Forum: Wirtschaft
Studie: Jeder zehnte Beschäftigte trotz Arbeit von Armut bedroht
DPA

Die deutsche Wirtschaft wächst. Doch immer mehr Menschen droht die Armut - obwohl sie arbeiten. Laut einer Studie ist fast jeder zehnte Beschäftigte armutsgefährdet. Vor zehn Jahren waren es nur halb so viele.

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seinedurchlaucht 22.11.2016, 09:02
1.

Der teure Sozialstaat will eben finanziert werden. Das geschieht durch den Arbeitnehmer, dem durch die hohen Abgaben immer weniger Geld übrig bleibt.

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FilmCity 22.11.2016, 09:04
2. Armutschaffer A-Argentur

"Als armutsgefährdet gilt, wer über weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verfügt" - das ist nur zum Teil richtig.
Sobald man in die Hartz-IV Strömung geraten ist, sorgt diese Argentur mit ihren besonders motivierten Mitarbeitern dafür, dass man arm wird.
Die Grenzen dessen, was man als Sicherheit noch behalten darf, ohne darauf zurückgreifen zu können, sind schon fast banal.
Auch wenn man endlich einen unterbezahlten Job bekommen sollte, der vielleicht die 60% Marke überspringen sollte, so befindet man sich in einem Loch, aus dem man schwer wieder herauskommen kann. Wenn dann noch der Job befristet ist, dann ist fast ausweglos.
Schade, dass man den Politikern nicht dieselben Kontrollen zumutet und die noch nebenbei dazuverdienen dürfen, wie sie wollen, zusammen mit den jährlich steigenden Diäten!

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cosifantutte 22.11.2016, 09:06
3. Manch einer fühlt sich mit 1000 Euro im Monat

nicht arm. Würde mich ja als Betroffener über solche Berichterstattung genervt fühlen.

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accessfreeze 22.11.2016, 09:07
4.

was ich mich immer frage....
Es soll doch unendliches Wachstum geben, es müssen mehr Menschen her die Dinge kaufen die sie nicht brauchen.
Es gibt aber, auch aufgrund des Fortschritts in der Automatisierung immer weniger Arbeitsplätze. Die vorhandenen Arbeitsplätzen werden zu großen Teilen mehr als schlecht bezahlt.

Woher soll jetzt das Geld dieser ganze Leute kommen um zu konsumieren, Wachstum zu generieren???
Wie stellen sich das unsere Lobby Politiker und allgemein die Wirtschaftsbosse vor?

Ja, natürlich, es sollen Kredite aufgenommen werden. Nur bekommt man die nicht so einfach, oder eher gar nicht wenn man nicht solvent ist.

Wie soll das funktionieren????

Oder ist das ebenfalls eine Art Subventionierung durch den Staat, die sozial Schwachen werden aus Steuergelder bezahlt (Hartz4), die dieses Geld natürlich in die Wirtschaft pumpen, weil ja auch den nicht so gut dagestellten Leuten erzählt wird das sie Dinge kaufen müssen die kein Mensch braucht?

Dieses ganze "System" kann doch nur gegen die Wand fahren?!
Oder habe ich heute einen schlechten Tag und sehen einfach alles zu pessimistisch????

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mettwurstlolli 22.11.2016, 09:12
5. Mann beisst Hund, Statistik und Nachrichten

Wenn als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60% des Durchsnittes (!) verdient, ist wohl logisch, dass 10% weniger als 60% des Durchschnittes verdienen. Wieso ist das eine Nachricht wert?

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accessfreeze 22.11.2016, 09:14
6.

was ich mich immer frage....
Es soll doch unendliches Wachstum geben, es müssen mehr Menschen her die Dinge kaufen die sie nicht brauchen.
Es gibt aber, auch aufgrund des Fortschritts in der Automatisierung immer weniger Arbeitsplätze. Die vorhandenen Arbeitsplätzen werden zu großen Teilen mehr als schlecht bezahlt.

Woher soll jetzt das Geld dieser ganze Leute kommen um zu konsumieren, Wachstum zu generieren???
Wie stellen sich das unsere Lobby Politiker und allgemein die Wirtschaftsbosse vor?

Ja, natürlich, es sollen Kredite aufgenommen werden. Nur bekommt man die nicht so einfach, oder eher gar nicht wenn man nicht solvent ist.

Wie soll das funktionieren????

Oder ist das ebenfalls eine Art Subventionierung durch den Staat, die sozial Schwachen werden aus Steuergelder bezahlt (Hartz4), die dieses Geld natürlich in die Wirtschaft pumpen, weil ja auch den nicht so gut dagestellten Leuten erzählt wird das sie Dinge kaufen müssen die kein Mensch braucht?

Dieses ganze "System" kann doch nur gegen die Wand fahren?!
Oder habe ich heute einen schlechten Tag und sehen einfach alles zu pessimistisch????

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walter_de_chepe 22.11.2016, 09:14
7. Viel Arbeit und wenig Geld

Wir arbeiten bis zum Umfallen, es bleibt aber nicht mehr im Geldbeutel. Im Gegenteil, die Einkommen stagnieren, Anfangsgehälter fallen, der Niedriglohnsektor wächst. Die Strategie heißt Export um jeden Preis. Billige Löhne dank Sozialabbau und Einwanderung - offene Grenzen für Marxens industrielle Reservearmee. Dass es auch anders geht, zeigt die Schweiz. Die Erkenntnis, Dass es so wie in Deutschland nichts bringt, ist auch der Kern von Brexit und Trumps Strategie.

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derschnaufer 22.11.2016, 09:17
8.

Also mit nem 1000ender Netto würde ich jetzt nicht unbedingt von arm sprechen. Ok die größten Sprünge kann man auch nicht machen. Aber unter arm verstehe ich schon noch etwas anderes.Man sollte die Kirche im Dorf lassen.

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Baal 22.11.2016, 09:21
9. Manch einer vielleicht nicht

Zitat von cosifantutte
nicht arm. Würde mich ja als Betroffener über solche Berichterstattung genervt fühlen.
98 Prozent schon.
Dann ist manch einer nur noch unwichtig.

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