Forum: Wirtschaft
Studie zu Arbeitskräftebedarf: Deutschland braucht 260.000 Zuwanderer pro Jahr
DPA

Auch bei der Rente mit 70 und einer höheren Geburtenrate kommt der deutsche Arbeitsmarkt nicht ohne Fachkräfte aus dem Ausland aus, ergibt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Jährlich müssten deshalb 260.000 Menschen zuziehen.

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demokrat2 12.02.2019, 08:29
20. CDU/CSU-Einwanderungspolitik war und ist falsch.

Zumindestens, wenn man die Bertelsmannstudie ernst nimmt. Manche werden jetzt argumentieren, mit der Digitalisierung fallen tausende Arbeitsplätze weg. Doch das könnte auch eine Milchmädcherechnung sein. Jedenfalls sind das für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gute Nachrichten. Die Arbeitgeber müssen - und werden - bessere Löhne und Gehälter zahlen müssen, um im Geschäft zu bleiben. Das ist auch eine gute Entwicklung für die Gewerkschaften und unsere Sozialsysteme.

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rugall70 12.02.2019, 08:31
21. Wirtschaft braucht vielleicht Zuwanderung - nicht Deutschland!

Diese "Stiftung" eines großen deutschen Unternehmens verwechselt da etwas. Sie verwechselt die großen Wirtschaftsunternehmen mit Deutschland.

Womöglich braucht die Wirtschaft Zuwanderung. Aber die Wirtschaft ist nicht Deutschland. Und viele in Deutschland brauchen die Zuwanderung nicht.

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bronko-sherman 12.02.2019, 08:31
22. Moment mal

Augenblick. Aus dem Artikel geht aber nicht hervor, ob die Digitalierung, die ja immer in aller Munde ist, auch für die Prognose herangezogen wird. Es heißt doch immer, dass durch die Digitalisierung so viele Jobs wegfallen werden - wieso benötigt man dann diesen enormen Bedarf an Fachkräften aus dem Ausland? Wir dürften durch den Wegfall von Jobs in Deutschland jede Menge Arbeitslose bekommen, die man ggf. für neue Aufgaben qualifizieren kann. Oder irre ich mich?

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Horatio Caine 12.02.2019, 08:33
23. So so, die Bertelsmanstiftung..

https://de.wikipedia.org/wiki/Bertelsmann_Stiftung

Ansonsten: Stellt die Bertelsmannstiftung auch die Frage in welcher Weise und mit welchem Verfahren und Prüfung der Qualifikation diese Zuwanderung von Statten gehen soll ? Niemand hat etwas gegen 260.000 Zuwanderer, wenn diese nach einer Vorauswahl durch ein Einanderungsgesetz dass den Namen verdient, zu uns kommen und sich möglichst wirtschaftlich selbst tragen können.

Oder wird hier schon der "Spurwechsel" vorbereitet, wobei man Hunderttausende hier auf unsere Kosten alimentiert und qualifiziert werden und dabei maximal auf Helfer- oder Anlernniveau bringt, was einem sozialpolitischen Lotto mit hoher Verlustchance entspricht ? Die Bertelsmannstiftung steht ja auch kaum unter dem Verdacht der politischen Einflussnahme.

Lächerlich.

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horstenporst 12.02.2019, 08:33
24. Nicht schon wieder das Märchen vom Fachkräftemangel

Warum wusste ich schon nach dem Lesen der Überschrift, dass es um eine Studie der Bertelsmann Stiftung geht? Das Märchen vom Fachkräftemangel passt eben gut in den Kram einer neoliberalen Lobbyorganisation. Für Arbeitgeber bedeuten mehr Zuwanderer einen größeren Pool an Arbeitskräften und damit niedrigere Löhne.

https://karriere.unicum.de/archiv/interview-mit-wissenschaftler-gerd-bosbach

https://www.ingenieur.de/technik/wirtschaft/arbeitsmarkt/das-maerchen-fachkraeftemangel/

https://www.deutschlandfunkkultur.de/wirtschaft-die-maer-vom-fachkraeftemangel.976.de.html?dram:article_id=3305 11

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mxmx 12.02.2019, 08:35
25. Nur solange man stetiges Wachstum voraussetzt

Verzichtet man auf stetiges Wirtschaftswachstum, so kommt man auch ohne Zuwanderung aus. Dabei täte unserem Planeten ein Stopp des Wachstums vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man den Klimawandel und den Ressourcenbedarf bedenkt.

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nikaja 12.02.2019, 08:36
26. Augenwischerei

In 1ster Linie geht es nicht um Einwanderung, es geht um die Einführung der Rente mit 70.
Dazu braucht es genügend Arbeitsuchende, um den Druck auf die Beschäftigten zu erhöhen.
Wer heute über 60 ist und Arbeit sucht, wird trotz herbeigeschriebenem "boomenden" Arbeitsmarkt keinen Job finden.
Alles nur Presse-Wind. Der gewollt ausgeuferte Billiglohnsektor, das Praktikanten-Heer, die Befristung von Arbeitsverträgen uvm müssen zuerst gesetzlich verboten werden, bevor hier wieder neue menschliche Manipulationsmasse verheizt wird.

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CHV 12.02.2019, 08:37
27. Freue mich schon

Ich freue mich schon auf den ersten Aufschrei unser rechtsgerichteten AFD-Wähler, die behaupten werden, dass die schreckliche „Lügenpresse“ Lügen verbreitet, weil wir von Horden unzivilisierter Asylbewerber „überschwemmt“ werden, die unsere Sozialsysteme ausplündern. Ich erlebe leider täglich die „Wahrheit“. Man findet kaum noch qualifiziertes Personal und dies behaupten alle Firmen, die ich kenne. Außerdem wird unser Rentensystem ohne qualifizierte Zuwanderung nicht finanzierbar sein, aber dies interessiert anscheinend kaum jemanden, denn eine Politik ohne Angstszenarien ist wohl nicht interessant. Schade.

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DerVO 12.02.2019, 08:38
28.

Wir brauchen Zuwanderung, damit wir weiterhin haufenweise Kram produzieren können, den wir dann exportieren, um der Welt größter Gläubiger zu werden. Ich weiß nicht, ob der Plan gut ist. Aber zumindest mal was neues.

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holy64 12.02.2019, 08:38
29. Leider wird Berufseinsteigern

oft keine Chance gegeben. Die Firmen sind bei Bewerbungen noch immer sehr arrogant und auf einem hohen Ross. Das passt nicht zu den Aussagen des Fachkräftemangels. Da ist Umdenken geboten.

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