Forum: Wirtschaft
Studie zu legalem Cannabis: Fiskus könnte 2,4 Milliarden Euro einnehmen
REUTERS

Kanada kifft, ebenso wie neun US-Staaten: Sie haben Cannabis legalisiert. Was würde eine Freigabe für deutsche Staatskassen bedeuten? Eine Studie des Hanfverbands verspricht ein Milliardenplus.

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view3000 16.11.2018, 13:23
10.

Hat auch schon jemand die Spätfolgen, sprich die medizinischen und volkswirtschaftlichen Kosten bei Cannabismissbrauch berechnet? Die Zahlen liegen sicherlich dem Gesundheitsministerium und den Krankenkassen vor. Bei der legalen Volksdroge Alkohol geht dieser Schaden in die Milliarden. Bei einer seriösen wirtschaftlichen Betrachtung wäre es angebracht die Kosten den Erträgen und Einsparungen gegenüberzustellen. Erst dann erkennt man, ob die Kifferei wirklich wirtschaftlich ist.

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Take it or leave it 16.11.2018, 13:24
11. Her damit!

Endlich mal gute Nachrichten. Die Regierung nimmt mehr ein, und wir haben ein weiteres Rauschmittel, um selbige zu ertragen.

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dr.eldontyrell 16.11.2018, 13:25
12. Kommt nie

Seit 25 Jahren sind alle Argumente hinlänglich bekannt, wahrscheinlich noch länger.
Es wird niemals eine Legalisierung geben. Dafür ist Deutschland schlicht zu konservativ/reaktionär.

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barklug 16.11.2018, 13:25
13. ???

Man könnte auch Kokain und Crystal legalisieren, das würde noch mehr Steuern generieren. Was für eine sinnfreie Studie. Nicht falsch verstehen, ich hab selber gute fünfzehn Jahre intensiv gekifft und weiß nur zu gut, wie geil und gleichzeitig gefährlich das Wunderkraut ist. Mich hat es jahrelang mehr als ausgebremst. Ich denke, wer es haben will, bekommt es auch so. Wenn man gutes von schlechtem Gras nicht unterscheiden kann, sollte man es vielleicht lieber sein lassen.

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misterknowitall2 16.11.2018, 13:29
14. Na, im Moment

Zitat von schrappenpüster
Drogen legalisieren weil man mehr Steuern einnehmen könnte? Das das Rauchen, Saufen etc. noch so unreglementiert und billig ist, stößt bei mir auf Unverständnis.
landet diese Geld bei Drogenhändlern und ihren Hintermännern. Ist ja nicht so, als würde dafür jetzt keiner Geld ausgeben. Dann doch besser der Gesellschaft zuführen. Mit Verboten bekommt man diese Stoffe sicher nicht aus dem Markt, dass hat die verfehlte Drogenpolitik der letzten Jahrzehnte doch schön gezeigt. Wenn man es teurer macht, besorgt man es sich eben woanders.

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puc 16.11.2018, 13:29
15. Kiffen bringt Kohle

Sicherlich richtig, da wird massiv Geld für den Staat rausspringen, da gibt es keinen Zweifel. Aber: dann bitte mit ordentlichen Zahlen operieren:
- mehr Tabakkonsum (das kostet bekanntermaßen die Gemeinschaft mehr als es bringt)
- mehr psychiatrische Einweisungen (das kostet natürlich auch)

Ich bin durchaus für eine schrittweise Legalisierung, das dumme Pro und Contra ist einfach nicht mehr zeitgemäß, aber bitte mit ordentlichen Zahlen...

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m.klagge 16.11.2018, 13:30
16. Dass sich die Polizei

nach einer Legalisierung von Cannabis verstärkt um ernsthafte Verbrechen kümmern könnte sollte man bei der Debatte um Steuern auch nicht ganz vergessen.

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holla,diewaldfee 16.11.2018, 13:31
17.

Die Studie hat Götz Widmann bereits vor Jahrzehnten in dem Lied "Die Zaubersteuer" zusammen gefasst.
Hoffentlich führen die Dollarzeichen in den Augen der Prohibitionsfreunde wenigstens mal zu einem Umdenken. Gegen andere Fakten sind die ja resistent.

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misterknowitall2 16.11.2018, 13:31
18. Da passiert nichts,

solange Frau Mortler weiter Drogenbeauftragte ist. Sie ist eine Verfechterin der antiken Drogenpolitik mit Haudrauf und Strafe. Und das nur, weil sie sonst zugeben müsste, dass all ihre Arbeit die letzten Jahre in die falsche Richtung ging. Und wer gibt so was schon gerne zu?

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graf koks 16.11.2018, 13:31
19. Argumente wirken nicht.

Das für und wider der Cannabisfreigabe ist hinreichend ausdiskutiert. Es gibt keinen vernünftigen Grund, nicht dem kanadischen Beispiel zu folgen. Es gibt nur ideologische Scheuklappen, die viele nicht ablegen können.

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