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Studie zu Einkommensverlusten: So stark trifft der Brexit deutsche Regionen
DPA

Wenn die Briten die EU verlassen, drohen auch in Teilen Deutschlands empfindliche Einkommensverluste. Forscher haben berechnet, welche Regionen besonders betroffen wären.

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schondavor 21.03.2019, 06:25
1. Gute Methodik

Endlich mal eine Studie für die breite Masse, die eine moderne Methodik nutzt...zumindest scheint das Papier nicht irgendwelche Phantasie-Methoden zu verwenden, sondern neueste Modelle der Handelsökonomie, so genannte Gravitationsmodelle. Steht natürlich nicht im Vordergrund des Beitrags, ist aber aus wissenschaftlicher Sicht wichtig!

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clausde 21.03.2019, 06:29
2.

In fünf Jahren bitte diesen Artikel noch mal relaunchen. Wir wollen ja wissen ob die Studie zugetroffen hat. Wobei wir dann evtl. eine neue Studie benötigen, die analysiert welche Einflüsse aus dem Brexit stammten und welche nicht...

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stefan.p1 21.03.2019, 06:29
3. Es wird dem Leser vorgegauckelt

das es bei einem harten Brexit keinen Handel mehr gibt - was natürlich nicht zutrifft. Die Briten werden weiter
produzieren und konsumieren. Es wird komplizierter und teurer,keine Frage. Evtl werden neue Arbeitsplätze durch den höheren Verwaltungsaufwand und dem Zoll geschaffen .Aber England wird auch weiter deutsche Autos kaufen und Deutschland weiter Dysons benutzen.

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abocado 21.03.2019, 06:36
4. Lächerlich

Diese Verluste sind lächerlich im Vergleich zu der „Trennung“ an sich. Die Einheit Europas rückt noch mehr in weite Ferne. Man stelle sich GB außerhalb vor und eine/n Regierungschef/in a la Trump/in. Da ist man vor nichts mehr sicher. Wie bekloppt kann man eigentlich noch sein?! Die spinnen die Engländer.

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Leser_01 21.03.2019, 06:40
5.

Bislang ist noch gar nicht passiert und es wird vermutlich auch nichts passieren, weil es auf absehbare Zeit keinen Brexit gibt. Frau May wird nach Ablauf ihres Ultimatums zurücktreten. Dann kommt der/die nächste Premierminister/in und das Spiel geht wieder von vorne los.

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lanzarot 21.03.2019, 06:44
6. 126 Euro pro Kopf und Jahr.

Ich lebe in NRW und kann den Verlust von 10,00 € monatlich gut verkraften. Was langsam nicht mehr zu verkraften ist, ist dieses unsägliche Geschachere der Brexiteers.

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Einhorn 21.03.2019, 06:54
7.

Das schöne an solchen Rechnungen ist, dass sie völlig irrelevant sind. Niemand weiß genau, welche Auswirkungen der Brexit wirklich hat. Über Geld, das an vielleicht nicht verdient zu jammern ist doch völlige Zeitverschwendung - was wissen wir, was unser Fiskus im nächsten Jahr für Ideen hat uns ebenfalls 100 Euro aus der Tasche zu ziehen? Und ich möchte an Griechenland erinnern: die angebliche "Rettung" durch die EU brachte Hunger und medizinische Unterversorgung - da wurden auch Bilder gezeichnet, die mit der Realität gar nichts mehr gemein hatten.

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dudek 21.03.2019, 06:56
8. Das ist Kaffeesatz leserei...

...unsere Wissenschaftler haben schon bei der Einführung des Euro den Weltuntergang für Europa angekündigt, der Mindestlohn den Untergang der Bundesrepublik usw
Im der Ruhe liegt die Kraft.
England soll raus und der Rest wird sich ergeben. Wo Handel gemacht werden kann, werden er gemacht.

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Europa-Realist 21.03.2019, 06:56
9. So wird es aber nicht kommen!

Warum wird versucht, der Bevölkerung eine solche Angst vor dem Brexit zu machen? Selbstverständlich wird es zunächst zu erheblichen Verwerfungen kommen, weil sich die bisherigen Handelswege verändern werden und etliche Abkommen nicht mehr anzuwenden sind. Aber GB bleibt die zweitgrößte Wirtschaftsnation in Europa.

Eine Modell-Rechnung, die mehr oder weniger unterstellt, dass der gesamte Umsatz wegbrechen wird, ist nicht seriös.

Es wird vielleicht 12-15 Monate dauern und fast alles hat sich wieder eingependelt.

Erst dann kann man wirklich ersehen, ob diese EU wirklich die Vorzüge hat, die immer lauthals propagiert werden.

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