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Studie: OECD fordert strengere Besteuerung von Reichen
DPA

Weltweit gibt es immer mehr Reiche, sie werden immer wohlhabender. Aber die meisten Länder besteuern sie nicht streng genug, rügt die OECD. Auch in Deutschland fehlen demnach spezialisierte Abteilungen in den Finanzämtern.

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kassandraa 13.08.2015, 10:00
50. schon wieder Neid Debatte

Rot-Grün unter Schröder hat hervoragende Arbeit geleistet für die Reichen ,Konzerne und Banken
und warum soll ausgerechnet Merkel daran was ändern!"

Die Armen können doch Flaschen sammeln oder zu den
zahlreichen Tafeln gehen da gibt es immer was zum futtern"!

vielen Dank HR.Schröder


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Niederbayer 13.08.2015, 10:01
51.

Zitat von tetaro
"In den meisten Industrieländern sind die Steuerbehörden offenbar nicht angemessen auf die Prüfung von Wohlhabenden eingerichtet" In den meisten Industrieländern sind die Wohlhabenden diejenigen, die den meisten politischen Einfluss ausüben. Deshalb könnte man die Wohlhabenden eigentlich auch gleich auffordern, sich selbst angemessen zu besteuern.... Es wird deshalb einfach nie passieren.
Was wäre denn eine angemessene Besteuerung?

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hubertrudnick1 13.08.2015, 10:02
52. Luftnummer

Von Zeit zu Zeit wird es herausgekramt und angesprochen, aber in Wahrheit tut sich so gut wie nichts, man verstreut nur Parolen.
Im System des Finanzkapitals wird sich nie was grundsätzliches änder und auch nicht können, dazu fehlt die gewisse Wacht und das Wollen, es sind nur Luftblasen.

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lindenbast 13.08.2015, 10:02
53.

Zitat von susuki
Nur dem Staat das Geld anvertrauen? Die Gelder landen dann nicht in Infrastruktur und Bildung sondern sonstwo. Eine gute Option sind einige NGO's Ein ordentlicher Staat macht eine Whitelist von NGO's welche, in Funktion ihres Geldbedarfs, Spendenquitungen (Eine Art von Staat generierte Gutscheine) zur Reduktion der Steuerlast weiterreichen können. An der Finanzierung von Schulneubauten, Brücken oder Bahnlinien würde ich mich beteiligen. Aber die Sozis im Staat mästen. Nein!
Erstens: Sie haben ein Stück weit recht - die Gelder landen nicht in Infratstruktur und Bildung, sondern hauptsächlich auf den Konten der Besitzenden: Schuldendienst auf Staatsanleihen.

Ansonsten: nicht der individuelle Steuerzahler bestimmt, was mit den Geldern geschieht, sondern eine gewählte Regierung. Nennt sich 'Demokratie'.

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lindenbast 13.08.2015, 10:03
54.

Zitat von garfield
Denn wenn man beim nächsten Sektglasempfang genau hinsieht, kann man noch die vom vielen Spülwasser verschrumpelten Hände von Liz Mohn und Friede Springer erkennen.
Hmmm...mir sind jetzt viele Ergänzungen zu diesem Satz eingefallen, aber sie waren samt und sonders nicht jugendfrei und insgesamt ziemlich unterste Schublade ;-)

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Oscar Madison 13.08.2015, 10:04
55. Vermietung und Verpachtung

... ist das Zauberwort. Solange man die "Verluste" daraus mit seinen sonstigen Einkommen verrechnen darf, werden die Wohlhabenden immer schön am Fiskus vorbei ihr Altersvermögen aufbauen.

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tiger56 13.08.2015, 10:04
56. Ich erinnere an

fleißige Steuerfahnder - die dann allesamt zum Psychiater geschickt u. "ausgemustert" wurden. Wer möchte schon mit Ende Dreißig als Querulantische Persönlichkeit bezeichnet u. damit in Pension gehen.

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WwdW 13.08.2015, 10:04
57. Die stecken unter einer Decke!

Solange unsere dt. Politiker mit der Elite, Reichen und Superreichen unter einer Decke stecken. Solange die Finanzindustrie (eingeschlossen Private Equity, etc.) Lobbyismus betreiben darf, solange wird sich an dem Zustand nichts ändern.

Das läuft bei uns genauso wie in Griechenland. Nur bei uns gibt es noch mehr zu holen. Deswegen finde ich es auch unmöglich wie konservative oder neo-nationale Kreise auf Griechenland zeigen aber vergessen, dass mindestens 3 Finger auf sie selbst zeigen. Aber Selbst-Reflektion war noch nie die Stärke von Konservativen und Nationalisten.

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olicrom 13.08.2015, 10:05
58. Sind Sie das, Herr Schäuble?

Zitat von m.brunner
Gut gemeint, aber... Die Reichen geben i.d.R. ihre geld für teuere Qulitätsprodukte aus. Die stammen eher aus USA od. EUropa. Wenn man den Reichen das Geld wegnimmt und es den Armen und sozial schwachen gibt, dann kaufen die dafür u.a. asiatische LCD Tvs und Konsumartikel. Was davopn sichert europäische Arbeitsplätze und was asiatische? Denkt mal vom Ende her. Um teuere deutsche Autos zu kaufen braucht man Geld, den Reichen kann man nciht so viel wegnehmen, als das es der Mittelschicht viel nützt. Der Staat kann durch Umverteilung nciht besser mit dem Geld umgehen, es verschwindet nur in irgendwelchen griechischen od. sonstigen Löchern!!!!!!!!!
Ist das das nächste CDU-Wahlprogramm? Nach dem Motto "Sozial ist, was Reiche noch reicher macht!" Könnte natürlich auch von einem modernen Sozialdemokraten wie Schröder oder Gabriel sein.

Sehr originelle Wirtschaftstheorie jedenfalls. Nobelpreisverdächtig.

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Charlie Hebdo 13.08.2015, 10:05
59. Vermögenssteuer sollte reichen

Mittlerweile halte ich eine bedingungslose Vermögenssteuer für deutsche Staatsbürger für richtig. Egal, wo sie wohnen. Egal, wo sie Besitz haben. Nur eine an andere Staaten gezahlte Vermögenssteuer wird angerechnet (keine Doppelbesteuerung durch Vermögensteuer).

Höhe:
1% für Vermögen ab 10 Mio. € (Steuern: 100.000 € aufwärts)
0,1 % für Vermögen von 1 Mio. bis 10 Mio. € (Steuern: 1.000 bis 10.000 €).

Diese Rendite sollte erreichbar sein,so dass kein Vermögen vernichtet wird.
Damit wird der gut verdienende Mittelständler nicht erfasst.

Und keine Gedanken machen, ob dadurch Arbeitsplätze vernichtet werden. Oder ob Steuerzahler dann die Staatsbürgerschaft aufgeben werden. Wir haben genug Beispiele à la Boris Becker oder Michael Schumacher, die sich staatsbürgerlichen Pflichten entziehen.

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