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Studie vom BUND: Billig-Putenfleisch sehr oft mit resistenten Keimen belastet
DPA

Putenfleisch vom Discounter ist offenbar häufig mit antibiotika-resistenten Keimen belastet. Die Umweltorganisation BUND fand bei einer Stichprobe in 50 von 57 Fleischstücken solche Bakterien.

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mrotz 12.01.2015, 15:54
1.

Es wird Zeit für die deutsche Chlorpute. Das ist ernstgemeint.
Ins Freibad gehen die Leute trotz des dort ähnlichen Desinfektionsmittels.

mfg

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rrdexter 12.01.2015, 16:00
2.

Ich ware bereit, das doppelte für Fleisch zu zahlen, wenn dann tatsächlich sichergestellt ist, dass die Tiere artgerecht gehalten werden und möglichst wenig Antibiotikum verwendet wird. Aber die Deutschen (habe mal gelesen die Deutschen wollen das Fleich möglichst günstig) wollen es ja wohl nicht anders.

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mongolord 12.01.2015, 16:07
3. Tja hauptsache billig

Das Problem wird nie in den Griff zu kriegen sein, solange Fleisch viel zu billig und massiv subventioniert in den Handel kommt. Da liegt nämlich das eigentliche Problem. Lebensmittel und vor allem Fleisch ist in Deutschland so billig wie kaum woanders auf der Welt (im Verhältnis zum Einkommen) und das hat natürlich Konsequenzen für die Haltung der Tiere.

Tiere gehören vernünftig und artgerecht gehalten und Antibiotika nur auf tatsächliche Krankheitsfälle beschränkt. Das gebietet eigentlich schon der gesunde Menschenverstand.

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dennis3110 12.01.2015, 16:12
4.

Lieber mrotz , genau so ist es! Der Selbst Versuch in der FAZ bot zumindest nichts nachteiliges. Weiß gar nicht was immer alle dagegen haben.

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andihh75 12.01.2015, 16:26
5.

Wundert mich tatsächlich nicht, wo doch immer alles möglichst billig und in großen Mengen zu haben sein soll! Und das alles nur weil der Verbraucher das so möchte. Haha dass ich nicht lache! Alles Augenwischerei um Gewinnmargen zu steigern finde ich!
Die konventionelle Lebensmittelindustrie kotzt mich einfach nur noch an! Schuld hat auch die Politik, denn durch diese sind Massentierhaltung, Medikamentenmissbrauch etc. überhaupt nur möglich!
Von den Subventionen mal ganz abgesehen! In meinen Augen gehören die Subventionen an die Bauern gezahlt die sich für Nachhaltigkeit, Tierschutz, Gentechnik freies Futter und eine nachhaltige Bewirtschaftung der Nutzflächen einsetzen!
Massentierhaltung und dadurch produziertes billigstes Fleisch gehören verboten! Wenn ich Fleisch kaufe, dann ausschließlich Bio und vom Hof meines Vertrauens! Es kostet gut das zwei bis dreifache aber man schmeckt den Unterschied, es schrumpft auch nicht in der Pfanne!.

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rotakiwi 12.01.2015, 16:31
6. Chlor

Chlor ist tatsächlich eine brauchbare Alternative, ich meine das ernst! Chlordioxid kann man im Grammbereich (!) aufnehmen, ohne dass irgendetwas passiert, und Resistenzen im Sinne einer Stoffwechselveränderung können sich nicht ohne weiteres bilden.

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JGC 12.01.2015, 16:33
7. Was soll das schon bedeuten??

Das heißt letztlich nur, das der ganze Schmarrn einfach richtig DURCH gekocht/und gebraten sein will..

Ich koche mir solche Sachen sowieso am liebsten mit einer guten Portion Sauerkraut und das dann 1-2 Stunden

Und zweitens reicht mir einmal die Woche ein Fleischgericht, so wie ich es von früher als Kind kannte..

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bali64 12.01.2015, 16:39
8. billiges Fleisch

Ich bin auch gern bereit, für geprüfte Qualität einen höheren Preis zu bezahlen - aber er muss angemessen sein. Wenn das Öko-Hühnchen 4-5 mal so teuer ist, kauft es keiner. Bei Fair-Trade-Bananen ist der Aufpreis nicht zu hoch, deshalb werden sie auch gekauft (Das sind außerdem Bio-Bananen!).
Vielleicht sollte man sich auch von den Extremen lösen:
Bio ist gut, Massentierhaltung böse.
Es gibt bestimmt einen Zwischenweg, wie z.B. bei Hühnereiern aus Freilandhaltung.

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ray8 12.01.2015, 16:40
9.

Abgesehen davon, daß die Behandlung von angeblichen Krankheiten bei der kurzen Lebenszeit dieser armen Kreaturen gar keinen Sinn macht, hab ich null Verständnis, daß derart belastete Tiere überhaupt in den Verkauf kommen! Diese Keime sind hochgradig gefährlich! Zehntausende Menschen sterben jährlich in dt. Krankenhäusern an ihnen! Und wir bringen sie munter über die Ladentheke in den Umlauf. Dafür werden mit Schwermetallen oder Pestiziden belastete Lebensmittel sofort aus dem Verkehr gezogen. Paradox!

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