Forum: Wirtschaft
Studie von SPIEGEL und Bayerischem Rundfunk: Ausländer werden bei der Wohnungssuche b
Jörn Kaspuhl / SPIEGEL ONLINE

Wohnungssuche mit ausländischem Namen ist schwer. Besonders stark diskriminiert werden Menschen arabischer und türkischer Herkunft. Das zeigt ein groß angelegtes Experiment in zehn deutschen Städten.

Seite 5 von 25
frechsprech 22.06.2017, 07:22
40. Echt? Ist das so?

Also in Mannheim ist die ganze Innenstadt türkisch.
Drum nennt man sie auch "Little Istanbul".
Drum wollt ich auch nie in so einer Stadt wohnen.
Die Deutschen sind längst schon alle fortgezogen.

Beitrag melden
kleinsteminderheit 22.06.2017, 07:22
41. Nun fehlen die gemeinnützigen kommunalen Wohnungsanbieter....

....die in den letzten Jahren aufgelöst wurde. Private Anbieter suchen sich ihre Mieter ausschließlich nach Gewinnmaximierung und Problemminimierung aus. Ein anderer Kulturkreis wird da schnell zum Ausschlussgrund. Man kann darüber diskutieren, ob das eine rassistische Diskriminierung ist, aber das hilft nicht weiter. Es ist die Entscheidungsfreiheit des privaten Wohnungsmarkts. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass gemeinnützige Träger gestärkt werden. Und zwar nicht nur für die klassische "Sozialwohnung", sondern auch in mittleren Wohnlagen.

Beitrag melden
kladderadatsch 22.06.2017, 07:22
42. Dafür eine Studie?

Vermieter wählen die Mieter aus, von denen sie sich am wenigsten Ärger erhoffen. Mangelnde Integration und fehlende Deutschkenntnisse werden anscheinend so interpretiert, wie auch Familien mit Kindern bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Ist aber alles bekannt.

Beitrag melden
ZeroZz 22.06.2017, 07:22
43. Nichts Neues....

Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber diese Studie hätte man sich sparen können. Die Benachteiligung der Menschen mit ausländischen Namen auf allen Gebieten ist das natürlichste in Deutschland überhaupt. Viele haben Vorurteile und bilden sich ihre Meinung über Gerüchte...

Beitrag melden
Refrather 22.06.2017, 07:24
44. Benachteiligung

23 Jahre habe ich in einem ruhigenHhaus in Köln gelebt,nachden ein Teil der älteren Mieter verstarb wurden immer mehr Türkische und Arbische Familen durch die Stadt Köln eingewiesen. Nach kurzer Zeit war unser Haus eine große Kloake,keinerlei Reinigung,Schuhe zu Bergen im Treppenhaus,lautstarke Musik rund um die Uhr, ständig Geschrei der Erwachsenen und der Kinder.Keinerlei Rücksichtnahme, Dafür zahle ich keine hohe Miete als Vermieter würde ich mir die Vermietung an diesen Personenkreis reiflich überlegen. Was nützt mir die Miete die das Sozialamt zahlt wenn mein Eigentum vor die Hunde geht ?

Beitrag melden
magat 22.06.2017, 07:25
45. Was ist eigentlich nicht mehr Diskriminierend?

in unserer "freien" Gesellschaft kann immer weniger selbst bestimmt werden. Wir scheinen dermaßen am First-World-Problems zu leiden das wichtiges und die freie Wahl auf der Strecke bleibt. Schlimmer noch, passt man sich nicht den Konformitäten der "guten" Gesellschaft an wird man sofort in die passende Schublade gesteckt. Zu den Wohnungen, aus eigener Erfahrung, die von einigen Reisen in den Iran und nach Arabien stammen und mit Mietern: niemals würde ich Freiwillig Araber bei mir wohnen lassen. "Perser"/ Iraner aber sehr gern. Die meisten der Gutmenschen die gleich hier los morgen werden sollten mal auf Reisen gehen oder Wohnungen vermieten.

Beitrag melden
paradoxewelt 22.06.2017, 07:26
46. Ergebnis war nicht überraschend und so gewollt

...wo ist die objektive Berichterstattung? Ich vermisse, wenn schon so eine Untersuchung stattgefunden hat, eine seriöse, belastbare Berichterstattung. Es werden auch viele andere Gruppen - und zwar unabhängig von der Nationalität - bei der Wohnungssuche benachteiligt. Zu denen zählen Menschen mit geringem Einkommen, Harz IV Bezieher, Alleinstehende (Frauen) mit Kindern, Familien mit Kindern. Wie sieht's hier aus, liebe Medien? Diese Gruppen habt Ihr vermutlich bei Eurer Untersuchung nicht berücksichtigt, weil die Headline dann vielleicht anders hätte lauten müssen...

Beitrag melden
Pardone.it 22.06.2017, 07:27
47. Nicht nur auf dem Wohnungsmarkt

Wenn ich mir die Namen der sieben (!) Autoren/innen dieses Artikels ansehe, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass nicht nur auf dem Wohnungsmarkt so etwas "Benachteiligung" stattfindet. Schau mal in den Spiegel, SPIEGEL.

Beitrag melden
PHein 22.06.2017, 07:27
48. Leider

musste ich, Deutsch-Integrationslehrer, bei meinen Versuchen, für meine Schüler eine Wohnung zu finden, feststellen, dass selbst arabische und polnische Besitzer/Verwalter ihre eigenen Landsleute ablehnen und dies auch unumwunden sagen, ohne sie auch nur gesehen zu haben.

Beitrag melden
Lothar Matthäus 22.06.2017, 07:28
49. Mischung aus Erfahrung und Diekriminierung

Schon klar, dass das nicht alle Menschen türkischer oder arabischer Herkunft betrifft und deshalb das Wort "Vorurteil" gerechtfertigt ist. Aber könnte es vielleicht, evtl. nur ein Bisschen, mit Erfahrungen (!) der anderen Bevölkerungsgruppen zusammenhängen bzgl. Lautstärke der Bewohner und Rücksichtnahme und erfahrungsgemäßg oft nur geringen Sprachkenntnissen, die das Zusammenleben auch erschweren. Bitte nicht gleich die rechte Keule auspacken.

Beitrag melden
Seite 5 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!