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Studie zu Finanzvermögen: Den Millionären gehört die Hälfte der Welt
REUTERS

Global gesehen gehören Millionäre zu einem kleinen, exklusiven Club - doch ihnen gehört die Hälfte des privaten Geldvermögens, wie eine Studie zeigt. Dabei war das vergangene Jahr für Superreiche eher mau.

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n.wemhoener 20.06.2019, 11:29
70.

"Them With The Gold Make The Rules !"

Ann Richards, ehemalige demokratische Gouverneurin von Texas.

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Spiegelleserin57 20.06.2019, 11:35
71. auch mal daran gedacht dass ...

Zitat von Der Resignierte
wenn man nur die Wirtschafstleistung nimmt. Aber etlichen Millionen Mitbürger geht es eben nicht gut sondern eher schlecht. btw: Wenn die Familie Quant 1 000 000 000 Euro an Dividende pro Jahr bekommt, dann hat sie es sich eben nicht erarbeitet, oder steht Frau Quant auch am Fließband? Sondern die Mitarbeiter haben es für sie erarbeitet. Das ist ein feiner Unterschied meinen sie nicht auch. Vollbeschäftigung haben wir noch lange nicht und viele die Arbeiten, larbeiten in prekären Beschäftigungen, denen geht es nun wirklich RICHTIG gut, lach.
diese Reichen eben auch Firmen besitzen wo Menschen arbeiten und wir diesen Leuten auch unsere Arbeitsplätze verdanken. Wer soll denn Firmen unterhalten wer er gar kein Geld dazu hat?
Das Geld dieser Reichen ist meistens in Firmen investiert wo wir An gestellte arbeiten und unser Brot verdienen. Ich halte diese ganze Debatte einfach als eine Neiddebatte ohne wirtschaftlichen Hintergrund!
Arbeit bringt auch für Menschen das Gefühl gebraucht zu werden. Ich möchte nicht den Tag erleben wo Menschen ohne Arbeit Geld verdienen aber eben keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen.
Arbeit verleiht auch Selbstbestätigung und hat einen großen psychologischen Wert.
Es hat heute JEDER die Chance durch Arbeit und BILDUNG sich eine Position zu schaffen wo er gut leben kann. Mann ja auch Jobs wechseln, sich fortbilden etc.
Auch die Arbeiter am Band verdienen mittlerweile gutes Geld, so arm wie beschrieben sind eigentlich nur Menschen die arbeitslos und krank sind oder zu bequem sind zu arbeiten und sich im sozialen Netz ausruhen.
Auch ich habe mir meinen Job erst erarbeiten müssen und durch Fortbildung eine gute Existenz geschaffen. Jeder ist seines Glückes Schmied, ein alter aber richtiger Spruch der bis heute seine Gültigkeit hat.
Wie viele Reiche haben auch gute Ideen sich eine Existenz aufgebaut von der sie heute leben können, siehe die großen Gründer der IT-Firmen.

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Der Resignierte 20.06.2019, 11:35
72. ah ja das Geld steckt in der Firma

Zitat von Hajojunge
Motto: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Fakt ist, daß einige Milliarden der Überbevölkerung unseres Planten arme Schlucker sind. Da kommen natürlich irre Zahlen zustande. In Deutschland gibt es zwar viele Milliardäre, doch steckt ihr Geld in ihren Unternehmen (BMW Quandt), die vielen Deutschen eine auskömmliche Existenz garantieren. Dazu noch mittelständischen Unternehmen, welche die breite Basis unserer Wirtschaft bilden (Würth Schrauben etc.). Deren Millionäre stecken ihr Geld auch in ihre Unternehmen und stehen zu ihrer sozialen Verantwortung. Mehr als satt essen können die sich auch nicht.
das mag mit dem Anfangskapital so gewesen sein und mit dem Aktienbesitz
Aber wenn jemand eine Dividende bekommt, das wird diese Dividende vom Unternehmen bezahlt, es wird also aus dem Unternehmen sogar noch entfernt, nicht wahr. Was macht die Familie Quandt also mit dieser Dividende, die letzte war ca. 1 000 000 000 Euro? Wieder in das Unternehmen stecken ? geht nur durch Aktienkauf. Oder in anderen Unternehmen stecken oder Unternehmen einfach kaufen ? eigentlich egal, die Dividende verringert das Eigenkapital von BMW und erhöht das PRIVATVERMÖGEN der Familie Quandt.
Und "mehr als Sattessen können sie sich net", geiles Argument wirklich. Warum also gibt es eine Dividende von ca. 1 000 000 000 Euro PRO Jahr, wenn es nur um das Sattessen geht. Wäre es nicht viel schöner, wenn die Mitarbeiter mehr Geld bekämen oder sich die Familie Quandt an den Gemeinwohlkosten besser beteiligen würde. Wie viele Schulen können renoviert werden, wenn auf dieser Dividende der Steuerhöchstsatz ( den gut verdienende Angestellte bezahlen müssen) von ca. 40% gezahlt werden müsste und nicht die pauschale Kapitalertragssteuer von 25%. Macht einen Unterschied von 17% oder 170 000 000 Euro PRO Jahr. Wäre schon Geil oder?

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freeclimber 20.06.2019, 11:39
73. Das wird durch Wiederholung nicht besser!

Zitat von Der Resignierte
Steuersatz für gut verdienende Angestellte = 40% bei 100 000 Euro = 40 Euro im Jahr Kapitalertragssteuer (sogenannte Abgeltungssteuer) = 25% Pauschal bei 100 000 Euro = 25000 Euro im Jahr als Vergleich in den Dimensionen von Familie Quandt Angestellter mit Einkommen 1 000 000 000 = 420 Millionen Steuerschuld Dividende von Quandt 1 000 000 000 = 250 Millionen Steuerschuld (und das ohne die vielfältigen Abschreibungsmöglichkeiten, die diese haben) Reicht das als Info?
Bei der Rechnung unterschlagen Sie, dass die Firmen, die der Familie Erträge ausschütten, bereits etwa 36% Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Soli auf den Gewinn vor Ausschüttung gezahlt haben. Und ohne die Familie gäbe es BMW wohl garnicht mehr. Für letzteres braucht es aber etwas Wirtschaftsgeschichte! Und die unterstellten Abschreibungsmöglichkeiten stehen jedem offen. Wer sein Geld allerdings zweimal im Jahr auf Malle verballert hat von diesen Abschreibungsmöglichkeiten natürlich nichts.

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Der Resignierte 20.06.2019, 11:39
74. stimmt

Zitat von dw_63
"Übrigens sollten wir uns von den sogenannten Volkvertretern, also den Politikern keinerlei Besserung erhoffen oder gar erwarten, die stehen so ziemlich alle auf den Lohnlisten der oberen 5% der Bevölkerung und führen das aus, was ihnen von Oben vorgegeben wird, siehe Umverteilung lt. Armuts- und Reichtumgsbericht der Bundesregierung von 2017 im Vergleich zu 1998!" Also in dem Armutsbericht habe ich nicht gelesen, dass die Politiker auf den Lohnlisten der oberen 5% stehen.
die stehen erst dann auf der Liste, wenn sie als Politiker Ihr Werk getan haben und dann wechseln. Beispiele zu nennen spare ich mir jetzt mal, die Liste würde zu lang werden.

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Der Resignierte 20.06.2019, 11:46
75. ups, wirklich so schwer ?

Zitat von dw_63
Also was machen, was schlagen Sie vor? Kapital kennt keine Grenzen, also entweder Deutschland ausgrenzen und zu einer Insel der empathischen und solidarischen Gesellschaft machen ohne Geld, oder es ist weltweit anzugehen, wie erfolgreich das ist, hatte man beim Klimaschutz gesehen. Und jetzt?
Steuersystem ändern:
- Kapitalertragssteuer von 25% abschaffen
- Steuern nicht nach Sitz des Unternehmens sondern nach Ort des Umsatzes erheben (wenn ein Unternehmen abwandert zahlt es trotzdem Steuern, wenn es in Deutschland was verkauft)
- Erbschaftssteuer modifizieren
- Abschreibungsmodelle und Schlupflöcher abschaffen
- Kapitalerträge höher besteuern und damit die Infrastruktur in Deutschland verbessern

gibt so viele Möglichkeiten wenn denn gewollt

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Cascara LF 20.06.2019, 11:47
76. Interessant

Zitat von Mentor 54
Es geht nicht darum, Omma ihr klein Häusken wegzunehmen. Und auch nicht um das Vermögen, welches sich fleißige und ambitionierte Menschen ehrlich und selbst erarbeitet haben (mein Neffe ist als Professor und Chefarzt sicherlich auch nicht der Ärmste), sondern um gigantische Vermögen, die noch tausendmal grrößer sind und die man eigentlich nur durch Erbschaft, Spekulation, Korruption oder Ausbeutung akkumulieren kann und mit eigener Leistung absolut nichts mehr zu tun haben. Außerdem darf man nicht nur Deutschland im Blick haben, wo es zumindest (noch) ein einigermaßen funktionierendes Sozialsystem gibt. In anderen Ländern ist die Diskrepanz zwischen Arm und Reich noch viel obszöner, und wer das rechtfertigt, dem kann ich auch nicht helfen.
Beschreiben Sie doch mal wie Bill Gates, Marc Zuckerberg, Joanne K. Rawlings, Michael Schumacher, Neymar etc. - allesamt mindestens Millionäre - in die Kriterien (Erbschaft, Spekulation, Ausbeutung...) hineinpassen, die Sie da aufzählen.

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formatierer 20.06.2019, 11:47
77. Es ist

Zitat von Mentor 54
Es geht nicht darum, Omma ihr klein Häusken wegzunehmen. Und auch nicht um das Vermögen, welches sich fleißige und ambitionierte Menschen ehrlich und selbst erarbeitet haben (mein Neffe ist als Professor und Chefarzt sicherlich auch nicht der Ärmste), sondern um gigantische Vermögen, die noch tausendmal grrößer sind und die man eigentlich nur durch Erbschaft, Spekulation, Korruption oder Ausbeutung akkumulieren kann und mit eigener Leistung absolut nichts mehr zu tun haben. Außerdem darf man nicht nur Deutschland im Blick haben, wo es zumindest (noch) ein einigermaßen funktionierendes Sozialsystem gibt. In anderen Ländern ist die Diskrepanz zwischen Arm und Reich noch viel obszöner, und wer das rechtfertigt, dem kann ich auch nicht helfen.
Besser, dass das Geld in Händen verantworttungsvoller Unternehmer ist als bei Funktionären die das Geld verplempern und die Wirtschaft also unsere Arbeitseitsplätze ruinieren.

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Der Resignierte 20.06.2019, 11:51
78. oh ja

Zitat von freeclimber
An alle Eiferer: so ist das halt in einem freiheitlichen System in dem sich jeder frei entscheiden kann, was er tut und was er riskiert. Hättet ihr vor 10, 20, oder 30 Jahren Aktien gekauft würden mehr von Euch zu dem kleinen Kreis derer gehören, die ihr jetzt mit Neid verfolgt. Das war aber zu riskant, gelle. Wenn ihr diese Entwicklung nicht mehr wollt, bitte wählen gehen und das freiheitlich, demokratische System abwählen. Dann gibts bei Euch keine Millionäre mehr (die sind alle abgewandert), aber Ihr seit zufriedener (und ärmer). Es liegt allein bei Euch.
meine bekannte die Friseuse konnte vor 30 Jahren hunderte Aktien kaufen und ist jetzt steinreich.
Halt, Moment !!!! die konnte man grade Ihre Miete bezahlen und ihren Lebensunterhalt bestreiten, Mist Aktien kaufen hat nicht geklappt.
Wer konnte vor 30 Jahren Aktien kaufen und wurde noch reicher. Ah ja, diejenigen die Reich geboren wurden und genug Geld hatten / haben.
Kapitalismus hat nichts mit einem freiheitlichen System zu tun, das weiß schon ein 8 Klässler.

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spiegelleser987 20.06.2019, 11:55
79.

Was sind denn immer die Millionäre und Milliardäre. Früher hieß es, dass Frau Schickedanz die "reichste Milliardärin" Deutschlands wäre. Dann bekam Quelle Probleme. Die Frau Schickedanz hatte diese Milliarden garnicht und musste mehrmals einen Kredit aufnehmen , um Quelle zu retten. Den nächsten Kredit bekam sie nicht und Quelle ging in Insolvenz.

Man kann auch ganz schnell zum Millionär werden, ohne das Geld zu haben:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/start-ups-hype-um-gruenderszene-verdeckt-ihre-wahre-lage-a-1121623.html

Da gründet jemand eine Firma, hat aber kein Geld und ein anderer Millionär spendet 10 Mio., sagt aber, dass sein Anteil nur bei 10% der Firma sein soll. Das bezieht sich auf spätere Einnahmen. Aber es geht sofort vom Finanzamt los: 10 Mio. und das sind nur 10% dann hat die Firma einen Vermögenswert von 100 Mio. Also zahlt mal auf die 100 Mio. Steuern ... und senkt die Löhne.

Ich erinnere mich auch noch an Zuckerberg, der damals Facebook gründete. Der musste damals (etwa 2009) eine Steuer von 4 Milliarden USD zahlen. Soviel Hatte er überhaupt nicht verdient, nur der Aktienkurs war auf 30 Mrd. gestiegen. Das ist aber überhaupt kein Geld. Das sind nur Zahlen im Computer der Börsen und früher auf dem Blatt Papier. Damit er diese extreme Steuermenge zahlen konnte, musste er Aktien verkaufen. Das sind Börsenspekulationen des Staats über versteckte Umwege.

Über die wirklichen Besserverdiener und Vermögenden wird heute nie geredet. Das sind Beamte und Pensionäre.
"Pensionäre sind die größten Vermögensgewinner"
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/statistik-pensionaere-koennen-vermoegen-seit-2008-am-staerksten-steigern-a-982702.html

Für die wird das Geld auch in Steueroasen angelegt, damit die Pensionen steigen:
https://www.heise.de/tp/features/Brandenburg-investierte-Ruecklagen-fuer-Beamtenpensionen-in-zyprische-Staatsanleihen-3398265.html

2012 oder 2013 wurde in einer Zeitschrift (Bild der Wissenschaft oder Spektrum der Wissenschaft) auch mal über die am stärksten Vermögenden berichtet. Das sind die Beamten. Deren Geld steigt, während das Vermögen der der anderen immer nur hoch und runter geht.

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