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Studie: Fast ein Viertel aller Beschäftigten verdient Niedriglohn
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Zwei Millionen weniger Arbeitslose - und trotzdem hat sich die Einkommensverteilung in Deutschland nicht verändert. Nach Informationen des SPIEGEL arbeitet fast jeder vierte Beschäftigte im Niedriglohnsektor.

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Wildes Herz 09.06.2013, 10:37
30.

Zitat von Nizzre
... wird immer genau der gleiche Anteil an Arbeitnehmern im Niedriglohn-Bereich bleiben. Letztes Jahr wurde der Niedriglohn-Bereich noch mit 7,50 und 10 Euro angegeben - jetzt mit 8,50 und 11 Euro... Das ist doch keine Meldung! Die Meldung ist: Die Löhne sind flächendeckend leicht gestiegen. Auch im Niedriglohn-Bereich.
Ganz im Gegenteil: Wenn es stimmt, was Sie hier schreiben - dass im letzten Jahr der Niedriglohn-Bereich mit unter 7,50 Euro (Ost) und 10 Euro (West) angegeben wurde - dann wären die Löhne ja flächendeckend GESUNKEN. Die hier präsentierten Zahlen von 8,50 (Ost) und 11 Euro (West) stammen ja aus dem Jahr 2010!

Und wenn, wie von Ihnen behauptet, zwei Jahre später der Niedriglohnbereich mit unter 7,50/10 Euro definiert wurde, müssten die Löhne also logischerweise gesunken sein.

Allerdings frage ich mich, woher Sie aktuellere Zahlen haben als die hier zitierte Studie?

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eastsider_zh 09.06.2013, 10:38
31. einfach peinlich...

...für Deutschland, in der Schweiz beträgt der Mindestlohn CHF 3500.-

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muehle11 09.06.2013, 10:42
32. Schulabbrecher?

@ superspeedy:
es liegt doch nicht allein an der Ausbildung, dass die Menschen mieserabel bezahlt werde. wie kann es sein, dass Physiotherapeuten in den Niederlanden mehr a.s doppelt so viel. verdienen wie in den östlichen Bundesländern? Trotz jahrelanger Berufserfahrung, Studium, diverser Fortbildungen. Sagen Sie bloß nicht, dass nur Langzeitarbeitslose und Schulabbrecher zu den Gerinverdienern gehören. Da wird mir schlecht, wenn ich sowas lese!

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zephyros 09.06.2013, 10:42
33. Fast ein Viertel aller Beschäftigten verdient Niedriglohn

na toll. Und die SPD ist auch noch stolz darauf diesen Stein ins Rollen gebracht zu haben und feiert 10 Jahre Agenda 2010.
Ein Schlag ins Gesicht von Millionen Lohnsklaven, die sich tagtäglich abstrampeln und das Gefühl haben, nie auf die Beine zu kommen.
Die einzige Partei, die das von Beginn an konsequent angeprangert hat war die Linke.
Kein Wunder dass die SPD bei 23% rumdümpelt. Die Wahl im Herbst ist gelaufen.

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Barath 09.06.2013, 10:43
34. ...

Zitat von news@adam-hg.de
Liebes SpON-Team, diese Überschrift verwirrt. Fast ein Viertel aller Beschäftigten BEKOMMT Niedriglohn. Verdienen würden sie für ihre Arbeit allemal mehr.
Da haben sie aber unser Wirtschaftssystem nicht verstanden.

Im Kapitalismus bekommt man nicht, was man verdient -
man verdient, was man bekommt.

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earl grey 09.06.2013, 10:46
35. Politisch gewollt?

Zitat von news@adam-hg.de
Liebes SpON-Team, diese Überschrift verwirrt. Fast ein Viertel aller Beschäftigten BEKOMMT Niedriglohn. Verdienen würden sie für ihre Arbeit allemal mehr.
Gut aufgepasst, aber sind sich sich da auch wirklich sicher?
Wir haben in diesem Land auch sehr viele bildungsferne Menschen, die verdienen auch nicht mehr als sie bekommen.

Um in dieser ganzen Diskussion einen vernünftigen Ansatz zu bekomme, müssten wir viel früher anfangen: in den Schulen. Eine gute Bildung und später Ausbildung ist hier sehr wichtig. Aber ob das politisch gewollt ist?

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donnerfalke 09.06.2013, 10:47
36. Raubkapitalismus

Niedriglöhne sind nicht Anderes als Diebstahl am Arbeitnehmer durch Arbeitgeber. In einer Leistungsgesellschaft gehört leistungsgerechte Bezahlung dazu. In einer Bananenrepublik a la USA gehört Ausbeutung der Arbeitnehmer hin.

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helmut.alt 09.06.2013, 10:49
37. Was ist die Alternative?

Lieber Billiglohnempfänger als Hartz 4 Kandidat.

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christkinddu 09.06.2013, 10:49
38.

Das wir in Deutschland weniger verdienen ist klar !

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derandersdenkende 09.06.2013, 10:50
39. Reiches Deutschland ?

Zitat von sysop
Zwei Millionen weniger Arbeitslose - und trotzdem hat sich die Einkommensverteilung in Deutschland nicht verändert. Nach Informationen des SPIEGEL arbeitet fast jeder vierte Beschäftigte im Niedriglohnsektor.
Sittenwidrige Löhne, Hungerlöhne und niedrigste Löhne um den Wohlstand von selbsternannten Eliten zu alimentieren und ihnen das Geld wegwerfen im Ausland großzügiger gestalten zu können.
Der Prozeß der Spaltung der Gesellschaft schreitet beschleunigt voran und alle die darauf aufmerksam machen, werden von den selbsternannten Eliten als Nestbeschmutzer betrachtet.
Ich habe gewagt, angesichts der riesigen Solidarität während der zunehmenden Zahl der Jahrhunderthochwasser zu fragen, warum bedingungslose Solidarität eigentlich nur noch bei derartigen Unbilden anzutreffen ist und ansonsten intensiv an deren Zerstörung gearbeitet wird?
Der Blog wurde angezeigt, dabei war es eigentlich nur ein Aufschrei, daß es höchste Zeit zum Gegensteuern ist.

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