Forum: Wirtschaft
Studie zur Autoindustrie: Warum Deutschland auch ohne VW, Daimler und BMW klarkommt
DPA

Ohne die großen Autohersteller wäre unsere Wirtschaft am Ende. Mit dieser Gewissheit im Hinterkopf verfolgen viele die Krise der Branche mit großer Sorge. Eine neue Studie zeigt: Wir würden auch das schlimmste Szenario überstehen.

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dr_jp 18.12.2018, 15:47
10. Unnötige Studie

Die Produkte unserer Autokonzerne sind auf der ganzen Welt gefragt und werden das auch in Zukunft sein. Da braucht es keine Studien oder Horrorszenarien, da es nie dazu kommt. Deutsche Wertarbeit ist im Ausland gefragt und es macht eben einen Unterschied, ob man einen Daimler fährt oder z.B. einen Peugeot. Der letzere klappert, während der Daimler eine unglaubliche Laufruhe hat. Unsere Autokonzerne werden niemals untergehen, auch wenn sich das manche so wünschen. Es ist einfacher, einen Benzinmotor gegen einen Elektromotor und Akku auszutauschen, als eine gesamte Infrastruktur zur Produktion samt Logistik aufzubauen. Unsere Autobauer haben den Elektroantrieb auch im Portfolio; ausserdem besteht ein Auto aus weit mehr Komponenten als nur dem Motor.

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heko24.de 18.12.2018, 15:48
11. Was soll das?

Natürlich kommt Deutschland ohne eigene Autoindustrie aus. Wir kommen auch ohne Bäckereien und Metzgereien aus. Die Frage ist nur: wollen wir das? Warum will eine Minderheit in diesem Lande (z.B. Umwelthilfe & Co.) denn unbedingt alles kaputt machen, was uns zu verhältnismäßig hohem Wohlstand verhilft? Nur, um mit dem moralisch-pseudoökologisch-grünen Zeigefinger auf all die zeigen zu können, die sich einen Sch***dreck um Umwelt, Menschenrechte oder nachhaltige Arbeitsbedngungen kümmern. Standards, die bei uns seit vielen Jahren etabliert sind, müssen dort erst einmal erreicht werden, wenn sie denn politisch überhaupt gewollt sind. Bezeichnenderweise kommt dieser Unsinn von einem schweizer Beratungsunternehmen. Aus einem Land also ohne eigene Automobilindustrie.

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Watchtower 18.12.2018, 15:50
12. Mit dem Satz:

“Nun würden einige der Deutschen Bank im Falle ihres Untergangs keine Träne nachweinen”, hat der Spiegel wieder einmal seine volkswirtschaftliche „Kompetenz“ unter Beweis gestellt. Mehr Platitude und Ignoranz gehen nicht...

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andregera 18.12.2018, 15:53
13. Na genau. Super Studie aus der

Schweiz?
Deutschland ohne Fahrzeugbau?
Dann soll erstmal die Schweiz ihre Uhren, Banken und Schokolade raushauen, und dann schauen wir mal wie das dann bei denen sich entwickelt.

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jennerwein 18.12.2018, 16:00
14. Klar klappt das in Deutschland ohne BMW, Daimler, VW.

Es hat doch auch in England, den USA und weitgehend schon auch in Frankreich und Italien geklappt. Was man in Deutschland in Jahrzehnten hart aufgebaut, das kann man doch auch abbauen. Diese gut ausgebildeten Fachkräfte werden schon in der Finazbranche unterkommen. Ach, ist das alles so schön einfach.

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merapi22 18.12.2018, 16:00
15. 80% Absatzrückgang durch kostenfreier ÖPNV und autonome Fahrzeuge

Luxemburg führt den kostenfreien ÖPNV ein und viele Staaten werden folgen. Dazu werden autonome Fahrzeuge den Besitz eines PKWs überflüssig machen. Jederzeit und überall eine Fahrmöglichkeit ordern, Ziel eingeben und da sucht sich das Auto ganz autonom den nächsten Nutzer. Keine lästige Parkplatz suche, keine zugeparkten Innenstädte und das Auto hat seinen Status verloren. Man sollte sich weniger um die Autoindustrie sorgen machen, sondern was aus all den Taxi-, Bus- und LKW-Fahrern wird! Das betrifft viel mehr Menschen, als die paar guten Jobs die es bei der Autoindustrie noch gibt!

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Softeis 18.12.2018, 16:03
16. Politiker wollen nur ihre Sonderzahlungen

Das bestätigt mal wieder, dass unsere Lobbyismus-Politiker nur auf attraktive Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft interessiert sind. Um die Bevölkerung und den Umweltschutz (Bahnausbau) kümmern sie sich überhaupt nicht.

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Hans Blafoo 18.12.2018, 16:03
17. Überschrift passt nicht zum Artikel

Man man man, Spiegel Online! Die Überschrift ist ja absolut reißerisch und hat leider nichts mit dem Artikel gemein. Es ist schon ein Unterschied, ob (wie im Artikel geschrieben) wir von 40 Prozent Umsatzeinbußen oder (wie im Titel steht) komplett ohne Automobilindustrie auskommen müssten. Nach Statista gab es 2017 820.000 Mitarbeiter in der Automobilindustrie in Deutschland. Typischerweise sind diese Stellen ziemlich gut bezahlt und diese Leute finanzieren viele andere Industrien (z.B. Handwerk) wesentlich mit. Bei einem kompletten Scheitern der Automobilindustrie kann man dann ganze Bundesländer wie Niedersachsen dichtmachen.

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ekel-alfred 18.12.2018, 16:03
18. Vergleich macht klug

Zitat von dr_jp
Die Produkte unserer Autokonzerne sind auf der ganzen Welt gefragt und werden das auch in Zukunft sein. Da braucht es keine Studien oder Horrorszenarien, da es nie dazu kommt.
Kauft Euch mal ein amerikanisches Auto und anschließend einen vergleichbaren deutschen Wagen. Wer den Unterschied nicht merkt, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir sind nach wie vor führend im Automobilbau und das sollte im Land des Erfinders auch so bleiben.

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Patenting 18.12.2018, 16:06
19. Zuliefer-Industrie nicht vergessen!

Es geht nicht unbedingt um die die paar grossen Konzerne, die schon lange keine "deutschen" mehr sind und hier eh kaum Steuern zahlen. Die sind heute schon zum Teil nach Südamerika, USA, China usw. abgewandert.

Die Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der deutschen Zuliefer-Industrie sind um ein Vielfaches höher.

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