Forum: Wirtschaft
Studie: Mindestlohn in Deutschland nicht existenzsichernd
DPA

In den EU-Staaten mit einer gesetzlichen Lohnuntergrenze sind die Mindestlöhne kräftig gestiegen. Das Niveau in Deutschland liegt dabei einer Studie zufolge aber weiterhin spürbar unter den westlichen Ländern.

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wilfried.becker.50 14.02.2019, 20:48
140.

Zitat von cave68
ich hätte eine andere Variante als die weitere Zubetonierung durch Sozialwohnungen. Die Menschen ziehen im Rentenalter aus der Grosstadt weg....dann spart sich der Staat die Marktregulierung. Übrigens:Auch in Städten ist irgendwann der Platz für mehr Wohnungen "alle".
Und ALG2-Empfänger, die Variante/Idee ist ja schon 100mal hier geschrieben worden.

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nobody_incognito 14.02.2019, 21:19
141.

Zitat von wilfried.becker.50
Und ALG2-Empfänger, die Variante/Idee ist ja schon 100mal hier geschrieben worden.
Wär ja auch konsequent, wenn man den Sieg im Verdrängungswettbewerb als Sinn und Zweck des Lebens ansehen würde. Es ist halt nicht überall auf der Welt so - dann darf man sich darüber beklagen, dass diejenigen die man verdrängt hat durch Zuwanderer ersetzt werden. Es ist also ein Kampf gegen die Hydra. :-D

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pygmy-twylyte 14.02.2019, 21:32
142. Regulierung durch Staat oberstes Gebot

Zitat von cave68
ich hätte eine andere Variante als die weitere Zubetonierung durch Sozialwohnungen. Die Menschen ziehen im Rentenalter aus der Grosstadt weg....dann spart sich der Staat die Marktregulierung. Übrigens:Auch in Städten ist irgendwann der Platz für mehr Wohnungen "alle".
Ich rede nicht einer "Zubetonierung" durch Hochhäuser (Beispiel: München-Neuperlach) und damit einer Ghettoisierung mit all den sozialen Problemen, die sich zwangsläufig daraus ergeben, das Wort. Aus den Fehlern der Vergangenheit sollten die Städte lernen. Und es kann nicht sein, dass weiterhin nur tatenlos zugesehen wird, wie die in Ballungszentren liegenden Städte nur noch von denjenigen bewohnt werden, die es sich leisten können. In einer Sozialen Marktwirtschaft ist es Sache des Staates, rechtzeitig regulierend einzugreifen, um dem Gemeinwohl zuwiderlaufende Entwicklungen zu verhindern. Von der SPD, der einstigen Partei des kleinen Mannes, ist diesbezüglich wenig zu hören. Sie lässt sich schon eher dafür feiern, die verheerenden Maßnahmen der Agenda 2010 teilweise zurücknehmen und staatliche Gelder ohne jegliche Bedürftigkeitsprüfung nach dem Gießkannenprinzip verteilen zu wollen. Ich nenne das, womit die am Boden liegende SPD hausieren bzw. auf Wählerfang geht, unrealistisch und populistisch - auch weil noch bis vor Kurzem die Agenda 2010 von Nahles & Co. als "richtig und wichtig für Deutschland" verteidigt wurde - eine Haltung, der unter anderem Martin Schulz (nach anfänglichem Hype wegen seines vollmundigen Versprechens, für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen zu wollen) zum Opfer fiel.

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nobody_incognito 14.02.2019, 22:31
143.

Zitat von pygmy-twylyte
Ich rede nicht einer "Zubetonierung" durch Hochhäuser (Beispiel: München-Neuperlach) und damit einer Ghettoisierung mit all den sozialen Problemen, die sich zwangsläufig daraus ergeben, das Wort. Aus den Fehlern der Vergangenheit sollten die Städte lernen. Und es kann nicht sein, dass weiterhin nur tatenlos zugesehen wird, wie die in Ballungszentren liegenden Städte nur noch von denjenigen bewohnt werden, die es sich leisten können. In einer Sozialen Marktwirtschaft ist es Sache des Staates, rechtzeitig regulierend einzugreifen, um dem Gemeinwohl zuwiderlaufende Entwicklungen zu verhindern. Von der SPD, der einstigen Partei des kleinen Mannes, ist diesbezüglich wenig zu hören. Sie lässt sich schon eher dafür feiern, die verheerenden Maßnahmen der Agenda 2010 teilweise zurücknehmen und staatliche Gelder ohne jegliche Bedürftigkeitsprüfung nach dem Gießkannenprinzip verteilen zu wollen. Ich nenne das, womit die am Boden liegende SPD hausieren bzw. auf Wählerfang geht, unrealistisch und populistisch - auch weil noch bis vor Kurzem die Agenda 2010 von Nahles & Co. als "richtig und wichtig für Deutschland" verteidigt wurde - eine Haltung, der unter anderem Martin Schulz (nach anfänglichem Hype wegen seines vollmundigen Versprechens, für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen zu wollen) zum Opfer fiel.
Der Punkt ist doch, dass ständig aus dem Geld ein Problem konstruiert wird. Geld wird nie verbraucht, es wechselt nur den Besitzer, d.h. je mehr es zirkuliert, um so mehr brummt die Wirtschaft. Dann müsste man schauen wo es sich staut, nämlich dort wo so viel landet dass es gar nicht mehr ausgegeben werden kann/muss. Außerdem ist es ein Druckerzeugnis bzw. nur eine Zahl auf irgendwelchen Bank-Computern.
Man müsste wissen wo ein Bedarf ist bzw. wo es an der Infrastruktur was zu verbessern gibt, statt permanent an den Leuten rum zu hacken, die weder Geld haben noch Einfluss auf politische Entscheidungen haben.

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cave68 14.02.2019, 22:44
144.

Zitat von pygmy-twylyte
Ich rede nicht einer "Zubetonierung" durch Hochhäuser (Beispiel: München-Neuperlach) und damit einer Ghettoisierung mit all den sozialen Problemen, die sich zwangsläufig daraus ergeben, das Wort. Aus den Fehlern der Vergangenheit sollten die Städte lernen. Und es kann nicht sein, dass weiterhin nur tatenlos zugesehen wird, wie die in Ballungszentren liegenden Städte nur noch von denjenigen bewohnt werden, die es sich leisten können. In einer Sozialen Marktwirtschaft ist es Sache des Staates, rechtzeitig regulierend einzugreifen, um dem Gemeinwohl zuwiderlaufende Entwicklungen zu verhindern. Von der SPD, der einstigen Partei des kleinen Mannes, ist diesbezüglich wenig zu hören. Sie lässt sich schon eher dafür feiern, die verheerenden Maßnahmen der Agenda 2010 teilweise zurücknehmen und staatliche Gelder ohne jegliche Bedürftigkeitsprüfung nach dem Gießkannenprinzip verteilen zu wollen. Ich nenne das, womit die am Boden liegende SPD hausieren bzw. auf Wählerfang geht, unrealistisch und populistisch - auch weil noch bis vor Kurzem die Agenda 2010 von Nahles & Co. als "richtig und wichtig für Deutschland" verteidigt wurde - eine Haltung, der unter anderem Martin Schulz (nach anfänglichem Hype wegen seines vollmundigen Versprechens, für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen zu wollen) zum Opfer fiel.
ändert aber nichts daran dass irgendwo der Verstädterung Grenzen gesetzt sind.
Ich wüsste jetzt auch nicht was daran schlimm sein sollte wenn überwiegend Reiche in München- City wohnen würden.... vielleicht kommt ja eben auch dann die Wertschätzung erst recht zur Geltung,wenn diese Reichen eben keinen Friseur und keine Putzfrau mehr finden weil die ihr Glück eben anderswo gesucht (und gefunden) hat.
In der Realität meinen dann leider aber immer noch eine Vielzahl von Menschen dorthin zu ziehen,die von der Karriere träumen und als Taxifahrer enden.....

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cave68 14.02.2019, 22:51
145.

Zitat von nobody_incognito
Der Punkt ist doch, dass ständig aus dem Geld ein Problem konstruiert wird. Geld wird nie verbraucht, es wechselt nur den Besitzer, d.h. je mehr es zirkuliert, um so mehr brummt die Wirtschaft. Dann müsste man schauen wo es sich staut, nämlich dort wo so viel landet dass es gar nicht mehr ausgegeben werden kann/muss. Außerdem ist es ein Druckerzeugnis bzw. nur eine Zahl auf irgendwelchen Bank-Computern. Man müsste wissen wo ein Bedarf ist bzw. wo es an der Infrastruktur was zu verbessern gibt, statt permanent an den Leuten rum zu hacken, die weder Geld haben noch Einfluss auf politische Entscheidungen haben.
am meisten staut sich das Geld dort ,wo wir es bevorzugt ausgeben...und da fallen mir in erster Linie solche Menschen wie Discountriese Albrecht (oder besser dessen Nachfolger) oder Amazon (Bezos) ein...die Liste liesse sich dem Vermögen absteigend weiterführen.
und da kommt man immer wieder zum Schluss das unsere eigene Geiz-ist-geil-Menatlität eine grosse Ursache für diesen Stau ist.
In jeder Hinsicht:Wenn wir das nicht ändern ändert sich auch am Geldstau und an der Arm-Reich-Schere nichts.....und an den Löhnen auch nichts.

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Freier.Buerger 14.02.2019, 23:00
146.

Zitat von haresu
Doch, natürlich. Massenhaft Menschen werden dazu gezwungen. Vor allem Ältere aber nicht nur. Dass Beschäftigungsverhältnisse auf Mindestlohn- Niveau nur kurzfristige Phänomene seien ist ein Märchen, wenn nicht eine Lüge.
Ich bin für eine Firma mit einer hohen Beschäftigungszahl im Niedriglohn verantwortlich. Der Niedriglohn bei uns liegt etwa auf dem Niveau, wo die SPD den Mindestlohn gern sehen würde. Bei sehr vielen Tätigkeiten ist das Wollen wichtiger als das Können.
Von Neueinstellungen kann ich Max die Hälfte über die Probezeit behalten. Es lag noch nie am fehlenden Können.
Jeder der für unter 10..11 EUR arbeitet und gern 1..2 EUR mehr hätte, kann sich auf zig Stellen bewerben und hat binnen 3 Monaten einen Job. Alter, Geschlecht und Ausbildung sind Nebensache. Zuverlässigkeit und den Willen das wenige, was für die Stelle erforderlich ist zu lernen, reicht völlig.

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thequickeningishappening 15.02.2019, 00:40
147. Haupt Fixkosten Faktor nach Steuern und Sozialabgaben

sind Die Mieten. Und warum sind Die so hoch ? 1. Nullzins (Bewertungen) 2. Konzentration von Arbeit in Ballungsgebieten 3. Zusätzliche Nachfrage durch Fluechtlinge (Wettbewerbsverzerrung) Mich persönlich hat außerdem auf Einer Lohnabrechnung noch nie Das "Pseudo" Brutto interessiert sondern Das Frei Verfügbare Einkommen = Netto minus Fixkosten.

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lilu128 15.02.2019, 05:07
148. Geht's noch

Der Mindestlohn ist Brutto.
Bei einer "normalen" Arbeitswoche, mit den Stunden multiplizieren.
Selbst ohne Abzüge, wer soll davon "moderat leben"????
Und warum sind viele trotz Vollzeit, auf ergänzende Hilfe von Staat angewiesen.
Die Wirtschaft boomt, fragt sich bei wem???
Und viele erhalten nichtmal den Mindestlohn, Zahlen erschreckend.
Dieser sog. Artikel hier ist genauso überflüssig und sinnfrei wie die Studie. Aber die Mitarbeiter der Studie, genauso wie dieses Geschreibsel hier, kriegt Kohle für diesen Murks.

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tucson58 15.02.2019, 06:24
149. Völlig übertrieben

Im Artikel steht : Das Niveau in Deutschland liegt dabei einer Studie zufolge aber weiterhin spürbar unter den westlichen Ländern.

Liest man dann die Tabelle so liegt Deutschland auf Platz sechs und vor uns keine Nation mit einer derartigen Wirtschaftskraft und Sozialleistungen die auch der Arbeitgeber mitfinanzieren muss.

An könnte auch gleich Deutschland mit den Malediven vergleichen , da leben die Menschen ja geradezu in einem Paradies , im Vergleich zu uns !

Wenn man schon wieder uns Deutsche als die Ärmsten Europas sehen will, so taugt dieser Artikel ohnehin nicht. Wer aber die Mindestlöhne mit anderen Europäischen Staaten vergleichen will und eine Art Tabelle aufstellt ,dann muss man auch um glaubwürdig und seriös zu bleiben, die ganze Wahrheit vergleichen .

Diese wären die sonstigen Finanziellen Belastungen der Arbeitgeber Steuern und Sozialabgaben betreffend

Das allgemeine Lohngefüge innerhalb der Länder

Die Preise für Waren und Dienstleistungen die der Bürger zu entrichten hat .

Die Sozialleistungen allgemein ( Krankenkassen, Arbeistlosigkeit usw....)

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