Forum: Wirtschaft
Studie: Mehrheit der Deutschen hält Reiche für egoistisch
Messe Duesseldorf / ctillmann

Machtbesessen, materialistisch, rücksichtslos: So schätzt rund die Hälfte der Deutschen laut einer Studie die Reichen ein.

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vorsicht 09.02.2019, 15:59
170. Jeder wie er kann

Den unersättlichen Reichen, die ihren Reichtum nur durch Spekulationen (Derivate) und/oder kriminelle Energie (CUM,CUMEX) u.ä. Geschäften erlangt haben, würde ich ohne mit der Wimper zu zucken enteignen.
Sie tragen nichts zum Gemeinwohl bei, aber gerade das ist es, was eine Gesellschaft zusammen hält und zum Blühen bringt.

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lonesurvivor 09.02.2019, 16:00
171. Da hat

Unsere Linke Politik der letzten Jahrzehnte ganze Arbeit geleistet! Anstatt Arbeit und resultierenden Wohlstand als etwas gutes und erstrebenswertes darzustellen, wurde dem Faulen und Dummen suggeriert das der Staat ihm die Hand vor den Hintern hält und ihm am liebsten noch mehr geben würde, wenn da nicht die Reichen wären die nicht teilen wollen! Sozialismus, auch der nationale, lässt grüßen!

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mars55 09.02.2019, 16:04
172. Neid?

Zitat von Wabalu
Gelebte Praxis: Eine Dame mit Namen Julia gewinnt einen Hummer- nein, nicht der zur Nahrungsaufnahme- ausgelobt von Radio FFH (Hessen). Dieser Vorgang wird in der Offenbach-Post erwähnt. 2 Tage später gibt es zwei Leserbriefe, der eine moniert, das ein Radiosender überhaupt angesichts der Klimakatastrophe einen solchen SUV, 2,5 Tonnen, 235 PS als Preis auslobt. Der andere kritisiert wiederum die Gewinnerin und stellt fest, ich höre kein Radio FFH mehr. Dies wiederum ließ mich nicht ruhen und ich verfasste ebenfalls einen Leserbrief (Pensionäre haben Zeit). Mein Schlusssatz des veröffentlichten Leserbriefes: Radio FFH wird es überleben, das die Herren jetzt vielleicht mehr den "Rotfunk" (für Außenstehende Hessischer Rundfunk) hören. Der Julia (sollte sie ihn behalten) wünsche ich allzeit gute Fahrt in dieser Neidgesellschaft. Wir sind seit Jahren in einer einzigartigen subtilen Indoktrination dem linken Kulturbetrieb ausgesetzt. Egal ob Funk, Fernsehen und Printmedien: Grundsätzlich sind Kapitalisten böse. Kapitalisten, also "Reiche" kommen als Buhmänner, seltener als Buhfrauen, rüber. Vom bösen Finanz- und Anlageberater über den Miethai, den Immobilienfuzzi bis zu den Unternehmern der Chemiewirtschaft, den Waffenherstellern usw. und sofort: Der Unternehmer ist der böse ob er nun im Heimatfilm die Umwelt zerstört, ob er gefälschte Medikamente auf den Markt bringt, Schrottpapiere an den Mann bringt egal, ein Kapitalist ist das Böse schechthin. Ob Krimmi, Serie, Fernsehfilm, Heimatfilm, wurscht, Hauptsache die Kapitalisten kriegen eine in die F...... Und so entsteht die Ablehnung alles "Reichen". Die Frage ob jemand reich ist und was reich bedeutet, interessiert niemanden. Geradezu ein Musterbeispiel die Talk-Show von Anne Will, die natürlich nicht arm ist mit Friedrich Merz, Annalena Baerbock, Manuela Schwesig: So lässt sich selbst ein Parteitag der CDU von der " 4. Gewalt" beeinflussen.
Bin ich jetzt schon so begriffstutzig, dass ich den Neid nicht erkenne.
Wenn jemand meint, in Zeiten in denen um das Klima heftigst gestritten wird und sich für klimaschonende Gewinne einsetzt, der ist neidisch?
Bei dem anderen Leserbrief schreiben sie schon vorsichtshalber nicht mehr vorin die Kritik bestand.
Bitte helfen sie mir, wo ist da der Neid versteckt? Ich kann ihn nicht finden.

Der Rest ihres Schreiben ergibt für mich aus dem vorhergeschrieben keinen Sinn.

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taglöhner 09.02.2019, 16:14
173. Vom Leben verworfen

Zitat von yvowald@freenet.de
Das kann doch nur bedeuten: Reichtum egalisieren, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Die ganz große Mehrheit will keine weiteren Milliardäre (1 Milliarde sind 1.000 Millionen EURO), sondern eine gerechtere Einkommens- unc Vermögensverteilung.
Falsche Grundannahme. Gleicher ist nicht gerechter. Nicht mal zweckmäßiger. Evolution.

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widderfru 09.02.2019, 16:15
174. "Mehrheit der Superreichen fehlt "Soziale Intelligfenz"

Durch nichts sind obszöne Einkommensentwicklungen zu rechtfertigen. Reichtum setzt immer Bereicherung zum Nachteil der Mehrheit voraus. Da denke ich an die Aasgeier der Wendezeit, Treuhand verschleuderte Volkes Eigentum für "einen Appel und Ei", Betriebe ausgeschlachtet verscherbelt, AN entlassen, hohle Körper bis heute dem Verfall preisgegeben. Rohwedder erkannte- "So geht's nicht weiter- Sanierung prüfen, dann verkaufen"-kostete ihm das Leben. Die Zeche zahlen wir alle bis heute! Für die Mehrheit der Superreichen
fehlt mir jedes Verständnis, Lobbyhörige Berufspolitiker schützen die, für Krümel von deren Tisch!!

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vorsicht 09.02.2019, 16:19
175.

Zitat von jo126
Die Arbeit mit den Händen bringt längst keinen Wohstand mehr, das ist längst vorbei. Hirn ist das, was Wohlstand bringt. Wir sind nicht mehr in den 1950ern oder 1960ern, wo wan eventuiell noch Schauerleute im Hamburger Hafen gebraucht hat. Aber ein guter ITler, der ist gessucht. Handarbeit zählt bestenfalls noch im Handwerk. Aber da sind die Polen längst besser als unsere Leute.
Sind sie wirklich der Meinung, dass jeder IT kann oder in der Forschung arbeiten etc.? Und selbst hier sind die Verdienstmöglichkeiten durch befristete Verträge nicht mehr so wie vor ca. 20 Jahren. Kann man mit derartigen Verunsicherungen verantwortungsbewußt Kinder in die Welt setzen? Natürlich muss auch der Arbeiter oder Handwerker mit seiner Händearbeit eine Familie ernähren können und genau das ist nicht mehr gegeben. Das hat wenig mit A... hoch kriegen zu tun.
Dies dient nur als Beruhigungspille, um die anderen verachten zu können. Ein Maß an Mitverantwortung für die, die durch Krankheit oder geringere Leistungskraft der Gesellschaft nicht so viel geben können, kann man erwarten.

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danmage 09.02.2019, 16:20
176.

Zitat von coyote38
Aber meinen 16-Stunden-Arbeitstag, wo seit 28 Jahren ununterbrochen morgens der Wecker um 05:00 Uhr klingelt ... DEN möchte dann irgendwie doch keiner von den "Armen" haben ...
Komisch...
Sie hören sich eher nach einem Arbeitssklaven an. Wer nicht delegieren kann muss eben die ganze Arbeit allein machen.
Und ihre Milchmädchenrechnung: "Längere Arbeitszeiten = mehr Reichtum" nimmt Ihnen eh niemand ab.
Also noch viel Spaß beim Arbeiten.

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haarer.15 09.02.2019, 16:23
177.

Zitat von lonesurvivor
Unsere Linke Politik der letzten Jahrzehnte ganze Arbeit geleistet! Anstatt Arbeit und resultierenden Wohlstand als etwas gutes und erstrebenswertes darzustellen, wurde dem Faulen und Dummen suggeriert das der Staat ihm die Hand vor den Hintern hält und ihm am liebsten noch mehr geben würde, wenn da nicht die Reichen wären die nicht teilen wollen! Sozialismus, auch der nationale, lässt grüßen!
Ach so. Gute Arbeit generiert Wohlstand - nur, wo bleiben die Ergebnisse ? Wer hierzulande den Mindestlohn eingeführt hat, darüber sollten Sie schon im Bilde sein. Davon profitieren die wahren Leister in unserer Gesellschaft, wie hart arbeitende Pfleger, Verkäufer, Friseure und Reinigungskräfte. Bei den Neo-Liberal-Konservativen hätte man auf ein solches Zeichen da doch ewig lange warten können, nicht wahr ?

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mars55 09.02.2019, 16:27
178. Gut, dass sie sich

Zitat von flintstone888
ich dachte, dass man das Mitgefühl für die Kinder spürte... Nein, es geht darum, dass heute mehr als früher die Eltern nicht mehr der Ansicht sind "meinen Kinder soll es mal besser gehen als uns" und die Kinder in Richtung Bildung schubsen. So ähnlich hat es mal der SPD-Vorsitzende Beck ausgedrückt, aber der ist von seinen Linken auch dafür geprügelt wurde. Es muss auch nicht so sein, dass wie in Konfuzius-orientierten Gesellschaften wie z.B. Taiwan (und mehr und mehr auch wieder in Rotchina) die Kinder zur Bildung geprügelt werden. Aber: wieso sagen bei uns mindestens 35% der Kinder aus HartzIV-Familien, dass ihre Eltern keine Zeit für sie haben? Schreiben die Eltern unentwegt Bewerbungsschreiben?
da nochmal für mich genauer ausgedrückt haben.
Die Diskussion ging doch, soweit ich mich erinnere um Chancengleichheit und jeder hat die gleichen Chancen seinem Schicksal zu entgehen, wenn er denn nur wollte....Nur so wie sie es darstellen, scheint es ja nun gerade nicht zu sein, weil in vielen Familien der Breitbildfernseher jedwede Kommunikation zerstört.
Schon an diesem Beispiel zeigt sich doch, dass eben nicht alle Menschen, Kinder die gleichen Chancen haben.
Und genau, weil diese Eltern nicht mehr sagen, unseren Kindern soll es mal besser werden, auch genau deswegen besteht eine Ungleichheit in unserer Gesellschaft und das hat nichts mit Fleiß oder Faulheit zutun. Diese Faktoren spielen natürlich auch eine Rolle. Aber die Herkunft ist entscheident und da muss Ausgleich geschaffen werden.
Diese Strukturen sind wie auch immer aufzubrechen, keine Frage, ich habe da keine Lösung. Aber diese Kinder haben nur dann annähernd Chancen, wenn diese aus diesem Teufelskrei rausgeholt werden.....
Kklar es gibt auch diese bemerkenswerte Fälle wie z.B. von Jeremias Thiel bei Maischberger, aber das sind doch wirklich Einzelfälle. Umso bemerkenswerter und bewunderungsvoll.

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danmage 09.02.2019, 16:31
179.

".... In der gleichen Zeit haben andere RTL am Nachmittag geguckt und sich aushalten lassen. .."
Das ist Ihr Bild von Ihren Mitmenschen, die sich keine Yacht leisten können?
"... etwa 45 Fuß für unter eine Million....."

Irgend etwas ist schon dran, dass viele Reiche, kaltherzig und egoistisch sind.

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