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Studie: Einkommen älterer Menschen steigen deutlich schneller
DPA

Die finanzielle Lage von Menschen im Rentenalter hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verbessert. Laut einer Studie legten die Einkommen deutlich stärker zu als bei Jüngeren.

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danubius 10.05.2017, 10:01
40. Wieder einmal

Ob die Mehrzahl der Rentner diesen "schnelleren Einkommenszuwachs" bei den in diesem Zeitraum kräftig gestiegenen Lebenshaltungskosten (Miete, Grundnahrungsmittel etc) und reduzierten bzw. ganz aufgehobenen Gesundheitskassenleistungen wohl genauso sieht? Meine ältere Nachbarin - nach Kindererziehung und frühem Tod des Ehemanns alleinstehend, Zwei-Zimmer-Mietwohnung, Minirente - hatte dafür nur einen Kommentar: " Die lügen doch, wenn sie das Maul aufmachen" Dem ist aus meiner Sicht nichts mehr hinzuzufügen - außer: Und die Medien lassen sich hier willfährig vor den Rentnerkarren spannen (bringt ja auch Quote), statt differenziert und ausgewogen über das ganze Ausmaß zu berichten. Die einzigen Leute, die ich kenne, die sich so im Einkommenshoch befinden, sind Beamte ...

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micromiller 10.05.2017, 10:03
41. Eigentümliche Studie, die

auf die wichtigen Zahlen verzichtet. Höhe der Renten und Inflation., das ganze in Relation des Produktivitätszuwachses. Studie wäre natürlich richtig aussagekräftig, wenn die ernärmlichen Renten in Deutschland mit denen in Österreich oder gar Frankreich verglichen würden.

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stoffi 10.05.2017, 10:07
42. Ach nee

wenn man also nach vierzig Berufsjahren mit einer Rente auf Grundsicherungshöhe abgespeist wird, soll man sich noch freuen?
Auch wenn es so ist, das die Renten steigen, so sind auch die Wohn und Energiekosten sowie auch die allgemeinen lLebenshaltungskosten enorm gestiegen. Besonders die Mieten und Heizkosten. Reiche Rentner muss man wohl suchen , aber welche, die an der Tafel anstehen und Pfandflaschen suchen, sieht man überall.

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mettwurstlolli 10.05.2017, 10:09
43.

Zitat von herm16
ist eine Studie. Es ist ein Unterschied, ob ich bei einer Rente von 1000? 2% Rentenerhöhung bekomme, oder bei einem Gehalt von 3000? 2% bekomme.
Da die Löhne in den vergangenen Jahren gestiegen sind, wirken sich die Lohnsteigerungen auch auf die zukünftigen Renten aus. Dazu kommt weitergegebenes Vermögen aus mittlerweile zwei Nachkriegsgenerationen, die in Frieden ihren Wohlstand mehren konnten. Da ist fast überall was erspart worden, ein Haus gebaut oder anderweitig Vermögen geschaffen worden. Das trägt natürlich dazu bei, dass die Alten in relativ gut gesicherten materiellen Verhältnissen leben.
Ich halte im Übrigen die Höhe der Renten für einen schwierigen Maßstab zur Beurteilung der Lebensverhältnisse von Rentnern. Gerade viele Frauen die wenig bis gar nicht berufstätig waren, beziehen niedrigste Renten und leben trotzdem in auskömmlichen Verhältnissen, weil der Mann Vermögen und/oder eine gute Rente hat. Zumindest besteht bei vielen das Einkommen nicht nur aus der Rente.

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kuschl 10.05.2017, 10:09
44. Wohl nur Beamtenpensionen

Bei den Politikern und Beamten mag das stimmen, bei den Rentnern sicherlich nicht. Soll jetzt die Generation 65 + für den Wahlkampf zurückgewonnen werden mit solchen Meldungen? Im verbeamteten und politischen Selbstbedienungsladen Bundesrepublik liegen immerhin die Pensionen bei 72,5 Prozent des letzten dreijahres Durchnitts, die Renten bei weit unter 50 Prozent des Lebensdurchschnittsverdienstes.

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Pless1 10.05.2017, 10:09
45.

Zitat von Supertramp
Deckelung der Renten muss her besonders für ver- Beamtete gerade bei Beamten die Kinderlos sind passt das Verhältnis nicht... und haben die Vorteile wie privat krankenversicherte. Für die Renten haben kinderlose keinen Langfristigen Beitrag geleistet. Die junge Generation wird nicht mehr viel sehen von dem jetzt eingezahlten Betrag
Die Renten sind längst gedeckelt, das ergibt sich aus der Beitragsbemessungsgrenze, für die man maximal Beiträge zahlt, auch wenn man mehr verdient. Dies deckelt dann später auch die Rente, die einem zusteht.

Beamte bekommen gar keine Rente. Die Vorteile der privat Krankenversicherten haben die Beamten deshalb, weil sie privat krankenversichert sind. Das müssen sie sein, denn für Beamte gibt es keine gesetzliche Krankenversicherung. Die bekommen nur eine Beihilfe für die PKV. Die Beamten haben damit aber auch das immense Kostensteigerungsrisiko der PKV zu tragen, das darf man nicht vergessen.

Dass die Beamtenpensionen ein Problem für die Haushalte darstellen ist richtig. Dies belastet aber nicht die Sozialkassen sondern wird aus Steuergeld bezahlt. Aus meiner Sicht sollte man sich hierzu vor allem überlegen, an welchen Stellen Bedienstete des Staates wirklich verbeamtet werden müssen. Bei der Polizei, in Ministerien etc. dürfte das wohl unstrittig sein. Aber bei Lehrern und vielen kommunalen Stellen mache ich da mal ein dickes Fragezeichen.

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smartphone 10.05.2017, 10:14
46. Einkommen ?

Ein Rente ist kein EInkommen ,sondern eine vermeintliche Versicherungsleistung mit unklarer "Rendite" . Eine Pension ist typischerweise ein LEISTUNGSLOSES "Einkommen" , welches zB in den letzten Jahren im Schnitt jährlich über 7,5% gestiegen ist . Die Pensionen ( die auch noch 13-14x gezahlt werden pa) müßten qua Generierung komplett gestrichen werden udn -analog Österreich dort wie bei den Renten eine Ecksicherung ( also mind 1500 € je Erw PLUS KV ) . Angesichts der über 7 Mio die unter 500€ Rente bekommen, wäre eine Überdenkung des System dringend anzuraten. Denn Rente an Arbeit bzw Arbeitsplatz zu koppeln ist heute schon hochfragwürdig, erst recht bei Industrie4,0 welches ca 18 Mio Jobs wegfrißt .
BTW wieweit eine PKV so sinnvoll ist . Bei speziell Beamten gehören diese Ausnahmeregelungen abgeschafft , also die müssen wie ein normaler PKV Kunde dann 1200 Euro pM zahlen ....

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Pless1 10.05.2017, 10:19
47.

Zitat von ulrich_loose
den Generationenvertrag nicht richtig verinnerlicht... Die heute Aktiven zahlen nicht für ihre spätere Rente, sondern für die Alten von heute, also für ihre Elterngeneration. Auch "Kinderlose" haben ja bekanntlich Eltern für die sie also bezahlen. Kiiinder von heute als .....
Den Generationenvertrag haben eher Sie nicht verinnerlicht. Richtig ist, dass man heute nicht für sich bezahlt sondern für die jetzt alten. Das kann aber über mehrere Generationen nur funktionieren, wenn es auch eine neue junge Generation gibt, die zahlt, wenn wir alt sind. Es müssen also von jeder Generation zwei Leistungen erbracht werden, damit sie im Alter abgesichert ist:

1) Übernahme der Rentenkosten der vorigen Generation
2) Heranziehen einer Nachfolgegeneration

Egoismus ist es vielmehr, die Leistungsfähigkeit einer Nachfolgegeneration in Anspruch zu nehmen obwohl der eigene Lebensentwurf keinen Platz dafür lies, diese groß zu ziehen.

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af17555 10.05.2017, 10:26
48. Typisch uninformierter Neidhammel

Zitat von danubius
... Die einzigen Leute, die ich kenne, die sich so im Einkommenshoch befinden, sind Beamte ...
Wenn ich ja nicht damit rechnen müsste, zensiert zu werden, dann wüsste ich, wie ich Sie bezeichnen sollte.
Fragen Sie mal die A7-Polizisten, wie reich sie sind und was für gigantische Gehaltserhöhungen sie bekamen?
Googeln Sie doch einfach mal die Gehaltstabellen der Beamten, beachten Sie aber, dass die allermeisten dieser Beamten in den Besoldungsgruppen A6 - A10 sind. Wenn ein Studium dazukommt, kanns auch A11 bis A13 sein.
Allerdings muss ich natürlich dazu sagen, gelernt haben sollte man schon etwas, Dumpfbacken ohne Schulabschluss haben leider keine Chance und ansonsten gilt:
Augen auf bei der Berufswahl!!

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mettwurstlolli 10.05.2017, 10:27
49.

Zitat von grommeck
Die bösen Rentner, denen geht es echt zu gut. Kürzen wie in Griechenland, das wäre eine Lösung und das kommt dann selbstverständlich den Jungen zugute.
Wo haben Sie das denn aus dem Artikel gelesen?

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