Forum: Wirtschaft
Studie: Forscher befürchten bei hartem Brexit Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen in D
imago/ Ralph Peters

Finden Großbritannien und die EU in den Brexit-Verhandlungen keinen Kompromiss, könnte das auch Arbeitsplätze in Deutschland kosten. Ökonomen haben berechnet, welche Regionen am stärksten betroffen wären.

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mattoregiert 10.02.2019, 12:50
60. Ich kanns nicht mehr hören

Forscher haben ....., das klingt mittlerweile wie der Eismann hat eine neue Sorte ! Wer setzt gezielt solche Ergebnisse? Wer hat sie beauftragt? Wenn schon , dann begreift das endlich als Chance , auch wenn u.U. Der Auftraggeber sein Geld für die " Studie "zurückverlangt !

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radlrambo 10.02.2019, 12:55
61. Rechtes Fantasy-Land

Zitat von clausde
Wenige beachten die Chancen. Oder doch, und man redet nur nicht darüber? Wir werden in wenigen Monaten sehen, wer die Hard-Brexit-Gewinner sind. Und die wird es sicher geben. Denn auch nach einem harten Brexit werden Waren auf die Insel und von der Insel herunter transportiert. Wer nur in eine Richtung transportiert hat höhere Kosten. Wer Waren einführt, veredelt und wieder ausführt, nicht unbedingt.
" Wenige beachten die Chancen. Oder doch, und man redet nur nicht darüber? "

Man redet auch wenig über die Chancen von 1860 München die Championslegue zu gewinnen. Warum nur? Wer sind die "Wenigen" die dies beim Brexit tun und was für Qualifikationen haben diese?

"Wir werden in wenigen Monaten sehen, wer die Hard-Brexit-Gewinner sind. Und die wird es sicher geben. "

Bei einer Loose-Loose-Situation ist es nicht sicher, dass es dort überhaupt auch vereinzelte Gewinner gibt! Wenn dann überhaupt dort, wo aus dem Chaos Profit generiert werden soll, wie etwa bei der Mafia oder Waffenhändler!

"Denn auch nach einem harten Brexit werden Waren auf die Insel und von der Insel herunter transportiert. "

Was ist das für eine Weisheit? Nennt man das eine neubraune Bildungsofferte? Vollkommen richtig, dass dann dort noch Waren transportiert werden, Glückwunsch zu dieser grandiosen Erkenntnis.

Die Frage ist nur noch: Wieviele? Wie lange dauert der Stau? Was kostet dies insgesamt mehr und welche Einschränkungen müssen die Briten und die brit. Wirtschaft in der Versorgung und im Vertrieb hinnehmen, ob sie wollen oder nicht?

"Wer nur in eine Richtung transportiert hat höhere Kosten. Wer Waren einführt, veredelt und wieder ausführt, nicht unbedingt. "

Ihre Weisheiten erstaunen mich? Wären Sie bereit, da noch was dazu zu lernen, was sich oberhalb des Grundschulniveaus bewegt?

Was ist mit denen die nichts mehr oder nur noch verzögert "transportieren" können?

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undog 10.02.2019, 12:57
62. Anpacken - grandiose Idee!

Zitat von mattoregiert
zu üben , wie eine Abkehr vom Verbrennungsmotor angeht . Packt es an ! Nehmt es als Chance und subventioniert nicht noch Arbeitsplätze zur Auspuffherstellung !
Die Deutschen Ingenieure sind zu dumm & faul, die von Grünis geforderte Technik zu erfinden, die dann auch noch so günstig ist, dass so viel verkauft wird wie bisher?
Was soll denn dieses Märchen von der Unterdrückung neuer Technologien (durch Kapitalisten), wenn man mit dieser reichlich verdienen kann?
Ich erwarte von den Grünis Ingenieursleistungen und kein "die sollen mal was Besseres erfinden".

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Hoellenhagen 10.02.2019, 13:03
63. Quark

Diese "Experten" können nicht rechen.

Der Export nach GB hat die Grössenordnung von 85 Mrd. Euro im Jahr. Das BSP Deutschlands beträgt 3.400 Mrd. Euro, also 2,5 %. Wenn der gesamte Export nach GB wegbrechen würde, würden 2,5 % der 5,5 Millionen der Industriebeschäftigte -also ca. 140.000- kurzfristig davon betroffen sein. Ihre Unternehmen würden weiterarbeiten und den Umsatzausfall woanders kompensieren.

Die Behauptung, dass 100.000 Stellen in der Industrie wegfallen würden, ist noch nicht einmal Voodoo-Ökonomie. Es ist völliger Unsinn. Passende zu vielen Behauptungen hier in dieser offline-Zeitung.

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Röntgen 10.02.2019, 13:04
64. Wichtigtuer,

die solche Auweia-Forschungsergebnisse präsentieren. Volkswirtschaftlich gesehen (und darauf kommts hier an) stellen sich zwei Fragen. Erstens: Wollen die Briten nach dem Brexit weniger konsumieren? Antwort: nein. Zweitens: Werden wir nach dem Brexit weniger konsumieren? Antwort: nein. Also kein ersichtliches Problem mit dem Brexit. Mikroökonomisch betrachtet könnte das eine oder andere Unternehmen mit typischer Fertigung von Produkten für den britischen Markt ein Problemchen bekommen (etwa Melonen-Hüte), die müssen sich halt neu orientieren. Aber ist das wirklich der Rede wert?

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123rumpel123 10.02.2019, 13:05
65. xxx

Zitat von Freundschafter
Bei 42 Millionen Jobs sind das knapp 0,25% ! Das scheint vertretbar zu sein!
Wir haben in DE nur blöderweise keine 42 Mio. Vollzeitjobs.

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realist4 10.02.2019, 13:07
66. Kaffeesatzleserei

Die Produkte werden weiterhin gebraucht, sowohl in GB wie auch in der EU. Dass es anfänglich zu einigen Terminschwierigkeiten und Kostensteigerungen kommen wird ist wahrscheinlich, aber die Wirtschaft wird selbstverständlich reagieren. Wenn die Schwierigkeiten zu groß werden wird man die Ferigungsstätten oder Lieferanten eben wechseln. Gut möglich, dass dies auch Vorteile bringt, wer kann das heute schon wissen.

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lurkie 10.02.2019, 13:11
67. Breit und Diesel

Ich denke, dass im Vergleich zu Diesel-Fahrverboten und demnächst auch Benzin-Verbrenner, diese 100.000 Arbeitsplätze Peanuts sein werden. Das Volk hat dort entschieden, und es ist gut so.

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radlrambo 10.02.2019, 13:13
68. Faktencheck

Zitat von nic
Den "Spiegel" bzw. eigentlich fast alle Medien in Deutschland, muss man immer hinterfragen. Fakten gehören, bei den Medien, der Vergangenheit an.
Nicht, dass ich ihre Aussage anzweifle, aber Sie haben vergessen anzugeben, wo man denn jetzt die "Wahren Fakten" finden kann und wie dort sichergestellt wird, dass diese dort wirklich wahr sind?

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weltverbesserer75 10.02.2019, 13:23
69.

Der Verlust von Arbeitsplätzen ist für die betroffenen Personen natürlich bitter, keine Frage. Gleichzeitig könnte eine solche Krise jedoch auch ein kleiner Schritt hin zum Bürgergeld und zum Ende der Leistungsgesellschaft sein, bei der sich der Rang innerhalb der Gesellschaft über den Beruf definiert. Denn je weniger Arbeitsplätze es gibt, desto größer wird vermutlich die Unterstützung für eine solch notwendige und begrüßenswerte Reform des Sozialsystems.

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