Forum: Wirtschaft
Studie: Mehrheit der Deutschen hält Reiche für egoistisch
Messe Duesseldorf / ctillmann

Machtbesessen, materialistisch, rücksichtslos: So schätzt rund die Hälfte der Deutschen laut einer Studie die Reichen ein.

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jo126 09.02.2019, 15:30
160. Und was heißt das?

Zitat von christian-h
1) Das ist soweit richtig, es gibt eben nur ein Problem, die Menge an entsprechend vergüteten Arbeitsplätzen ist begrenzt. Wenn pro Jahr 5.000 Maschinenbauingenieure eingestellt werden für monatlich 5.000 Euro Brutto, dann würde es wenig nützen wenn man pro Jahr 50.000 ausbilden würde, denn zum einen würde es augrund des Überhanges die Löhne senken und zum anderen müsste die anderen 45.000 etwas anderes machen, zu eher geringerer Bezahlung. 2) Die Pflege wird finanziert von der Pflegeversicherung, da ist eine freie Preisfindung eher schwierig.
1) dann sucht man sich etwas, das einem beste Chancen bietet (bei mir BWL).
2) Was interessiert das den Arbeitnehmer? er muss ja da nicht arbeiten.
Und, Ergänzung zu 2): In meiner griechischen Familie und auch bei meiner in D kann sich jeder, der genügend Geld bereit ist, auszugeben, private Pflege leisten - gut bezahlt. Gilt halt nicht für jeden, war aber schon immer so.

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Wabalu 09.02.2019, 15:32
161. Es lebe die Neidgesellschaft

Gelebte Praxis:
Eine Dame mit Namen Julia gewinnt einen Hummer- nein, nicht der zur Nahrungsaufnahme- ausgelobt von Radio FFH (Hessen).
Dieser Vorgang wird in der Offenbach-Post erwähnt. 2 Tage später gibt es zwei Leserbriefe, der eine moniert, das ein Radiosender überhaupt angesichts der Klimakatastrophe einen solchen SUV, 2,5 Tonnen, 235 PS als Preis auslobt.
Der andere kritisiert wiederum die Gewinnerin und stellt fest, ich höre kein Radio FFH mehr. Dies wiederum ließ mich nicht ruhen und ich verfasste ebenfalls einen Leserbrief (Pensionäre haben Zeit).
Mein Schlusssatz des veröffentlichten Leserbriefes:
Radio FFH wird es überleben, das die Herren jetzt vielleicht mehr den "Rotfunk" (für Außenstehende Hessischer Rundfunk) hören. Der Julia
(sollte sie ihn behalten) wünsche ich allzeit gute Fahrt in dieser Neidgesellschaft.

Wir sind seit Jahren in einer einzigartigen subtilen Indoktrination dem linken Kulturbetrieb ausgesetzt. Egal ob Funk, Fernsehen und Printmedien: Grundsätzlich sind Kapitalisten böse.
Kapitalisten, also "Reiche" kommen als Buhmänner, seltener als Buhfrauen, rüber. Vom bösen Finanz- und Anlageberater über den Miethai, den Immobilienfuzzi bis zu den Unternehmern der Chemiewirtschaft, den Waffenherstellern usw. und sofort:
Der Unternehmer ist der böse ob er nun im Heimatfilm die Umwelt zerstört, ob er gefälschte Medikamente auf den Markt bringt, Schrottpapiere an den Mann bringt egal, ein Kapitalist ist das Böse schechthin. Ob Krimmi, Serie, Fernsehfilm, Heimatfilm, wurscht, Hauptsache die Kapitalisten kriegen eine in die F......

Und so entsteht die Ablehnung alles "Reichen".
Die Frage ob jemand reich ist und was reich bedeutet, interessiert niemanden.
Geradezu ein Musterbeispiel die Talk-Show von Anne Will, die natürlich nicht arm ist mit Friedrich Merz, Annalena Baerbock,
Manuela Schwesig:
So lässt sich selbst ein Parteitag der CDU von der " 4. Gewalt"
beeinflussen.

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jo126 09.02.2019, 15:36
162. Nicht ganz

Zitat von joke61
Na gut, die hätten sich in Ihrer Situation eben vorher überlegen sollen Kinder in die Welt zu setzten. Kinder sollten wohl ein Privileg für besserverdienende und Reiche sein!
Aber eben doch: Ich sollte mir schon überlegen, ob ich mir 3 Kinder von 2 verschiedenen Vätern machen lasse, von denen ich mich dann auch scheiden lasse (meine Familie). Das nennt sich Verantwortung. Es ist nicht immer alles Schicksal, und nicht immer ist "die Gesellschaft" schuld. Es gibt kein Recht auf Wohlstand, kein Recht auf Reichtum, kein Recht auf Selbstverwirklichung auf den Kosten Anderer. Aber: Chancen! Das erfordert aber häufig, den eigenen A... hochzukriegen. Das mag halt nicht jeder.

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flintstone888 09.02.2019, 15:37
163. Schade, dass ich mich so unklar für Sie ausdrückte

Zitat von mars55
was wollen sie mit ihren Kinderbeispiel sagen, dass die Kinder selbst schuld sind?Sie sagen selbst, in ihrer Familie war trotz Armut Bildung wichtig und geben jetzt ein Beispiel für Kinder , die diese Vorrausetzunhen noch nicht mal haben. Es scheint hier in D scheinbar doch so etwas wie Nichtchancengleichheit zu geben. Sie entkräften sich mit ihtrem Beispiel eigenlich selbst.
ich dachte, dass man das Mitgefühl für die Kinder spürte...
Nein, es geht darum, dass heute mehr als früher die Eltern nicht mehr der Ansicht sind "meinen Kinder soll es mal besser gehen als uns" und die Kinder in Richtung Bildung schubsen. So ähnlich hat es mal der SPD-Vorsitzende Beck ausgedrückt, aber der ist von seinen Linken auch dafür geprügelt wurde.
Es muss auch nicht so sein, dass wie in Konfuzius-orientierten Gesellschaften wie z.B. Taiwan (und mehr und mehr auch wieder in Rotchina) die Kinder zur Bildung geprügelt werden. Aber: wieso sagen bei uns mindestens 35% der Kinder aus HartzIV-Familien, dass ihre Eltern keine Zeit für sie haben? Schreiben die Eltern unentwegt Bewerbungsschreiben?

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jo126 09.02.2019, 15:41
164. Nee, nicht mit den Händen

Zitat von Freidenker10
So denkt aber längst nicht jeder! Mich stört zwar der obszöne Reichtum der mit Leistung rein gar nichts mehr zu hat, aber vielmehr stört mich dass man sich durch seiner Hände Arbeit nicht mal mehr einen kleinen Wohlstand aufbauen kann wie unsere Elterngeneration noch.
Die Arbeit mit den Händen bringt längst keinen Wohstand mehr, das ist längst vorbei. Hirn ist das, was Wohlstand bringt. Wir sind nicht mehr in den 1950ern oder 1960ern, wo wan eventuiell noch Schauerleute im Hamburger Hafen gebraucht hat. Aber ein guter ITler, der ist gessucht. Handarbeit zählt bestenfalls noch im Handwerk. Aber da sind die Polen längst besser als unsere Leute.

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jo126 09.02.2019, 15:44
165. Nö

Zitat von mars55
was wollen sie mit ihren Kinderbeispiel sagen, dass die Kinder selbst schuld sind?Sie sagen selbst, in ihrer Familie war trotz Armut Bildung wichtig und geben jetzt ein Beispiel für Kinder , die diese Vorrausetzunhen noch nicht mal haben. Es scheint hier in D scheinbar doch so etwas wie Nichtchancengleichheit zu geben. Sie entkräften sich mit ihtrem Beispiel eigenlich selbst.
Chancengleichheit heißt nur, dass jeder könnte. Wer nicht leistungsfähig oder -willig ist, gehört halt nicht zum Kreis der Leistungsträger. Oder anders gesagt: Zumindest manche Kinder sind selbst schuld. Und andere schleppen wir halt durch.

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jo126 09.02.2019, 15:47
166. Manche können einfach!

Zitat von spmc-12355639674612
schaffen Sie tatsächlich noch, am Samstag hier bei SPON belanglose Kommentare zu posten? Alle Achtung! Aber wer sagt mir, dass Sie überhaupt zu den Superreichen mit einem Vermögen von, sagen wir, >100 Mio USD gehören? Und wer sagt mir, dass der Hauptteil Ihres Vermögens, wenn es denn tatsächlich so wäre, nicht aus einer Erbschaft stammt?
Kann ich auch! Mit einem hohen Einkommen und einer eigenen Unternehmung. Aber manche sind halt single tasker.. oder arbeitslos.

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ralf_maennchen 09.02.2019, 15:50
167.

Zitat von coyote38
Aber meinen 16-Stunden-Arbeitstag, wo seit 28 Jahren ununterbrochen morgens der Wecker um 05:00 Uhr klingelt ... DEN möchte dann irgendwie doch keiner von den "Armen" haben ...
Das wäre ja für die snowflakes und sjws unzumutbar. PS: Habe selbst eine 60...75 Std. Arbeitswoche.

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ralf_maennchen 09.02.2019, 15:53
168.

Zitat von antelatis
Wer viel hat, während es viele gibt, die wenige haben, der muss egoistisch sein, anders geht es nicht ... das ist ein ganz einfacher logischer Zusammenhang. Wer das anders sieht, der redet sich was ein.
Wer viel in Bildung und Ausbildung gesteckt hat und tlw. eine Arbeitswoche von > 60 Std. hat , sollte auch deutlich mehr verdienen als der Durchschnitt.

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olli0816 09.02.2019, 15:55
169. Machen wir es konkret

Zitat von Emderfriese
"...Pflegepersonal und Krankenschwestern verdienen gar nicht mal so wenig, wie Sie tun. Man wird dabei nicht reich, aber ich habe aus Interesse mal die Stellenanzeigen gecheckt. Ein Altenpfleger kommt auf ca. 30 - 35k EURO und eine Krankenschwester kommt auf 35k - 45k EURO. …" Examinierte vielleicht. Das Gros des Pflegepersonals ist aber nicht-examiniert und erhält dementsprechend deutlich weniger... wenn schon schlau machen, dann aber richtig. Bei "Handwerkern" gibt es ein ähnliches Problem: viele Tätigkeiten sind nur noch Anlernberufe oder gleich ganz ohne wirkliche Ausbildung. Und diese Kräfte kann man prima ausbeuten...
Das Hilfskräfte weniger verdienen, ist schon immer so gewesen. Aber ehrlich gesagt erwarte ich es schon, wenn ich im Krankenhaus bin, dass die durchschnittliche Krankenschwester ausgebildet ist. Hier die Zahlen für den öffentlichen Dienst:

Gehalt: So viel verdient eine Krankenschwester während der Ausbildung

DieAusbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger/-in gehört zu den bestbezahlten Ausbildungen Deutschlands, wie das Online-Portal Ausbildung.de meldet. Krankenschwestern und Krankenpfleger verdienen als Azubis im Öffentlichen Dienst durchschnittlich:

1. Lehrjahr: 1.010 Euro brutto
2. Lehrjahr: 1.072 Euro brutto
3. Lehrjahr: 1.173 Euro brutto

So viel verdienen Krankenschwestern im Öffentlichen Dienst

Arbeiten Krankenschwestern und Krankenpfleger im öffentlichen Dienst, etwa in einem städtischen Krankenhaus, steht ihnen nach der Ausbildung ein Gehalt zu, das nach Tarif bezahlt wird. Das heißt, das Gehalt ist festgelegt und man steigt nach einer bestimmten Zeit in die nächsthöhere Gehaltsstufe auf.

Nach der Ausbildung beginnen Krankenschwestern mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.000 bis 2.400 Euro brutto. Nach 13 Jahren verdienen Klinik-Mitarbeiter dann schon etwa 3.200 Euro brutto.
Hinzu kommen Zuschläge für Nachtschicht, Sonn- und Feiertagsdienst.
Wer als Krankenschwester oder - pfleger in eine Führungsposition - etwa als Stationsleitung - aufsteigt, verdient natürlich noch einmal mehr: Bis zu 3.600 Euro brutto sind dann beim Gehalt drin.

Selbst die Ausbildung ist schon einigermassen bezahlt. Wenn Sie Student sind, haben Sie nicht so viel Geld im Monat. Prekär würde ich wirklich anders nennen.

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