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Studie zu EU-Freihandel mit den USA: Deutschland winken 180.000 neue Jobs
DPA

Deutschland würde vom EU-Freihandel mit den USA enorm profitieren: Fast fünf Prozent mehr Wirtschaftsleistung und 181.000 neue Jobs sind laut einer Studie möglich. Der Handel mit Ländern wie China oder Russland würde einbrechen.

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de-fakto 17.06.2013, 17:36
130. Welch ein Geistesblitz

Zitat von Smartpatrol
Die "Bevormundungen" durch die USA/Großbritannien gehören zu den wenigen, angenehmen Momenten der deutschen Geschichte. Völkisch gesinntere Menschen mögen mir da gerne widersprechen.
Eine "Bevormundung "kann nur zum Vorteil des Bevormundeten sein, wenn dieser nicht mehr Herr seiner Sinne ist und sich wenn dieses freiwillig geschieht somit zum absoluten Volldeppen macht.

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Brennstoff 17.06.2013, 17:36
131. Was ist eigentlich mit den Drogen?

QUOTE=sysop;12997483]Deutschland würde vom EU-Freihandel mit den USA enorm profitieren: Fast fünf Prozent mehr Wirtschaftsleistung und 181.000 neue Jobs sind laut einer Studie möglich. Der Handel mit Ländern wie China oder Russland würde einbrechen.

Studie: Freihandel zwischen EU und USA nutzt Teilnehmern - SPIEGEL ONLINE[/QUOTE]

Kommen die dann auch gleich containerweise über den großen Teich geschippert? Der Drogenmarkt in Europa ist noch lange nicht voll erschlossen, verglichen mit den Konsumentenzahlen in den USA.
Da ist noch viel Luft nach oben und die Kartelle und die Mafia werden derartige Nachrichten sicher freuen.
Also ich weiß nicht, ob dieses Abkommen zu derartigen Jubelausbrüchen in den sonst recht kritischen Medien wie SPON berechtigt. Da müssen noch etliche Cheerleader ans Werk, fürchte ich!

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limubei 17.06.2013, 17:38
132. welche Branchen meinen Sie

Zitat von muellerthomas
Der einzelwirtschaftliche Blick hilft hier aber nicht weiter. Subventionen z.B. für die Solarwirtschaft aber auch für Bauern oder den Bergbau erhalten sicherlich dort Arbeitsplätze, würde man das Geld aber anderweitig einsetzen, würden vermutlich deutlich mehr Arbeitsplätze entstehen, als in den nicht mehr geschützten Branchen wegfielen.
Warum soll nicht in einem Land erwirtschaftet werden, was dort verbraucht wird?
Wenn schon ein weitgehend automatisiertes Werk von Bosch nicht mithalten kann mit chin Dumpingpreisen. Welche Branche meinen Sie?
Ich lebe in HK und Südchina ich weiss in welchen Dimensionen hier gewirtschaftet wird.
Also nennen Sie eine Branche.
Die Milchindustrie verdient sich gerade dusselig an der Angst der Chinesen vor gepanschten und gefakten Produkten.
Vielleicht sollten wir .............

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spalthammer 17.06.2013, 17:38
133. Antwort

Zitat von Smartpatrol
Diese böse böse Einflussnahme des großen Teufels USA nehme ich sehr gerne in Kauf, solange ich kein Zoll mehr für Importe aus den USA zahlen muss.
Was importieren Sie aus den USA?

Zitat von Smartpatrol
Die "Bevormundungen" durch die USA/Großbritannien gehören zu den wenigen, angenehmen Momenten der deutschen Geschichte.
Dann haben Sie von deutscher Geschichte wenig Ahnung, macht aber nichts, solange man den Standard BWL Dumpfbackenkurs gemacht hat und jeden Abend zu Obama betet, er möge doch das grenzenlose Wachstum erhalten.


Zitat von Smartpatrol
Völkisch gesinntere Menschen mögen mir da gerne widersprechen.
Das müssen nicht mal völkisch gesinnte Leute sein. Nur Leute mit Grips und ein paar Geschichtsbüchern zu Hause!

Mit wohlwollendem Gruß
S. Palthammer

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Izmi 17.06.2013, 17:41
134. Beitreten

Zitat von sysop
Deutschland würde vom EU-Freihandel mit den USA enorm profitieren: Fast fünf Prozent mehr Wirtschaftsleistung und 181.000 neue Jobs sind laut einer Studie möglich. Der Handel mit Ländern wie China oder Russland würde einbrechen.
Das Ganze ist doch eigentlich ein Lacher! Die EU selbst ist eine große Freihandelszone mit sogar eigener Währung. Was hat man nicht alles versprochen, wenn sowohl die EU als auch der Euro erst da ist, welche Gelöbnisse wurden abgegeben, das könne nie schief gehen!
Seit ca. 3 Jahren gilt Murphys Gesetz wieder: Alles, was schief gehen kann, geht auch irgendwann schief. Die EU steht mitsamt dem Euro auf der Kippe, weil Versprechen und Gesetze nicht eingehalten wurden und das ganze Konstrukt bisher nur den großen Konzernen Rechnung trägt.
Und da geht es schon wieder los! Noch eine Vergrößerung! Die alte ist noch nicht mal ansatzweise in trockenen Tüchern, schon machen interessierte Kreise ein neues Fass auf. Irgendwie scheint das alles auch nur ein Schneeballsystem zu sein...
Warum treten die USA nicht einfach der EU bei?

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muellerthomas 17.06.2013, 17:44
135.

Zitat von limubei
Warum soll nicht in einem Land erwirtschaftet werden, was dort verbraucht wird?
Das sollte in Summe, also im Wert, aber doch nicht jedes Produkt. Wollen Sie hier Kaffee anbauen?

Zitat von
Wenn schon ein weitgehend automatisiertes Werk von Bosch nicht mithalten kann mit chin Dumpingpreisen. Welche Branche meinen Sie?
Wie kommen Sie darauf? Deutschland weist ein minimales Handelsbilanzdefizit gegenüber China auf, insgesamt jedoch gigantische Überschüsse.

Zitat von
Ich lebe in HK und Südchina ich weiss in welchen Dimensionen hier gewirtschaftet wird. Also nennen Sie eine Branche.
Eine Branche als Beispiel für was?

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muellerthomas 17.06.2013, 17:46
136.

Zitat von spalthammer
Was importieren Sie aus den USA?
In Summe auf jeden Fall sehr viel: 2012 für 50 Mrd. EUR.

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janne2109 17.06.2013, 17:50
137. ...........

Zitat von ullibulli09
Es ist schon beängstigend, wie groß die Macht der Bertelsmann-Stiftung und damit direkt von Bertelsmann, weil ohne Liz Mohn läuft da nichts, geworden ist. Mich würde mal interessieren, wie groß der Vorteil von Bertelsmann ist, die immerhin stark in den USA verteten sind. Ich finde es unglaublich, dass der Spiegel sowas unkommentiert lässt.
warum sollte der Spiegel kommentieren?? Jeder kennt die Think Tanks von Bertelsmann, wer sie nicht kennt braucht sich nur informieren. Ich werde das Gefühl nicht los Sie wissen nicht so gut in wirtschaftlichen Zusammenhängen Bescheid???


viel mehr stört mich folgender Satz; dass zusätzlich Handelshemmnisse wegfallen, zum Beispiel unterschiedliche Qualitäts- und Rechtsstandards, Verpackungs- oder Zulassungsvorschriften.

na Prima und die Eu arbeitet seit Jahren Dank unserer Steuergelder daran, dass genau diese Dinge in der EU gleicher als gleich werden.

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LorenzSTR 17.06.2013, 18:18
138.

Zitat von limubei
Sende Ihnen donnernden Applaus aus Hong Kong. Fragen Sie mal die Superreichen Weltweit, wie hart Sie gearbeitet haben für Ihren kärglichen Reichtum. Die Oligarchen aus Russland oder die Zocker der Wallstreet. Die Besitzer der Computerhandelsfirmen nicht zu vergessen. Die treten morgens mit Schippe und Hacke an und zupfen Unkraut. Oder packen als prekär bezahlte IHR bequemes AMAZON Paket und kommen mit zusätzlichem Putzjob nicht über die runden und gehen noch aufstocken. Harte Arbeit hat in den allerwenigsten Fällen zu Reichtum geführt. Wieviele Lohnsklaven haben sie in Arbeit und Brot? Oder sind Sie Superstar und eine 1 Stunde Rede wird Ihnen mit 25000 Euro vergütet. Der SPD Kanzlerkandidat der korrupte falsche Heilige lässt grüssen.
Nicht aufregen, ich nehme Zeitgenossen a la "kapitalistt" längst nicht mehr ernst - schauen sie mal die restlichen Beiträge dieses Foristen an. Das sind entweder typische, vollkommen uninformierte Ja-Sager, die immer hoffen, auch mal "Oben" mitspielen zu dürfen (was nie passieren wird) und welche die neoliberalen Märchen aufsaugen wie Muttermilch (quasi der feuchte Traum der INSM und Co.), oder halt Provokateure aus den neoliberalen Reihen, die ein bisschen billigste Propaganda verbreiten wollen / müssen. In beiden Fällen einfach nur peinlich bis widerlich.

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graphicdog 17.06.2013, 18:23
139. Chikago?

Zitat von quark@mailinator.com
Ich habe nicht gesagt, daß sie KEINE Industrie mehr haben. Aber der Trend ist eindeutig. Nehmen wir die Autos, welche Sie erwähnten : Früher waren die 3 Großen (General Motors, Ford, Chrysler) mal alle unter den Größten der Welt. Nun, GM stand letztens mal unter Gläubigerschutz aka "Chapter 11" und lebt nun wieder dank Subventionen, Chrysler war dann mal Teil von Daimler und wurde denen dann zu teuer, Ford ist auch nicht mehr ganz das, was es mal war ... statt dessen sind nun Toyota und VW die größten der Welt, Hyundai kommt, nicht zu vergessen all die anderen asiatischen (und europäischen) Hersteller. Über Chikago wurde schon mehrfach berichtet, wie zerfallen die alte Autohochburg aussieht. Ich bleibe bei meinem Fazit : - Freihandelszone mit den USA brächte normalen Menschen in Europa ökonomische, politische und "verbraucherische" Nachteile - die USA haben sich historisch als selbstsüchtig und rücksichtslos erwiesen - wenn schon engere Beziehungen mit anderen, dann besser mit aufstrebenden Mächten (beherrschbarer Größe), nicht mit so einem absterbenden Monster
Die "Autohochburg" , die Sie meinen ist nicht "Chikago". Auch nicht Chicago, sondern Detroit.

graphicdog

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