Forum: Wirtschaft
Studie zu Finanzvermögen: Den Millionären gehört die Hälfte der Welt
REUTERS

Global gesehen gehören Millionäre zu einem kleinen, exklusiven Club - doch ihnen gehört die Hälfte des privaten Geldvermögens, wie eine Studie zeigt. Dabei war das vergangene Jahr für Superreiche eher mau.

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so-long 20.06.2019, 10:01
30. Quintessenz

es schaffen doch einige Menschen, zu Millionären "aufzusteigen".
Daß Immos und Rentenanwartschaften (D!!!) außen vor bleiben, ist schnell überlesen & vergessen.

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dw_63 20.06.2019, 10:05
31. Armutsbericht

Zitat von Athlonpower
Oder wie es 1789 in Frankreich die Ärmsten machten, als sie nicht mehr wußten wie sie ihr Leben bzw. Überleben sichern sollten, weil ihnen die grenzenlose Gier der Adligen - Reichen die Luft zum Atmen nahm, einfach einen sauberen Schnitt machen und schon ist Gut:-) Das haben die Reichen und Superreichen in ihrer krankhaften Habgier schon wieder vergessen! Übrigens sollten wir uns von den sogenannten Volkvertretern, also den Politikern keinerlei Besserung erhoffen oder gar erwarten, die stehen so ziemlich alle auf den Lohnlisten der oberen 5% der Bevölkerung und führen das aus, was ihnen von Oben vorgegeben wird, siehe Umverteilung lt. Armuts- und Reichtumgsbericht der Bundesregierung von 2017 im Vergleich zu 1998!
"Übrigens sollten wir uns von den sogenannten Volkvertretern, also den Politikern keinerlei Besserung erhoffen oder gar erwarten, die stehen so ziemlich alle auf den Lohnlisten der oberen 5% der Bevölkerung und führen das aus, was ihnen von Oben vorgegeben wird, siehe Umverteilung lt. Armuts- und Reichtumgsbericht der Bundesregierung von 2017 im Vergleich zu 1998!"

Also in dem Armutsbericht habe ich nicht gelesen, dass die Politiker auf den Lohnlisten der oberen 5% stehen.

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sven2016 20.06.2019, 10:09
32. Einer von etwa 300 Menschen

weltweit ist Millionär oder besser?

Ich habe was falsch gemacht...

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reverend.speaks 20.06.2019, 10:12
33. Oh nein

Zitat von Softeis
Die Vermögenden geben uns doch Arbeitsplätze. Nur wenn jemand Aussicht auf das große Geld hat, hat er die Motivation, zu arbeiten, zu investieren, zu forschen. Wenn sie jedoch wissen, dass sie einen großen Teil ihres Vermögens einer Vermögenssteuer entbehren müssen, werden oben genannte Dinge deutlich weniger gemacht.
"Die Vermögenden geben uns doch Arbeitsplätze"
Nein, Arbeitsplätze entstehen, wenn Produkte oder Dienstleistungen gebraucht werden. Für die Finanzierung gibt es Banken. Kein Reicher würde einen Arbeitsplatz einrichten, der sich nicht selbst trägt. Und ohne Frau Klatten würde nieman bei BMW seinen Arbeitsplatz verlieren.

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dw_63 20.06.2019, 10:13
34. Ungemütlich

Zitat von docker
...führt zu nichts. Ohne Empathie und eine wenig Solidarität wird es mächtig ungemütlich - auch in Deutschland.
Also was machen, was schlagen Sie vor?

Kapital kennt keine Grenzen, also entweder Deutschland ausgrenzen und zu einer Insel der empathischen und solidarischen Gesellschaft machen ohne Geld, oder es ist weltweit anzugehen, wie erfolgreich das ist, hatte man beim Klimaschutz gesehen.

Und jetzt?

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christian-h 20.06.2019, 10:13
35. Angabe

Zitat von Spiegelleserin57
1) Man sollte aber auch bedenken dass diese Superreichen unsere Arbeitsplätze sichern. Ohne sie hätten wir keine Arbeit. 2)Glücklich sein bedeutet nicht viel Geld zu besitzen und Gesundheit kann man sich für Geld auch nicht kaufen. 3)Es nützt das ganze Geld wenn man schwer krank im Bett danieder liegt, trotz bester Pflege, gar nichts !!
1) Das ist falsch. Die Arbeitsplätze entstehen durch die Bedürfnisbefriedigung der Menschen. Wollen Menschen Auto fahren, dann muss es eben Menschen geben die diese Autos entickeln / bauen /warten inkl. der gesamten Infrastruktur.
Um diese Arbeitsplätze zu schaffen muss man nicht superreich sein.
Superreich wird man nur wenn man nacher den Wert der Arbeit teilweise abschöpft.
Unternehmer schaffen keine Arbeitsplätze sondern stellen nur die Arbeitsplätze zur Verfügung um Bedürfnisse zu befriedigen.

2) Das kann richtig sein, allerdings wenn man sich um Geld keine Sorgen machen muss, dann fängt schon das glücklichsein an.
Nicht umsonst sterben arme Menschen früher als reiche.

3) Das ist richtig, nur warum wird dann darauf hin gearbeitet viel Geld zu besitzen? Würde es nicht auch ausreichen soviel Geld zu besitzen um sorgenfrei leben zu können? Benötigt man dafür >20mio Dollar?

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yogi65 20.06.2019, 10:15
36. Führt zu nichts

Diese ewige Diskussion über große Vermögen und die vermeintlich ungerechte Verteilung führt zu nichts. Es liegt nun einmal in der Natur unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, dass es zu solchen Ungleichheiten kommt. Selbst wenn wir heute alle Vermögen enteignen und mit der Gießkanne an alle Bürger verteilen würden hätten wir morgen wieder die gleiche Situation. Und zu 90% wären es wieder die selben Menschen die erfolgreich sind. Natürlich ist es legitim unser System in Frage zu stellen, nur gab es bisher in der Geschichte kein besseres System das den Menschen auch in der Masse ein größeren Wohlstand beschert hätte.

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reverend.speaks 20.06.2019, 10:15
37. Nochmal nein

Zitat von Spiegelleserin57
Mit Arbeit kann man sich durchaus eine Existenz aufbauen! Superreich wird man damit nicht. Man sollte aber auch bedenken dass diese Superreichen unsere Arbeitsplätze sichern. Ohne sie hätten wir keine Arbeit. Glücklich werden wir ohne superreich zu sein. Das vergessen die Menschen sehr oft. Glücklich sein bedeutet nicht viel Geld zu besitzen und Gesundheit kann man sich für Geld auch nicht kaufen. Der Artikel ist zwar nett zu lesen aber provoziert er nicht auch Menschen zu Wut die nicht weiter nachdenken? Alles ist seit vielen Jahren bekannt und wer Mal etwas nachdenkt wird eben auch so sein Glück erkennen und zufrieden sein! Es nützt das ganze Geld wenn man schwer krank im Bett danieder liegt, trotz bester Pflege, gar nichts !!
"Man sollte aber auch bedenken dass diese Superreichen unsere Arbeitsplätze sichern."
Glauben Sie, dass die Erde am Anfang wüst und leer war, dann regnete es Reiche vom Himmel und die gaben uns Wohlstand und Arbeit? Können Sie ohne Superreiche sich selbst keine Brötchen backen? Der extreme Reichtum um den es hier geht, entsteht durch Abschöpfung der Wertschöpfung anderer. Nicht so offensichtlich wie damals im Feudalismus, dafür um so effektiver durch das Zusammenspiel von Finanzmacht und Politik. Selbst die Amis, "Erfinder" der Trickle-Down-Theorie, verabschieden sich von diesem seltsam religiösen Modell, dass schon genug für alle abfällt, wenn einige sehr reich sind.

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marcanton80 20.06.2019, 10:17
38. Nicht verstehen oder nicht verstehen wollen?

Die meisten Beiträge hier im Forum gehen mal wieder in die Richtung alles nur eine Neiddebatte, die haben sich das doch verdient etc....Das Problem ist nur leider ein ganz anderes je mehr Geld sich in wenigen Händen wieder findet je mehr Macht und politischer Einfluss konzentriert sich dort auch ...wie wir ja gestern im Beispiel des " Philanthropen"Schwarzman lesen konnte .Dieses Ungleichgewicht ist das Ende einer jeden Demokratie und ihrer Prozesse. Wir können es so machen klar verkauft die Welt .....aber heult nacher nicht rum wenn ihr nichts mehr zu melden habt..
.

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christian-h 20.06.2019, 10:21
39. Angabe

Zitat von dw_63
In Nordamerika ist es laut dem Artikel besonders krass, aber dort herrscht weitaus weniger Neid wie hier in Europa, da spielt the amercan dream bei der Einstellung die Rolle, also jeder kann reich werden, wenn er hart Arbeitet und Glück hat.
Naja, das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär ist auch dort schon lange ausgeträumt.

Über 60% der Amerikaner sollen weniger wie 1.000 Dollar an Sparreserven haben und das bei teilweise mehr als einem Job.
Man konnte die Auswirkungen ja schon beim Shutdown sehen, wo selbst Staatsbedienstete vor finanziellen Problemen standen wenn das Geld nicht pünktlich eintrifft.

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