Forum: Wirtschaft
Studie zu Einkommensverlusten: So stark trifft der Brexit deutsche Regionen
DPA

Wenn die Briten die EU verlassen, drohen auch in Teilen Deutschlands empfindliche Einkommensverluste. Forscher haben berechnet, welche Regionen besonders betroffen wären.

Seite 12 von 18
shardan 21.03.2019, 10:51
110. Nachrechnen zeigt Panikmache.

Also rechnen wir mal nach: 128 EUR/Jahr für NRW. Macht 10,67 Euro im Monat- Die Weltuntergangskatastrophe, in der Tat, das geht gar nicht, da ist jeder einzelne dann pleite. Ernsthaft, SPON? Die Titelüberschrift ist reines Clickbaiting. Meine 10 EUR/Monat könnt ihr gern haben - wenn dafür das Affentheater in London endlich aufhört und die EU sich wieder um wichtigeres kümmern kann als den kindicshen Traum vom britischen Empire.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
123rumpel123 21.03.2019, 10:58
111. xxx

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Prognosen betreffen eben die Zukunft, die man nicht kennt. Um "genau wissen" geht es nicht. Aus der Ökonomielehre, hier Bereich internationaler Handel, ergibt sich aber ein bestimmtes Wissen. Vereinfacht gesagt: U.K. war bisher Mitglied einer Discounterkette und wird zum Tante-Emma-Laden. Die Folge: Höhere Kosten für den Einkauf, niedrigere Erlöse für den Verkauf. Und anhand der im- und exportierten Waren läßt sich überschlägig auch eine Zahl für die Höhe der Verluste errechnen.
Ja , Sie haben viel geschrieben.

Beim Thema Aussenwirtschaft haben Sie aber definitiv nicht alles richtig verstanden.

Da die Briten im Ernstfall auf 90 % der Importzölle verzichten wollen, laden sie damit den gesamten Welthandel in ihr VK ein.

Ihre Relation Supermarkt und Tante Emma - Laden verkehrt sich genau in das von Ihnen so hübsch bebilderte Gegenteil um.

Die Importpreise für die Briten werden sinken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
minesweaper 21.03.2019, 11:03
112. Gehts denn auch konkret ?

Wodurch sollen die Einkommensverluste denn entstehen? So richtig konkret, das wäre doch interessant. Immer nur die pauschalen Aussagen dass alle darunter leiden, aber keiner sagt genau in welchen Bereichen was passieren wird ..... und so ganz genau wird man es eh erst wissen wenn es geschehen ist. Ich hege den Verdacht, dass mit diesen ständigen "Horrormeldungen" allen gezeigt werden soll, dass man ja nicht aus der EU austreten soll. Alles was am Zusammenhalt der EU kratzt wird übelst beschimpft. Wenn ich nur an die Katalanen denke, ein Skandal wie mit diesem Volk umgegangen wird. Es werden üble drastische Gegenmaßnahmen eingesetzt die Menschenrechte verletzen nur um keinen Austritt zu zu lassen. Eine EU, die mit Gewalt zusammenhgehalten werden muss ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dagmar1308 21.03.2019, 11:04
113. Weniger Umsatz

bedeutet weniger Arbeit und weniger Einkommen. Wenn es dann immer noch ausreichend ist und man öfter die Füße baumeln lassen kann, dann haben die alles richtig gemacht. Man weiß das eine nicht und nicht das andere. Wenn jemand etwas weiß, dann sind es ggf. die Betroffenen. Manche heulen, manche jubeln entsprechend ihrer Prioritäten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
123rumpel123 21.03.2019, 11:08
114. xxxx

Zitat von lanzarot
Ich lebe in NRW und kann den Verlust von 10,00 € monatlich gut verkraften. Was langsam nicht mehr zu verkraften ist, ist dieses unsägliche Geschachere der Brexiteers.
Mit öknomischen Durchschnittswerten oder grundsätzlich mit Durchschnittswerten haben Sie es nicht so.

Sollte Ihr Arbeitsplatz direkt hart von Brexit-Auswirkungen negativ betroffen sein, und Ihr oder andere Arbeitsplätze wegfallen, dann sind es zwar immer noch 10 Euro für den Einen oder Anderen.

Für Sie oder andere Betroffene dann eben halt mehr wie nur der Durchschnittswert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bananenschale 21.03.2019, 11:17
115. Eine schiere Rücksichtslosigkeit!

Zitat von Watschn
... UK hat schon angklingen lassen, ganz auf Einfuhrzölle zu verzichten, u. die Grenzen zu Irland offenzulassen. Kein schlechter Move. ...
Und somit hat die EU den schwarzen Peter. Denn sie kann nicht die Grenzen offenlassen, weil alle internen Bestimmungen über Großbritannien unterlaufen werden. Sie, d.h. Irland, richtet Grenzkontrollen ein und sie ist schuld, wenn wieder in Irland Bombenanschläge verübt werden. Ein Streit zwischen Irland und der EU ist vorhersehbar.

Es ist ein Versuch, den Zusammenhalt und Legitimation der EU in ihrem Innern zu untergraben! Und da wundert es noch irgend jemanden, daß den EU-Granden so langsam die Zornesröte in das Gesicht steigt?

Es paßt zum Bild, daß manche in UK die EU zerschlagen wollen. UK wird dafür einen sehr hohen Preis zu bezahlen haben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 21.03.2019, 11:22
116.

Zitat von fischfreund1
UK produziert nur rund 50% seines Schweinefleisch-Bedarfs. Der Rest kommt aus NL, DK und Deutschland. Auf Grund der EU-Standards (Tierwohl, Rückverfolgbarkeit usw.) kostet so ein EU-Kilo ungefähr 1,50 Euro in der Erzeugung. Nach dem Brexit können die US-Farmer für 1 Euro liefern. Man hört, dass dort schon Kapazitäten aufgebaut werden. Also [...]
LOL, selten so einen naiven Unfug gelesen. In den USA werden also Kapazitäten für einen Markt von 65 Millionen Kunden aufgebaut? So einen absurden Quatsch glauben Sie doch selbst nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taglöhner 21.03.2019, 11:26
117.

Zitat von Watschn
bezog die brit. Argrarwirtschaft viele Produkte (Fleisch, Meeresfrüchte, Reis, Weizen, Zucker, Kakao, Kaffee, Südfrüchte) viel aus ihren überseeischen Commonwealthstaaten. So z.B. sah man einen Markt in Camden (im Norden Londons), auf dem offen Fleisch aus Neuseeland angeboten u. verkauft wurde. Und es liegt auf der Hand, dass UK nach einem EU-Austritt wieder vermehrt da ansetzen möchte..z.b. importierte Meeresfrüchte aus Neuseeland; Schweine- u. Lammfleisch aus Australien; Zucker/Kakao/Kaffee/Südfrüchte aus der Karibik; Milchprodukte, Eier aus Kanada; Rindfleisch, Geflügel aus Südafrika; Reis, Tee- u. oriental. Gemüsesorten aus Indien...usw... Mit den heutigen günstigen Transportmöglichkeiten (Cargoluftverkehr u. temperiert abgestimmter Schifftransportcontainerkühlung) kein Qualitäts-Problem. Und so lassen sich peu a peu alte Handelsströme u. einst starke polit. Verbindungen wieder beleben.
Die Frage war nicht wo und wie billig die ihr Zeug theoretisch kaufen könnten, sondern was die britischen Farmer und Fischer dann machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-1330846485 21.03.2019, 11:30
118. Brexit

Leider sehe ich nirgendwo fundierte Aussagen,welche Zahlungen UK bei hartem Brexit für eingegangene
Verpflichtungen zu leisten hat ( Pensionenen usw ).Und niemand beschreibt,was aus den Debetsalden
Target 2 passiert.Es wäre hilfreich,diese Zahlen zu erfahren.
Aber ein grosser Schaden tritt doch schon durch die Unsicherheit ein,die neue Investitionen verzögert oder
verhindert.Frankfurt hatte mit 20 Banken gerechnet,jetzt sind es schon 40.American Express ist nach vielen Jahrzehnten nach Spanien verzogen.Die kommen doch nicht wieder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g_bec 21.03.2019, 11:30
119. Quatsch.

Zitat von michael.krispin
Aber man wollte es ja unbedingt dem UK zeigen und nicht zu leicht machen auszusteigen. Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz. Diese Pflanzunterlage scheint besonders in Bruessel bei Herrn JC Juhnke, aber auch bei Merkel vorhanden zu sein. Warum hat man nicht gleich einen vernuenftigen Uebergang verhandelt, hin zu einem Freihandelsvertrag alla Kannada. Nein, erst musste ein Austrittsvertrag her. Danach einstieg in ein Freihandelsabkommen. Bravo Juhnke/Merkel. Wieder mal aus Dummheit und Stolz ein Stueck mehr Vertrauen in die EU zerschlagen.
Quatsch. Der Ausstieg für GB ist kinderleicht: Austritt erklären, nach zwei Jahren sind sie raus (in 8 Tagen!). GB will offenbar freiwillig ein Drittland ohne besondere Beziehungen zur EU werden, anders kann man sich deren Verhalten nicht erklären.
Und Juhnke ist seit einigen Jahren tot.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 12 von 18