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Studie zu Putzgewohnheiten: Deutsche beschäftigen Haushaltshilfen meist schwarz
DPA

In rund jedem zehnten deutschen Haushalt arbeitet eine Putzhilfe. Doch nur in 36 Prozent der Fälle ist diese laut einer Studie angemeldet. Die Minijob-Zentrale schätzt: Die Schwarzarbeit dürfte noch viel weiter verbreitet sein.

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siamkatz 24.07.2015, 13:11
1.

Ich helfe einer alleinerziehenden Mutter aus, in dem ich sie alle 2-3 Wochen für ca. 30? dir Wohnung putzen lasse. Fürs Treppenhaus zahlen der Mieter über mir und ich noch 10? extra. Sind ca. 10? pro Stunde, eher mehr. Nur Mindestlohn zu zahlen fände ich asozial. Anmelden? Nur damit der Verschwenderstaat noch mehr Geld verschenken kann? Hallo? Jemand zu Hause? Dadurch würde weder Altersversorgung noch Rente positiv beeinflußt. Außerdem ist das für mich Freundschaftshilfe.

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hocz 24.07.2015, 13:14
2. Wundert mich nicht...

Wer sich mal mit der "Minijob-Zentrale" rumgeärgert hat, wird sich darüber nicht wirklich wundern.

Da wird z.B. unter Umständen zur Berechnung der Rentenversicherung von einem Mindestlohn von 150 € ausgegangen, selbst wenn der Lohn nur 50 € beträgt. Und so muß die Haushaltshilfe plötzlich bei 50 € Monatslohn 30,23 € für die Rentenversicherung aufbringen. Plus Arbeitgeberanteil werden dann unglaubliche 75% Abgaben fällig !

Oder es werden mal kurz Haupt- und Nebenjob vertauscht...

Wenn man über die 450 € Grenze kommt, davon will ich gar nicht erst anfangen...

Meine Haushaltshilfe ist zwar angemeldet, aber nach dieser Erfahrung kann ich jeden verstehen, der das nicht macht. Leider.

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Crom 24.07.2015, 13:15
3.

Es ist gar nicht so einfach eine legale Putzhilfe zu bekommen. Beim Thema anmelden, bekommt man meist als Antwort, dass man dann ja kein H4 mehr oder weniger bekommt.

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noalk 24.07.2015, 13:24
4. Wie sagte JFK?

"Demnach putzen vor allem die Berliner nicht besonders regelmäßig - jeder vierte reinigt seine Wohnung weniger als einmal pro Woche." --- Ich gebe zu, ich bin auch ein Berliner. Ich putze, wenn's nötig ist, nicht, weil eine Woche vergangen ist.

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bjbehr 24.07.2015, 13:28
5. Angenehmes Leben

Wenigstens hier kann der schläfrige deutsche Michel, der sich so allerhand bieten lässt von dieser deutschen Regierung (wobei er dies angesichts seiner Lethargie ja leider so nicht wahrnimmt), noch ein wenig den Rebellen geben. Anmelden? Zum Teufel! Es gibt so einige Deals, die mir und denen, die etwas davon haben, das Leben aufs Angenehmste erleichtern. Und so wird es auch bleiben.

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abby_thur 24.07.2015, 13:38
6. Kommentar

Warum nicht einfach selbst putzen?

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abby_thur 24.07.2015, 13:38
7. Kommentar

Zitat von noalk
"Demnach putzen vor allem die Berliner nicht besonders regelmäßig - jeder vierte reinigt seine Wohnung weniger als einmal pro Woche." --- Ich gebe zu, ich bin auch ein Berliner. Ich putze, wenn's nötig ist, nicht, weil eine Woche vergangen ist.
Ich auch, bin aber aus Thüringen.
Hab seit 3 Wochen nicht gestaubsaugt.

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keksguru 24.07.2015, 13:38
8. Zeitungsausträger dürfen, Putzhilfen dürfen nicht

so einfach Geld verdienen. Kernpunkt ist aber daß das pro Haushalt eher minimalistische Beträge sind, von vielleicht 40 oder 80 Euro im Monat. Der Verwaltungsaufwand für solche Kleinstbeschäftigungen überwiegt den Nutzen erheblich... und es gibt auch überhaupt kein Unrechtsbewußtsein.

Der Staat kann und sollte sich nicht in die allerletzten Nischen des Lebens einnisten dürfen, irgendwo muß eine Grenze sein.

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abby_thur 24.07.2015, 13:38
9. Thema

Zitat von Crom
Es ist gar nicht so einfach eine legale Putzhilfe zu bekommen. Beim Thema anmelden, bekommt man meist als Antwort, dass man dann ja kein H4 mehr oder weniger bekommt.
Trifft nur zu wenn mehr als 165€ verdient werden.

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