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Studie: OECD fordert strengere Besteuerung von Reichen
DPA

Weltweit gibt es immer mehr Reiche, sie werden immer wohlhabender. Aber die meisten Länder besteuern sie nicht streng genug, rügt die OECD. Auch in Deutschland fehlen demnach spezialisierte Abteilungen in den Finanzämtern.

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freidenker49 13.08.2015, 09:34
10. Absolut richtig

Es ist davon auszugehen dass eine sehr große Mehrheit der Reichen ihre Steuern auch entrichtet.
Aber diese fühlen sich als die Dummen, wenn ein Teil die Steuern hinterzieht.
Generell sollten jedoch die Steuerprüfer aufgerüstet werden, so dass jeder seine Steuern zahlt.

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gueneroell 13.08.2015, 09:35
11. Politiker

werden einfach gekauft, nennt sich dann Lobbyismus. Warum sollten die sich also den eigenen Geldhahn zudrehen indem sie eine echte Steuerreform durchsetzen. Da pressen wir lieber den Mittelstand weiter aus, a bisserl was geht owei no. Ich sehe in unserer politischen Landschaft niemanden dem ich einen großen Wurf zutrauen würde, geschweige denn eine Partei.

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helmut.alt 13.08.2015, 09:35
12.

Das läuft auf eine Gleichschaltung der Einkommen hinaus und würgt jede Initiatave ab durch Arbeit reich zu werden (Unternehmertum!). Das so etwas kontraproduktiv ist hat die Geschichte gelehrt (Kommunismus, zu stark sozialisierte Länder wie früher Skandinavien). Eine Erklärung, dass das Verhältnis Arm/Reich sich zu Ungunsten der Armen ändert ist natürlich auch darin zu suchen, dass sich die Armen gerade in den Entwicklungsländern wesentlich stärker vermehren als die Reichen wobei die Migration in Deutschland besonders stark ins Gewicht fällt.

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galbraith-leser 13.08.2015, 09:35
13. Reiche besteuern sich selbst?

Es sind doch die Reichen, die über ihre Lobbys die Regierungen beeinflussen. Sollen die sich fortan etwa dafür einsetzen, sich selbst höher zu besteuern? Das gefährdet doch Arbeitsplätze - so zumindest das Totschlagargument in Dauerschleife, wenn es um höhere Unternehmens- oder Erbschaftssteuern geht.

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susuki 13.08.2015, 09:36
14.

Ich spreche aus eigener Erfahrung, die Geldmenge welche man unter Wahrung seiner geistigen Gesundheit ausgeben kann ist begrenzt. Über 500'000 Euro im Jahr ist kritisch.

Nur dem Staat das Geld anvertrauen?

Die Gelder landen dann nicht in Infrastruktur und Bildung sondern sonstwo.

Eine gute Option sind einige NGO's

Ein ordentlicher Staat macht eine Whitelist von NGO's welche, in Funktion ihres Geldbedarfs, Spendenquitungen (Eine Art von Staat generierte Gutscheine) zur Reduktion der Steuerlast weiterreichen können.

An der Finanzierung von Schulneubauten, Brücken oder Bahnlinien würde ich mich beteiligen.

Aber die Sozis im Staat mästen. Nein!

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mike.bu 13.08.2015, 09:38
15. Die Schonung der Reichen ist doch Teil..

der lobbygesteuerten Politik heute. Wenn man wollte, wäre dies einfach in den Griff zu bekommen. Als erstes wäre die Steuerpflicht an die Staatsangehörigkeit zu binden. Niemand darf sich der Steuer dadurch entziehen können, weil er die Möglichkeit hat, seinen Wohnsitz in Luxemburg zu haben. Der nächste Punkt ist die Versteuerung bei Unternehmen dort, wo die Gewinne anfallen. Wenn Amazon und Apple gute Geschäfte in Deutschland machen, sollen sie hier auch die Steuern bezahlen.

Und weiterhin sollten staatliche Förderungen, die Firmen gewährt werden, daran geknüpft werden, dass sie auch die Arbeitsplätze hier schaffen. Wenn Siemens Kohle vom Staat abgreift, so sollen sie damit nicht Billigarbeitsplätze in Pakistan finanzieren. Wer dort hingeht, soll es auch selber bezahlen.

Leider sind solche Vorstellungen doch eher der Traum einer idealen Welt, als auch nur ansatzweise real. In einer Welt von korrupten Politikern, deren Belohnungssystem in dem Versprechen für einen lukrativen Job nach der Politikerkarriere fußt, ist nicht mit Änderungen zu rechnen.

Und daher ist die Mahnung der OECD zwar interessant, aber nutzlos wie ein Kropf.

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Marvel Master 13.08.2015, 09:39
16. Die armen Reichen

Reiche zahlen bestimmt auch 50% Steuern. Jedenfalls mehr als 50 Arme zusammen. ;-)

Was ich viel besser finden würde wäre, wenn man mal die bestehenden Mittel nicht so sinnlos verprassen würde. Für Bauprojekte wie in HH, Ber, St21. Oder wo sonst halt überall Geld versickert. Oder das man es sinnlos für Leute rauswirft, die gar kein Anspruch drauf haben. usw.

VG
Marvel

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garfield 13.08.2015, 09:39
17.

Ach, Ihr seid doch alle bloß neidisch.

PS:
Ich hoffe ich war schneller, bevor hier einer unserer "Eliten"-Anbeter mit diesem Knaller-Argument kommt. Immer fleißig Teller waschen, dann kann das jeder schaffen. Denn wenn man beim nächsten Sektglasempfang genau hinsieht, kann man noch die vom vielen Spülwasser verschrumpelten Hände von Liz Mohn und Friede Springer erkennen.

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niedersachse12 13.08.2015, 09:39
18. Böse OECD...

Deutschland steht, nach den USA, weltweit an 2. Stelle, was die ungleiche Vermögensverteilung betrifft. 60% des Volksvermögens gehört den 6 % Reichen und Superreichen. Tendenz rasant steigend. 60% der Bevölkerung gehören 6% des Volksvermögen und 18 Millionen Deutschen gehört garnichts! Aber es ist Besserung in Sicht. Immer öfter Sanktionen gegen allseits verhassten Hartz IV - Bezieher, bevorzugt Ältere, 45% Steigerung in 2013 bei Armutsrentnern mit "Grundsicherung" (399 €). Es ist noch reichlich Luft nach oben, um den Armen noch mehr wegzunehmen, denn offensichtlich findet es die Mehrheit der Bürger gut, dass (lt. Statistik) bei den Armutsrentnern Männer 14 Jahre und Frauen 8 Jahre früher das Zeitliche segnen müssen, als der wohlgenährte Durchschnittsbürger. Also weg mit dem Ballast der nur kostet, schließlich werden alte Autos auch verschrottet, wenn sie ausgedient haben...

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breguet 13.08.2015, 09:43
19. Geld bestimmt die Welt, schon immer!

Da wird mal wieder die Sommersau durchs Dorf getrieben. Die Reichen haben nicht nur Geld, sie haben wegen ihres Geldes auch Macht. Wer die Macht hat bestimmt die Spielregeln. Da wird sich gar nichts ändern, weil die Reichen mit ihrem Geld überall willkommen sind und hofiert werden. Zum Beispiel bei den Regierungsparteien die von den Reichen mit großzügigen Spenden bedacht warden. Sollen die dann Gesetze gegen die Spender machen?

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