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Studie: Fast jeder zweite Hartz-IV-Empfänger ist psychisch krank
DPA

Es ist eine erschreckend hohe Quote: Mehr als ein Drittel der Hartz-IV-Empfänger leidet unter psychischen Erkrankungen. Laut einer Studie ist der Anteil Betroffener in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

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Lütt_Matten 31.10.2013, 15:29
160.

Zitat von fraecael
Offensichtlich hat Hartz IV in der Unterschicht eine verheerende Wirkung. - Solange es der Überschicht immer besser geht wird es die SPD nicht ändern.
Wann sind Sie zufrieden? Wenn die Menschen bei Schnee und Eis obdachlos auf der Straße betteln gehen müssten???
Wären Sie dann zufrieden, oder ginge Ihnen auch das noch nicht weit genug? Wieviel Elend wollt Ihr hier in Eurem Land sehen, damit Ihr Euren neoliberalen "Fortschritt" gewahrt seht???

Diese Menschen sind doch heute schon der ARGE und Schrottlohn-Arbeitgeber-Scharotzern komplett auf Gedeih und Verderb ausgeliefert!

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Izmir..Übül 31.10.2013, 15:29
161.

Zitat von Ratzbär
Schon wieder so ein Beitrag voller Hintergrundinformationen und handfesten Argumenten.
Anstatt zu gähnen sollten Sie mir mal lieber argumentativ plausibel erklären, warum die Kürzung des offiziellen Existenzminimums NICHT verfassungswidrig ist.

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tinosaurus 31.10.2013, 15:29
162.

Wer bei Hartz IV landet, der wird auch krank früher oder später. Ausgegrenzt, nicht mehr gebraucht und auf dem Abstellgleis. So etwas bleibt nicht ohne Folgen.

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Izmir..Übül 31.10.2013, 15:30
163.

Zitat von GoaSkin
Vielleicht ist garkein höherer Anteil Langzeitarbeitsloser psychisch krank als früher, sondern lediglich zur Realität geworden, dass man mehr herum diagnostiziert als früher.
Wer sich für gesund hält, der ist nur noch nicht intensiv genug untersucht worden.

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lizard_of_oz 31.10.2013, 15:30
164. Drittel der Hartz-IV-Empfänger ist psychisch krank

Zitat von sysop
Es ist eine erschreckend hohe Quote: Mehr als ein Drittel der Hartz-IV-Empfänger leidet unter psychischen Erkrankungen. Laut einer Studie ist der Anteil Betroffener in den vergangenen Jahren stark gestiegen.
Aber dass ein großer Teil davon nur so tut um weiter arbeitslos bleiben zu können, darauf kommen die großherzigen Kleinhirnigen niemals.
Ich vielleicht auch nicht, aber kannte mehrere, die das ganz offen zugeben.
Um Depressionen zu überwinden ist Arbeit zudem extrem hilfreich, aber damit braucht man denen nicht zu kommen.

Und wie kann man nur unter den Arbeitslosen die hellsten Köpfe ausmachen? Dran gedacht, dass man die Firmen dann zu Idioten macht? Zu dumm, gute Leute zu finden? Gilt vielleicht für den Medienbetrieb. Da ist die korrekte Einstellung mindestens so wichtig wie in der DDR.
Aus einem Holztisch aus Kauri-Holz aus Neuseeland wird beim Focus ein Tisch aus Mooreiche aus Kauri in Finnland. Hat der sich alles selbst ausgedacht, wäre ja noch schöner zu fragen.

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Izmir..Übül 31.10.2013, 15:30
165.

Zitat von kreispunkt
Werden hier nicht Ursache und Wirkung miteinander vermischt? Depressive und Neurotiker dürfte es allgemein schwer fallen, einen Job zu finden und zu behalten. Insofern werden sie auch häufiger unter Hartz-IV-Beziehern zu finden sein als unter besserverdienenden Arbeitnehmern.
Das typische Henne-Ei-Problem.

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xvulkanx 31.10.2013, 15:33
166. Worüber man sich vor allem Sorgen machen muss, ist,

dass psychisch Kranke und Suchtkranke nicht nur mit den Anforderungen der Arbeitswelt nicht klar kommen, sondern auch mit den Anforderungen des Hartz4-Regimes. Sie laufen permanent Gefahr sanktioniert zu werden bis hin zum völligen Wegfall der Existenzgrundlage. Dabei muss man sich noch mehr Sorgen machen um die Menschen, die wegen ihrer Leiden nicht in Behandlung sind und daher auch keine ärztlichen Atteste vorlegen können. Neben dem Drittel, bei dem psychiatrische Probleme diagnostiziert wurden gibt es noch eine hohe Dunkelziffer von Menschen, die ihre Suchtprobleme, Depressionen oder neurotischen Ängste verschämt verschweigen oder gar nicht wahr haben wollen, dass sie ein Problem haben.

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grenoble 31.10.2013, 15:34
167. Also ist der Sozialismus...

Zitat von magumpus
Dann hätten wir Zustände wie im Sozialismus und man hätte keinen Ansporn mehr sich durch Leistung zu steigern. Die (Netto)Löhne wären doch sowieso fast alle identisch.
... für geistig eingeschränkte Menschen, Menschen die sich über Arbeit definieren ein schlechtes System. Für Menschen die Freude an guten Ergebnissen haben, Leistung nicht um des Profites bringen, die sich durch Leistung entwickeln, die sich nicht über Arbeit definieren sondern durch ihr Mensch sein, unabhängig von Symbolik und Status, für Menschen die querdenken ein gutes System.

Zu welcher Gruppe sie wohl gehören?

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willire 31.10.2013, 15:36
168. oj

Zitat von ks82
Vor kurzem hat mir eine Freundin erzählt, dass Wochenenden als "Urlaub" zählen und man ansonsten noch nicht mal am Wochenende in eine andere Stadt fahren kann. Man zwingt die Menschen also sogar noch dazu untätig daheim zu sitzen und die Wand anzugucken.
Zählt als Urlaub, was ist das denn für ein Quatsch?
Natürlich kann man in eine ander Stadt fahren, jeden Tag wenn man will.

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anomie 31.10.2013, 15:37
169. Schizophren?

Zitat von docmcchris
... Hartz IV sei die Ursache der psychischen Störungen... Das ist Stimmungsmache... Ein Teil der Betroffenen ist sicher aufgrund von psychischen Problemen in Hartz IV... und die Zahlen steigen auch weil man heute jedes Versagen auf solche Störungen zu schieben versucht... früher hat man den Grund bei sich selbst gesucht.
Die "Störung" ist doch "bei einem selbst", oder haben Sie etwa eine gespaltene Persönlichkeit?
Außerdem spielt es keine Rolle, in welche Richtung der Weg ging.
Menschen mit psychischen Problem auf Hartz4 vegetieren zu lassen, ist nicht ok.

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