Forum: Wirtschaft
Studie zu Arbeitskräftebedarf: Deutschland braucht 260.000 Zuwanderer pro Jahr
DPA

Auch bei der Rente mit 70 und einer höheren Geburtenrate kommt der deutsche Arbeitsmarkt nicht ohne Fachkräfte aus dem Ausland aus, ergibt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Jährlich müssten deshalb 260.000 Menschen zuziehen.

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wasistlosnix 12.02.2019, 08:19
10. Politischer Sprengstoff

Um diese Arbeitskräfte buhlen andere Industriestaaten ebenso. Mit dem aktuellen Wirtschaftsmodel gibt es aber keine andere Lösung. Dies ist aber nicht was ein Großteil der Bevölkerung will. Auch wenn ein Spahn sich nicht zu schade wäre als Klomann zu arbeiten, es sind gerade die einfachen bis mittleren Dienstleistungsbereiche die keine Arbeitskräfte mehr finden. Diese werden dann am Ende ihrer Lebensarbeitszeit der Altersarmut anheimfallen. Warum sollten sie das tun? Die Erfahrung mit den ehemaligen Gastarbeitern zeigt das.
Es wird Zeit das darüber offene, ehrliche und konstruktive Debatten geführt werden. Es geht hier um Menschen und nicht um Maschinen die man einfach verschrotten kann.

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matbhmx 12.02.2019, 08:21
11. Das halte ich alles für Quatsch!

Wir müssen stattdessen Mal von unserem Exportwahn runter. Es ist doch grotesk, dass wir ständig wachsen und irrwitzige Exportüberschüsse einfahren, damit die Industrien anderweit platt machen, sodass dann deren entlassen Arbeiter nach Deutschland pilgern, um hier weiter die Produktion hochzuhalten, damit wir schön weiter exportieren können. Und es mag Mal die nächste Baisse kommen und die Produktion hier abstürzen, dann haben wir hier wieder Massenarbeitslosigkeit. Dabei: Die Zugewanderten. Außerdem bleibt völlig unklar: KI und Digital 4.0 sollen doch angeblich Millionen von Arbeitskräften freisetzen!?!

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Nordstadtbewohner 12.02.2019, 08:21
12. Offene Grenzen sind wichtig für die deutsche Wirtschaft

Das Konzept der offenen Grenzen ist wichtig für die Wirtschaft in Deutschland, wenn das derzeitige Wohlstandsniveau auch gehalten werden soll. Denn ohne Zuwanderer gehen den Unternehmen schon jetzt die Arbeitskräfte aus. In meinem Umfeld gibt es de facto keine Unternehmen, die Stellen schon seit langem nicht mehr besetzen können, weil der Arbeitsmarkt leergeräumt ist. Das schadet auf die Dauer allen in Deutschland.

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Geopolitik 12.02.2019, 08:21
13. Vertrackte Situation

Wir brauchen talentierte und leistungsbereite junge Fachkräfte die flexibel den bevorstehenden Umbruch in der Arbeitswelt mitgestalten und die sich dem offenen demokratischen Modell verschrieben haben. Leider zieht es viele dieser Menschen woanders hin wo es ein faires Einwanderungsgesetz gibt. Nach Deutschland zieht es dann die ohne Wissen, mit oftmals begrenzten Integrationswillen und Großfamilie in Warteschleife die die staatlichen Leistungen auch in der kommenden Generation nicht zurückzahlen werden. Heute reden wir noch von arabischen Clans (die kamen in den 1970ern), sehen viele Türken noch im eigenen geografischen und mentalen Ghetto, und haben einen grossen Andrang aus Nordafrika und dem Mittleren Osten, wo wir tolerant gegenüber denjenigen sein sollen, welche aus ihrer Kultur die Frau nicht als dem Mann gleichgestellt sehen!

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ciconia_nigra 12.02.2019, 08:21
14.

Wir haben keinen Mangel an Fachkräften, die Wirtschaft will ihre Arbeiter nur nicht anständig bezahlen. Jährlich eine Viertelmillion Lohndrücker zu importieren, ist massiv innovationsfeindlich. Denn Automatisierung lohnt sich umso weniger, je niedriger die Löhne sind.
Außerdem importieren wir ja gerade keine Fachkräfte aus kulturell kompatiblen Regionen, wir importieren funktionelle Analphabeten, von denen der eine Teil Sozialleistungen bezieht und der andere Teil die Zustellkosten für Amazon-Pakete unter 2 Euro hält.
Die gut ausgebildeten und kulturell kompatiblen Fachkräfte aus Süd- und Osteuropa sind übrigens schon lange hier.

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fellmonster_betty 12.02.2019, 08:22
15. bitte präziser!

Wir brauchen mitnichten nicht Zuwanderer sondern Excellent ausgebildete Einwanderer! Zeit und Geld solch Kräfte auszubilden haben wir nicht. Die Lücke ist jetzt und nicht in 10 Jahren! Einwanderungsgesetz analog zu Kanada sofort, alle andere ist Unsinn.

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timtom2222 12.02.2019, 08:23
16.

Ich finde bei einem Mindestlohn von 17 Euro kann man darüber sprechen. Bis dahin sollen die Firmen mit gutem Lohn die Leute abwerben. Die es nicht können weil sich der Chef die Taschen voll macht haben Pech.

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hausfeen 12.02.2019, 08:24
17. Dieser Fachkräfteraub führt aber zu schweren Problemen ...

... in den Ländern, die diese Ausbildungen bezahlt haben.

So ist in Polen z.B. genau wegen der Abwanderung der Ärzte die Gesundheitsversorgung am Boden.

Darüber muss man eben auch nachdenken. Meine Idee wären Qualifizierungszentren, die man hier, aber auch weltweit einrichten könnte. Dort könnten Schulabschlüsse, Gesellenabschlüsse, deutsche Sprachkurse usw. angeboten werden. Egal für welche Altersgruppe. Viel besser als Ankerzentren oder Flüchtlingslager.

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De facto 12.02.2019, 08:28
18. Digitalisierung

Irgendjemand hat mal gesagt - Es ist schwierig mit Vorhersagen, vor allem wenn es die Zukunft betrifft! Digitalisierung und KI kostet angeblich Millionen von Jobs und trotzdem wird vorausgesagt das wir Millionen Einwanderer brauchen. IT Experten brauchen wir bestimmt aber die zu kriegen steht auf einem anderen Blatt.

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frenchie3 12.02.2019, 08:29
19. Und die ökologische Lösung?

Den Trend der deutschen Geburtenentwicklung nach unten folgen, die Ausbildung verbessern, die Fachkräfte selber "züchten". Vollbeschäftigung auf hohem Arbeitsniveau denn die Hilfsarbeiten für Ungebildete werden immer weniger, die Produktivität immer besser. Klar, ältere Fachkräfte ins Arbeitsamt schicken, die Doofen zur Sozialhilfe und den Rest aus dem Ausland holen und für lau arbeiten lassen ist günstiger für die Wirtschaft. Also mal losjammern

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