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Studie: Einkommen älterer Menschen steigen deutlich schneller
DPA

Die finanzielle Lage von Menschen im Rentenalter hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verbessert. Laut einer Studie legten die Einkommen deutlich stärker zu als bei Jüngeren.

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schreiber5.3 10.05.2017, 11:13
60. Schönrederei!

Bei steigender Altersarmut ist diese Behauptung einfach ein Witz! Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
Hier werden mal wieder wenige Beispiele heran zitiert, die mit der Realität der Masse nichts am Hut hat aber die Allgemeinheit widerspiegeln soll. Und ja, bei den Beamten muss man sich ja nicht wundern, sitzen die doch im Boot der Politiker. Motto: Eine Krähe hackt der anderen im Selbstbedienungsladen "Staat" kein Auge aus! Und wer sich realitätsbezogen dann doch mal unbeliebt macht, nun ja, der wird schnell mal degradiert.

Ferner, statt die Rentenversicherungen als staatliche Fremdleistungsmaschinerie zu missbrauchen - seit 1956 wurden mehr als 600 Milliarden € an Fremdleistungen entnommen, ohne Rückzahlung, versteht sich - so sollte auch jeder, der etwas aus dieser Kasse bekommt, letztendlich etwas einzahlen müssen! Es ist schließlich eine Versicherung, die den Einzahlenden gehört und keine staatliche Entnahmestelle für besondere Aufgaben! Diesem Diebstahl muss gesetzlich ein Riegel vorgeschoben werden, dann müssen weder junge noch alte Menschen Zukunftsängste haben.

Im Übrigen: In Österreich, nahezu gleich strukturiert wie die BRD, bekommen die Rentner ca. 900 € mehr im Monat, ohne dass die Rentenkassen dort in Not geraten oder auch nur irgendjemand anfängt zu jammern! Da sollen die hiesigen Politiker mal ganz schnell ihre Fehler in der Altersversorgung auf Grund ihrer korrupten Politik beseitigen und endlich für das Volk und nicht gegen das Volk regieren!
Und wenn es bei uns ältere Menschen gibt, deren Einkommen deutlich schneller steigen, dann sind das die, die zur absoluten Oberschicht gehören, aber nicht aus den Kreisen der ganz normalen Arbeiter und Angestellten! Folglich schön bei der Realität bleiben!

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Sibylle1969 10.05.2017, 11:33
61.

Eine 50prozentige Einkommenssteigerung in gut 30 Jahren ist bei einer Inflation von 1,5% pro Jahr ausreichend, um eben diese Inflation auszugleichen. Mehr nicht. Steigt das Einkommen in dieser Zeit nur um 21%, dann bedeutet das einen Kaufkraftverlust.

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smartphone 10.05.2017, 11:47
62. @50 wg Popaganda

Es tut mir leid für Sie , aber das ist keine Propaganda. Mittlererweile werden zB die Diäten automatisch erhöht ,so daß "das Volk" es kaum noch mitbekommt . Natürlich haben sich dei Pensionen dermassen erhöht - oder meinen Sie , es ist gerechtfertigt ,wenn ein zB Hr Lammert mal 20000 pM "verdient" . Die Aussage . wie man die 13-14X verklausulisiert ist mir per se egal - ein Rentner bekommt kein Weihnachtsgeld , ein Pensionär serh wohl

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Sibylle1969 10.05.2017, 12:29
63. @ts_alien nr 56

Eine Neiddebatte liegt mir fern, aber was sagen Sie denn dazu, dass die Medianrente derzeit bei rund 1200 Euro monatlich liegt, während die Median-Beamtenpension bei rund 2700 Euro liegt, was im Übrigen die Maximalrente ist, die nur von sehr wenigen erzielt wird? Und dass Beamte im Vergleich zu Angestellten schlecht dastehen, stimmt nicht. Angestellte in derselben Position , zB Lehrer, verdienen netto einige 100 Euro pro Monat weniger als der verbeamtete Kollege. Die Rente muss im Übrigen bald auch voll versteuert werden. Sollte ich bis 67 arbeiten, dann wird mir, die ich den Großteil meines Berufslebens den Höchstbeitrag in die Rente eingezahlt haben wird, eine Rente versprochen, die nur 0,2% aller Frauen erreichen werden, die aber immer noch um einige 100 Euro niedriger liegt als die Median-Beamtenpension, und sogar um fast 2000 Euro brutto niedriger als die Pension eines verbeamteten Oberstudienrats, der mir bekannt ist. Für Beamte gibt's also keinen Grund zu jammern, sie sind im Vergleich zum Rest der Bevölkerung viel besser abgesichert im Alter.

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montecristo 10.05.2017, 13:23
64. @smartphone

Echt? Ich bekomme Weihnachtsgeld? Da muss ich aber gleich mal zum Telefon und fragen wo das denn geblieben ist!

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KaraBenFasel 10.05.2017, 13:25
65. Medianrente vs Median-Beamtenpension

Zitat von Sibylle1969
Eine Neiddebatte liegt mir fern, aber was sagen Sie denn dazu, dass die Medianrente derzeit bei rund 1200 Euro monatlich liegt, während die Median-Beamtenpension bei rund 2700 Euro liegt, was im Übrigen die Maximalrente ist, die nur von sehr wenigen erzielt wird?
Aus meiner Sicht vergleichen Sie Äpfel mit Birnen aus folgenden Gründen:
1. Sie vernachlässigen die unterschiedliche durchschnittliche Qualifikation.
2. Sie vernachlässigen die unterschiedliche Zeit, in der Ansprüche erworben werden. Bei Beamten ist das grundsätzlich das gesamte Erwerbsleben, in der Rentenversicherung gibt es viele Ansprüche aus kürzerer Anspruchszeit (teils AN teils selbständig oder Wechsel in Versorgungswerk, langzeitig ohne Versicherungspflicht, aber Mütterrentenanspruch usw.).
3. Sie müssen Netto-Rente und -Pension unter Berücksichtigung von KV- und PV-Beiträgen vergleichen.
Haben Sie solche Zahlen? Würden mich (als gesetzlich rentenversicherter Angestellter) auch interessieren.

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jupp78 10.05.2017, 13:33
66.

Zitat von schreiber5.3
Bei steigender Altersarmut ist diese Behauptung einfach ein Witz! Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
Haben Sie (wie viele andere hier auch) überhaupt gelesen, was da steht?
Wenn die Behauptung falsch wäre, wäre zwingend diese richtig:
"Einkommen jüngerer Menschen steigen deutlich schneller".

Da steht übrigens gar nichts davon, dass "Rentner Kohle ohne Ende haben" oder "Im Geld schwimmen".
Dort ist nur ein Vergleich gemacht, welche Gruppe den größeren Zuwachs hatte.
Mein persönlicher Eindruck ist übrigens, dass die Aussage korrekt ist.

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meine_foren 10.05.2017, 13:46
67.

Als ,,Junger" gönne ich jedem dieser ,,Alten" sein gutes Auskommen. Es bringt nichts, ständig in Neid- und Missgunstdiskussionen zu verfallen. Der demografische Wandel und seine Folgen auf die gesetzlichen Rentenhöhen sind nicht erst seit heute bekannt.
Deshalb sollte man lieber die Jahrzehnte bis zum eigenen Ruhestand klever und sinnvoll nutzen, indem man sich schon in jungen Jahren mit den Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge beschäftigt und die Zeit für sich arbeiten lässt. ;-)

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AndreHa 10.05.2017, 14:07
68.

Zitat von unixv
sind das keine Rentner, sondern Pensionäre!
Auch das ist eine Pauschalisierung, wie hier so einiges - je nach Blickwinkel - sehr schwarzweiß dargestellt wird.
Da will ich gerne mit einem lebenden Beispiel dienen.

Ich gehe in 6 Wochen in Rente. Ich war ein ganz gewöhnlicher Krankenpfleger, also kein Beamter. Durch Weiterbildung, Zusatzstudium, Fleiß und Ehrgeiz etc habe ich es geschafft, die letzten 25 Jahre meines Berufslebens nach vorne zu kommen, Verantwortung zu übernehmen und auch etwas besser zu verdienen. 2 Kinder groß gezogen, Frau zuhause, Alleinverdiener. Wir sind alles andere als reich. Trotzdem passt die Rente. Warum? Wir haben vorgesorgt, Wohnung bezahlt, private Rente, Lebensversicherung.
Wie? Nicht geizig, aber bescheiden. Trotzdem zufrieden.

Wir werden in der Rente nicht arm sein, allerdings sind wir vom Leben vorher auch nicht übermäßig anspruchsvoll.
Ich kann dieses Dauergejammer kaum ertragen. Ein ganz großes Stück weit hat es jeder selbst in der Hand. Zumindest in diesem Land. Gegenbeweise nehme ich gerne entgegen.

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