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Studie zu Finanzvermögen: Den Millionären gehört die Hälfte der Welt
REUTERS

Global gesehen gehören Millionäre zu einem kleinen, exklusiven Club - doch ihnen gehört die Hälfte des privaten Geldvermögens, wie eine Studie zeigt. Dabei war das vergangene Jahr für Superreiche eher mau.

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dw_63 20.06.2019, 10:37
50. Lesen

Zitat von christian-h
Naja, das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär ist auch dort schon lange ausgeträumt. Über 60% der Amerikaner sollen weniger wie 1.000 Dollar an Sparreserven haben und das bei teilweise mehr als einem Job. Man konnte die Auswirkungen ja schon beim Shutdown sehen, wo selbst Staatsbedienstete vor finanziellen Problemen standen wenn das Geld nicht pünktlich eintrifft.
Ich hatte von einer Einstellung geredet, wie die Amerikaner damit umgehen, nicht von der wirtschaftlichen sozialen Realität, die wurde im Artikel beschrieben.

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apopluto 20.06.2019, 10:42
51.

Nicht mehr lange!

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Mentor 54 20.06.2019, 10:44
52.

Zitat von C.Ohr
Es war zu erwarten, dass diejenigen, die nicht vom Neid angetrieben, nicht gescheitert und frustriert sind, hier sofort angegriffen und beleidigt werden. Es ist eben nicht populär zu sagen, dass man bescheiden ist, zufrieden.
Wo habe ich wen beleidigt? Oder ist Beleidigung bereits, wenn man eine divergierende Ansicht äußert?

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Der Resignierte 20.06.2019, 10:51
53. ach ja

Zitat von Spiegelleserin57
Mit Arbeit kann man sich durchaus eine Existenz aufbauen! Superreich wird man damit nicht. Man sollte aber auch bedenken dass diese Superreichen unsere Arbeitsplätze sichern. Ohne sie hätten wir keine Arbeit. Glücklich werden wir ohne superreich zu sein. Das vergessen die Menschen sehr oft. Glücklich sein bedeutet nicht viel Geld zu besitzen und Gesundheit kann man sich für Geld auch nicht kaufen. Der Artikel ist zwar nett zu lesen aber provoziert er nicht auch Menschen zu Wut die nicht weiter nachdenken? Alles ist seit vielen Jahren bekannt und wer Mal etwas nachdenkt wird eben auch so sein Glück erkennen und zufrieden sein! Es nützt das ganze Geld wenn man schwer krank im Bett danieder liegt, trotz bester Pflege, gar nichts !!
Gesundheit kann man sich mit Geld nicht kaufen ?
Wo leben sie denn, im Nirwana?
Von der 2 oder gar 3 Klassenmedizin haben sie noch nie was gehört?
Wenn ich reich bin, kann ich mir jeden Spezialisten auf der Welt leisten, wenn ich arm bin, muss ich schauen, ob ich genug Geld für die Zuzahlungen der Rezepte zusammenkratzen kann.
Und wer bekommt die neuesten und bessere Medizin und wer bekommt die Medizin, die die Kasse zulässt?
Was ist mit der Arztversorgung und Wartezeiten von Kassenpatienten und vermögenden, die ihre Spezialisten ggf. sogar einfliegen lassen?
Was ist mit den Leistungen, die die Kassen nicht bezahlen sich der Reiche aber aus er Portokasse leisten kann?
Schon mal davon gehört, das es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, das reiche Personen einige Jahre länger leben als die Ärmeren?
Das gleiche ist mit dem dummen Argument, das man Geld nciht essen kann. Stimmt, aber man kann sich damit gute gesündere und bessere Lebensmittel kaufen, als die Leute, die jeden Pfennig umdrehen müssen.

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In_Frankreich_lebend 20.06.2019, 10:52
54. Was will uns Herr Diekmann eigentlich sagen?

Dass die Vermögen auf der Welt nicht gleich verteilt sind? Dass die Schere weiter aufgeht? Dass es Leute schaffen, Millionäre zu werden? Dass viele das nicht schaffen?
Ich halte den Informationswert des Artikels und auch der BCG-Studie für sehr überschaubar. Er scheint populistisch und es gibt ja schon wieder die entsprechenden Neid-Beiträge der "im Leben weniger Erfolgreichen/Begüterten", die gegen die "Reichen" wettern.
Warum übernehmen die Leute eigentlich nicht mal Verantwortung für ihr Leben und was sie daraus machen - oder eben nicht - und sind mit dem, was sie erreichen, zufrieden. Wenn Leute gerne Millionär wären, dann sollen sie das halt mal angehen. Wenn sie meinen, die notwendigen Eigenschaften mitzubringen und die Abstriche machen zu können, dann mal los. Wenn sie merken, dass das für sie nichts wird oder sie das doch nicht möchten, dann akzeptieren und trotzdem glücklich sein (Geld ist ja nicht alles). Und wenn es dafür zu spät ist (da zu alt), dann hilft es auch nichts, verpassten Chancen nachzuweinen -- das macht nur unglücklich.

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patsm 20.06.2019, 10:55
55. Quatsch

Die Statistik hat quasi keine Aussagekraft.
Finanzvermögen spielt kaum eine Rolle im Vergleich zu anderen Vermögenswerten. Letztendlich bringt einem die Million auf dem Konto wenig.

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dagmar1308 20.06.2019, 10:58
56. Schlimm ist

wenn sie Macht ausüben mit dem in der Hinterhand. Leider erkennt man dies erst, da sie sich gut tarnen, erst zeitverzögert. Vorher werden sie angehimmelt. Soros, Gates oder die Mohn von Bertelsmann. Exzessiv kapitalistisch haben die ihre Milliarden gemacht und dann betreiben Sie Machtpolitik der sanften Art, ohne demokratische Legitimation.

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christian-h 20.06.2019, 10:59
57. Angabe

Zitat von yogi65
Natürlich ist es legitim unser System in Frage zu stellen, nur gab es bisher in der Geschichte kein besseres System das den Menschen auch in der Masse ein größeren Wohlstand beschert hätte.
Das Problem in diesem System ist, das es letztlich instabil ist und es nach einer Zeitspanne wenn die Ungleichheiten zu groß werden, es zu einer entsprechenden Reaktion kommt (Revolution / Aufstand / Kriege), wo die Karten dann teilweise neu gemischt werden wie uns die Geschichte zeigt.
Da der Mensch mitlerweile mit einem großen Brain ausgestattet ist sollte dieser eigentlich auch in der Lage die Wiederholung bestimmter Fehler zu vermeiden.
Letzlich ist es auch völlig unbedeutend wieviele Millionäre/Milliardäre es gibt, wenn jeder Mensch soviel Geld hat wie dieser zu einem sorgenfreien Leben benötigt.

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Der Resignierte 20.06.2019, 11:01
58. noch einer, der im Nirwana lebt

Zitat von dw_63
Liebe SPON, das ist schon seit Jahren bekannt, jetzt hat es halt ein anderer wiedermal festgestellt, warum ist das eine TOP Meldung auf Platz 1.? Sollen wir jetzt eine Revolution machen, uns depressiv als zu den 50% Armen gehörend im Bett verkriechen, Kevin Kühnert vorschicken, alle Millionäre zu enteignen, oder soll die Berliner Landesregierung ein Millionärsdecklungsgesetz beschließen, oder das Vermögen der Millionäre auf den Stand vom 17. Juni einfrieren? In Nordamerika ist es laut dem Artikel besonders krass, aber dort herrscht weitaus weniger Neid wie hier in Europa, da spielt the amercan dream bei der Einstellung die Rolle, also jeder kann reich werden, wenn er hart Arbeitet und Glück hat. Im Gegensatz werden hier in Deutschland Limousinen angezündet, oder am 01. Mai wird Eigentum von anderen zerstört, oder die Nutzung des Sozialsystems wird von den Unterstützten perfektioniert.
Immer und zu jeder Zeit sieht man das Totschlagargument NEID- debatte.
Fragen sie mal die Amerika, wie das ist, jeder kann reich werden.
Ein Ammenmärchen, das von euch immer wieder zitiert wird.
Macht euch mal schlau, wieviel einfache Arbeiter in Amerika Reich wurden oder ob es da doch nicht um die gnade der reichen Geburt geht. Aber ihr glaubt ja auch, das Trump von alleine Reich geworden ist und seine Millionenerbschaft sind ja fake news.
In meinen Augen kann jeder gerne Millionör werden oder sein oder reich erben, aber es ist obzön, das es leute (auch in deutschland) gibt, die 20 Milliarden Euro reich sind und den Mindestlohn zahlen, weil sie den Hals nciht voll bekommen können. 30 000 000 000 Euro, so viel kann eine ganze Stadt nicht in ihrem Leben ausgeben.
Was zum Beispiel auch schön ist, es gibt eine Familie die bekommt JEDES JAhr 1 Milliarde Euro an Dividende ausgezahlt, ohn mehr dafür zu tun, als in Aktionärssitzungen und Aufsichtsratssitzungen den Vorstand zu bestimmen. Und jetzt das beste. Wer ein sechstelliges Einkommen hat, zuahlt den Spitzensteuersatz von ca. 40% auf seine Arbeit, die Kapitaleinkünfte werden aber pauschal mit 25% versteuert.
Es geht hier nciht um NEID, es geht um soziale Verantwortung und Grechtigkeit, aber da sind sie und ihresgeleichen einfach zu borniert, als das sie merken, das sie nur die Krümel vom Krümel des Kuchens bekommen und andere Bauchschmerzen von zuvierl Kuchen.
Mit mehr Gerechtigkeit könnten ALLE Menschen gut leben, auch die Kinder die jeden Tag verhungern und in Deutschland nur einmal die Woche gutes Essen bekommen .

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jotha58 20.06.2019, 11:06
59. okay

ich gehöre zu der Liga der "nicht Millionäre" und mir geht es gut. Ich habe eine Arbeit, die mir Spaß macht und entsprechend entlohnt wird. Wenn ich mir etwas leisten möchte, dann kaufe ich mir das und erfreue mich dran. Jetzt bin ich 61 und schaue auf ein erfülltes Leben zurück. Nein, geerbt habe ich nichts, das geht aber eher auf Blödheit zurück. Ich wurde enterbt und vergaß mein Pflichtteil einzuklagen. Geld macht nicht glücklich. Ich habe zwei kleine Häuser. Das eine ist zum Urlaub machen, in dem anderen wohne ich.

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