Forum: Wirtschaft
Studie: OECD fordert strengere Besteuerung von Reichen
DPA

Weltweit gibt es immer mehr Reiche, sie werden immer wohlhabender. Aber die meisten Länder besteuern sie nicht streng genug, rügt die OECD. Auch in Deutschland fehlen demnach spezialisierte Abteilungen in den Finanzämtern.

Seite 4 von 49
see_baer 13.08.2015, 09:48
30. Dr. Kirchhoffs Steuerkonzept

scheiterte an der Annahme, daß der Superreiche 25% Steuern zahlt - tut er aber nicht - oder er hat einen schlechten Steuerberater

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 13.08.2015, 09:52
31.

Zitat von m.brunner
Gut gemeint, aber... Die Reichen geben i.d.R. ihre geld für teuere Qulitätsprodukte aus. Die stammen eher aus USA od. EUropa. Wenn man den Reichen das Geld wegnimmt und es den Armen und sozial schwachen gibt, dann kaufen die dafür u.a. asiatische LCD Tvs und Konsumartikel. Was davopn sichert europäische Arbeitsplätze und was asiatische? Denkt mal vom Ende her. Um teuere deutsche Autos zu kaufen braucht man Geld, den Reichen kann man nciht so viel wegnehmen, als das es der Mittelschicht viel nützt. Der Staat kann durch Umverteilung nciht besser mit dem Geld umgehen, es verschwindet nur in irgendwelchen griechischen od. sonstigen Löchern!!!!!!!!!
Die Reichen würden überhaupt nicht weniger konsumieren, wenn sie etwas mehr Steuern bezahlen müssten. Die marginale Konsumquote sinkt mit steigendem Einkommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rt325 13.08.2015, 09:52
32. man schröpft nicht die,

die einen pudern! Mehr muss man wohl nicht sagen oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olicrom 13.08.2015, 09:52
33. Und irgendwann wird Amnesty International...

...fordern, Arbeitnehmern Geld für ihre Arbeit zu bezahlen. Alle hams gemerkt. Nur unsere Regierungen nicht. Weil die - insbesondere und allen voran die deutsche - nie zugeben würden, dass ihr neoliberales Dogma nur in die Oligarchie - siehe OSZE Kritik - und damit in eine extrem gefährliche Demokratiekrise führt (wir sind mittendrin). Historisch wurden solche Schieflagen dann irgendwann immer durch mehr oder weniger gewaltsame Entladungen bereinigt. An deren Ende der Historiker den Opfern meist nur attestieren kann: Selber schuld!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ratzmatz 13.08.2015, 09:53
34. Ausbeutung

Reichtum basiert nunmal auf der Ausbeutung von Menschen und/oder Ressourcen.Der Weg den einst die BRD mit Ihrem Verständnis von sozialer Marktwirtschaft gegangen war,war der richtige Weg.Bis der Kohl kam und ohne Not anfing nur noch Marktwirtschaft zu betreiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
michel-watcher 13.08.2015, 09:54
35. Leichter bei der Masse

Die Finanzämter haben es in der Regel nicht so mit dem eigenen Stress, schließlich sind sie eine Behörde. Auch besteht kein Interesse, diejenigen zu verärgern, die Geld in die Kasse spülen, selbst wenn es zu wenig ist. Immer noch besser als gar nix, scheint die Devise. Zudem können sich Reiche die besten Steueranwälte- und berater leisten, haben die Möglichkeit, Geld zu immobilisieren und legal ins Ausland zu schaffen, alles Dinge, die uns Normalsterblichen verwehrt bleibt.
Wir aber werden, zum Teil massivst, unter Druck gesetzt und haben keinen, der uns davor schützt.
Und so wird es weiterhin laufen, zumal die Entschiedungsträger seit jeher eine hohe Affinität zu den Reichen und Mächtigen hegen. Zumal man sich gegenseitig Gefälligkeiten erweist (selbstverständlich alles im legalen oder grauen Bereich). Otto Normalverbraucher wird erst wieder interessant, wenn die Wahlen anstehen. Dann wird versprochen und gelogen und es wird geglaubt und gewählt, die, die das zu verantworten haben.
De Begünstigung von Reichen und die massenhafte Zucht von Millionären war und ist immer mehr originäre, jedoch inoffizielle Aufgabe der Konservativen, entweder gestützt durch das 'Arbeitsplätze- Argument' oder dadurch, dass diese den Staat trügen. Prozentual gesehen aber leistet die große Masse einen viel höheren Beitrag, eben weil sie nicht die Mittel zur Steuervermeidung besitzt, so wie sie den Reichen zur Verfügung stehen.
Und da unsere Regierung keinerlei Interesse zeigt, es sich mit dem Großkapital zu verscherzen (sie könnten ja sonst abwandern...), werden auch solche Abteilungen nicht errichtet werden.
Doch anstatt zu sehen, wie der Bürger vom Staat in etlichen Fällen benachteiligt wird und um Milliarden erleichtert, nur um die wirklich Betuchten zu schonen, entwickeln die Menschen lieber Hass auf Flüchtlinge und die Griechen. Ein feiner Wesenszug: Tretet die Kleinen, haut auf die Schwachen und buckelt vor der Obrigkeit. Das 'Da kann man sowieso nix machen'- Mantra im Kopf.
Feine Sache, alle glücklich, alles gut und immer leichter bei der Masse...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lookinside13012 13.08.2015, 09:54
36. Lobbycratie

Wen wundert es noch.
Offiziell leben wir in einer Demokratie.
Diese hat sich schon längst in eine Lobbycratie verwandelt,in der die allermeisten Politiker
die Nähe zu den “Normalos” verloren haben.
Jedwede Gesetzgebung geht am Volk vorbei und es wird immer einfacher sein Geld vorbei am Fiskus in Steuerparadiese zu bringen.
Es gab da mal einen Spruch,der an Wahrheit mehr den je der Wirklichkeit entspricht:
Wenn Wahlen wirklich etwas verändern könnten,wären sie längst verboten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ontwoone 13.08.2015, 09:55
37. Späte Erkenntnis

Und wann wird dieser ernste Vorschlag (stufenweise!) umgesetzt, 2033? Das ist wie mit der Polizei, mit lautem Brimborium und Tatütata vorwarnen, damit der Räuber eine faire Chance zur Flucht erhält. Unser Planet ist zu einer Bombe geworden und die Zündschnur ist unsere fatale Verteilung des Besitzes. Diese Erkenntnis ist schon lange da, fehlt nur noch ein schnelles Handeln. Reichere darf es geben, aber ohne die destruktive Überschreitung der Grenze zur Dekadenz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alsterherr 13.08.2015, 09:55
38.

Zitat von oberallgaeuer
auf Kapitalerträge (25 %) mit den Lohnsteuersätzen. Das sagt schon alles.
Das Geld, mit dem man z.B. Aktien kauft, ist durch Einkommensteuer, etc bereits versteuert ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hilfe-deutsche-sprache&#1 13.08.2015, 09:55
39. Reich oder wohlhabend ?

Wer sollte denn nun stärker besteuert werden, die "Reichen" (per def. mehr als 1Million an Eigentum) oder auch Wohlhabende (undefiniert). Unter "wohlhabend" könnten mehr Personen fallen, als man gemeinhin glaubt. Plötzlich würde auch die Steuerbelastung von Menschen steigen, die ihr Leben lang aufs Häusle gespart haben. Aber der Finanzhunger des Staates muss, bei extrem steigenden Schulden, ja irgendwie bedient werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 49