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Studie zu legalem Cannabis: Fiskus könnte 2,4 Milliarden Euro einnehmen
REUTERS

Kanada kifft, ebenso wie neun US-Staaten: Sie haben Cannabis legalisiert. Was würde eine Freigabe für deutsche Staatskassen bedeuten? Eine Studie des Hanfverbands verspricht ein Milliardenplus.

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brux 16.11.2018, 13:04
1. Kiffer

Kiffer saufen weniger.
Den Einkommensverlust des Staates muss man einrechnen.

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Lemmingeforscher 16.11.2018, 13:06
2. Legalisierung von Hanf in Deutschland

Selbst die prüden Amerikaner schaffen es Schritt für Schritt freizugeben. Ich wage die Prognose dass Deutschland das letzte Land sein wird, welches irgendwann Hanf legalisiert. Bis wann wird die Justiz mit Millionen vollkommen sinnvoller Fälle beschäftigen und damit wird ihr die Möglichkeit genommen, sich um ernste Probleme zu kümmern. Im übrigen zeigt das Beispiel Holland das dort 14 bis 21-jährigen dramatisch weniger kiffen als in England, wo immer noch drakonische Strafen für die Nutzung von Hanf üblich sind. In Portugal hat man sogar sämtliche Drogen freigegeben, Weil die Justiz bereits vor zehn Jahren kapituliert hat. Interessanterweise hat dies in Portugal dazu geführt, dass Beschaffungskriminalität für Drogen fast völlig verschwunden ist weil die Preise völlig erodiert sind. Aber von einem erfolgreichen europäischen Land zu lernen, dass viele deutsche Michel selbst war nicht tun, wenn sein eigenes Leben davon abhängen würde

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Phil2302 16.11.2018, 13:10
3. Ich hab mal ne Frage

Ich verstehe die Argumentation, dass Cannabis zum Beispiel gesünder als Alkohol ist, und hätte auch kein Problem damit, wenn Cannabis legalisiert würde - vielleicht probiere ich es dann auch einmal. Aber: Gäbe es dann nicht viele weitere Mittelchen, die man legalisieren könnte? Ich fände es zum Beispiel viel wichtiger, Ritalin frei verfügbar zu machen. Mit welcher Argumentation kann man überzeugend dafür eintreten, dass Cannabis legalisiert werden muss, aber zum Beispiel Ritalin nicht frei verfügbar sein sollte?

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Zäsus 16.11.2018, 13:11
4.

"Kiffer saufen weniger. Den Einkommensverlust des Staates muss man einrechnen." Und da liegt die Krux bei unserer Hopfenbauerin: Die Alkohollobby ist sehr sehr stark. Wegen Clusterkopfschmerz habe ich testweise 1 Jahr auf Alkohol verzichtet, und habe das Kiffen als Ersatz gefunden...und mir geht es viel besser: Keine Kater, keine Aggressivität, keinen körperlichen Verfall!

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spon_4666721 16.11.2018, 13:15
5. viel wichtiger als das

wäre Hanf endlich als Nutzpflanze nutzen zu können, anstatt nur die Blüten zu verwenden.

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schrappenpüster 16.11.2018, 13:15
6. Im Ernst?

Drogen legalisieren weil man mehr Steuern einnehmen könnte?
Das das Rauchen, Saufen etc. noch so unreglementiert und billig ist, stößt bei mir auf Unverständnis.

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frankfurtbeat 16.11.2018, 13:19
7. es ...

es wird nicht soweit kommen da die Politik das Thema nicht legalisieren wird. Die Fachleute in der Politik reden von "Einstiegsdroge" oder "Abhängigkeit" während sie ihr Pils oder Vino konsumieren. Die Diskussion um Cannabis ist so schwachsinnig in Anbetracht der legalen harten Droge Alkohol. Menschen die eventuell eher einen Cannabistee oder Joint konsumieren treiben sich in der illegalen Szene herum und bekommen was auch immer sie möchten. Warum nicht legalisieren und das Thema aus der Illegalität holen. Persönlich denke ich das hierdurch nicht mehr oder weniger davon konsumiert wird. Wenn ich Cannabis als Einstiegsdroge definiere frage ich mich was Oma´s Eierlikörkuchen oder die Schwarzwälder dann ist ... bekommen die kids schon serviert.

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arr68 16.11.2018, 13:21
8. gut

jetzt aber schnell, sonst kriegen wir das Zeug noch billiger aus Erdogan-Land und unsere Größer haben das Nachsehen...

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Raisti 16.11.2018, 13:23
9.

Solange solche leute wie Fr. Mörtler über das Verbot wachen wird das in Deutschland nie was.

Beste finde ich immer das Argument mit dem Schutz der Kinder. Als ob sich Drogendealer um den Jugendschutz scheren. Gerade der Schutz unserer Kinder, sollte das Hauptargument für eine Legalisierung sein, den nur dadurch kann man auch den Schutz der Kinder, wenigstens ansatzweise gewährleisten.

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