamente steigen, dass Sehhilfen nicht mehr bezahlt wurden, dass der Eigenanteil für Zahnersatz laufend steigt (wodurch gerade ältere Menschen betroffen sind). Ich spreche hier von Rentnern und nicht von Pensionären. Wie kann man dann so einen Artikel schreiben? Wem soll damit geholfen werden?

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Pela1961 10.05.2017, 09:34
33. Ach nee,

im Grunde wieder eine Anhäufung von Binsenweisheiten, die da zum Besten gegeben wird. Die jetzige Rentnergeneration - besser gesagt die, die schon seit einigen Jahren in Rente sind - sind eine "goldene" Generation. Keiner Rentnergeneration ging es besser und keiner wird es jemals wieder so gut gehen. Von den Pensionären einmal abgesehen, denen geht es immer rosig. Den Witwen allerdings gehts nur solange gut, solange die ehemals berufstätigen Männer noch leben. Jeder, der heute Mitte 40 oder um die 50 ist, konnte das doch an seinen Eltern selbst beobachten. Die Rente wurde freudig begrüßt, von Existenzängsten keine Spur, man konnte endlich den immerwährenden Urlaub genießen. Selbst Arbeiter und kleine Angestellte konnten sich noch einen vernünftigen Lebensstandard leisten. Vorbei. Schon die Generation, die jetzt oder in den nächsten Jahren ins Rentenalter kommt, kriegt massive Probleme. Selbst bei geradlinig verlaufenen Lebensläufen. Kommen Faktoren wie Scheidung oder Arbeitslosigkeit, Krankheit dazu wirds ganz eng. Gut, der "Reichtum" der Rentner steigt. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der durchschnittliche Zahlbetrag bei Erwerbsunfähigkeit unter dem Niveau einer mittleren Ausbildungsvergütung liegt und nach wie vor noch mit Abschlägen bestraft wird, wer wegen Krankheit vorzeitig in Rente geht. Den Witwen solcher Krankheitsrentner gehts noch mieser, wenn sie nicht durchgängig berufstätig waren. Aber ich ahne schon, dass demnächst wieder von "Geschenken für Rentner" die Rede ist, wenn eine Partei versucht, die extrem miese Situation von Rentnern der unteren Einkommensschichten oder der Kranken zu verbessern.

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MartinS. 10.05.2017, 09:35
34. ...

Zitat von dr.eldontyrell
die Spreizung der Verteilungsschere. Gehälter von Beamten und höherer Laufbahnen verabschieden sich nach oben, die Löhne bei den Normalos und einfachen Leuten fallen in den Keller. Von der Wirtschaft gewollt und der Politik (seit Kohl) unterstützt.
Ich weiß ja nicht, was sie da gelesen haben - aber es wird mitnichten anhand von verschiedenen Einkommensklassen verglichen, sondern die Erhöhung in Bezug auf das Lebensalter gesetzt.

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unixv 10.05.2017, 09:35
35. drastisch verbessert?

hier sollte man aber differenzieren, zwischen Rentnern und Pensionären. Ich arbeite ehrenamtlich an einer Tafel, zu unseren Kunden zählen wir zahlreiche Rentner aber nicht einen Pensionär! Wir erleben leider das sich die Zahl tatsächlich Monatlich erhöht und immer mehr Rentner von ihrer doch soooo üppigen Rente" durchschnitt kleiner als 700E!" nicht leben können! Wir sollten eine Mindestrente einführen von 1200 E alles andere ist für uns " ein sooo reiches Land!" mehr als blamabel!

Gruß an Frau Merkel : Deutschland geht es " außer den Rentner und Kindern!" *Gut!

* Peinlich!

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unixv 10.05.2017, 09:36
36. Dann ....

Zitat von trader_07
Ja, fragen Sie mal. Ich frage auch mal meine Nachbarn. Das dauert allerdings noch zwei Wochen, die sind gerade auf Kreuzfahrt.
sind das keine Rentner, sondern Pensionäre!

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niedersachse12 10.05.2017, 09:41
37.

Das "Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V." wird von Verbänden und Unternehmen der privaten Wirtschaft finanziert. Präsident ist Arndt Günter Kirchhoff. Geschäftsführender Gesellschafter und CEO der Kirchhoff Holding GmbH & Co KG. Im Präsidium und Vorstand sind die "Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände", "Bundesverband der Deutschen Industrie" usw., usw., usf.. (Wikipedia) Direktor ist Michael Hüther, der Mann für das Grobe, wenn die deutsche Wirtschaft ihr tägliches Klagelied anstimmt und auf keinen Cent der 120 Milliarden Subventionen verzichten will und sich auch noch den Strom von Geringverdienern und Armutsrentnern bezahlen lässt (+ 30 Milliarden). Im Übrigen kann sich jeder selbst ausrechnen wie "gut" es den Rentner heute geht, nachdem die Rente von 52 % auf 47 % gekürzt wurde, Steuern und Krankenkasse fällig werden. Von den 1,6 Millionen Grundsicherungsrentnern (409 €/Monat) ganz zu schweigen, die schlechter als Hartz IV Bezieher gestellt sind, die noch nie im Leben gearbeitet haben. Das ist Fakt! Man kann die tägliche Hetze gegen Rentner (nicht Pensionäre) nicht mehr hören. Zu blöd zum Autofahren, sie leben zu lange, sind zu gesund, beeinflussen die Politik und werden (angeblich) steinalt....

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doedelf 10.05.2017, 09:49
38. Also rund 1,55 % pro Jahr!

Toller Beitrag - seit mitte der 80iger (1985) also satte 1,55 % pro Jahr. Na sauber - heutzutage würde mancheiner (dem EZB Drachen sei Dank) bei so einer Verzinsung frohlocken. Bis in die 2007er Jahre war das aber schlicht "Dreck". Selbst ein Sparbuch brachte da mehr. Wie hoch war in den fraglichen Jahren die Geldentwertung? Heutzutage rechnet man mit einer Inflationsrate von ~2% (und wir alle wissen das es zu niedrig ist). Aber vor ein paar Jahren lag die noch deutlich höher. Damit bestätigt diese Studie nur eins - egal ob Rentner oder Arbeitnehmer: Wir werden alle beschissen! Dazu kommt das immer mehr Staatsaufgaben (früher über Steuern finanziert) nun über Umlagen aka "privatisierung" verrechnet werden. Simpelstes Beispiel: Was hat ein Reisepass an Gebühren mitt der 80er Inflationsbereinigt gekostet? Was kostet er heute? Aber er ist heute auch viel sicherer - was für ein Glück für uns. Schon mal nachgerechnet wie viel Gebühren und Abgaben wir noch neben unseren Steuern heutzutage abdrücken? Umlagenfinanzierter Staat - natürlich nur echt ohne Steuersenkungen. Warum? Weil Großkonzerne und ein gewisses Klientel halt nicht mehr mitzahlen und sich schon längst aus dem Gesellschaftsvertrag verabschiedet haben. Dann noch solche Studien die dafür sorgen das sich die Jungen mit den Alten bekriegen - ja super Gesellschaft! Eat the rich - schöner Film aus den 80igern.

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grommeck 10.05.2017, 09:59
39. Wahrlich ein Artikel im Sinne der ehemals Zuständigen für Agitation und Propaganda.

Die bösen Rentner, denen geht es echt zu gut. Kürzen wie in Griechenland, das wäre eine Lösung und das kommt dann selbstverständlich den Jungen zugute.

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