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Studie zur E-Mobilität: In Norwegen fährt bereits jeder zweite Neuwagen elektrisch
picture alliance/dpa

Die weltweite Nachfrage nach Elektroautos und Plug-in-Hybriden ist 2018 stark gestiegen. Weltweit wurden etwa 2,1 Millionen Wagen verkauft. Doch es gibt regionale Unterschiede.

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Medienkritiker 17.01.2019, 15:25
130. Kein Wunder...

In Norwegen beträgt das durchnittliche Einkommen pro Jahr 71311 € und die staatlich verordneten Teuerungszuschläge (Steuern etc.) auf konventionelle PKW machen deren Kauf uninteressanter.
In D liegt das durchnittliche Einkommen bei ca. 38400 €. Hierzulande werden sich künftig nur noch Gutverdiener den Luxus individueller Mobilität leisten können...

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pace335 17.01.2019, 15:25
131.

Elektrisch fahre ich nur auf der Kirmes!

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Kampfgeist 17.01.2019, 15:26
132. Witzig! Witzig?

Norwegen hat wenig Bevölkerung und schwimmt in Energie UND kauft sich trotzdem reichlich Atomstrom von den Nachbarn.
Deutschland hat ca. 50.000.000 Autos. Würden die alle um 20.00 Uhr an die 22KW Ladesteckdose gehen, bräuchte man 1000 Atomkraftwerke Biblis A (1,1GW) für den Ladestrom.
Haben wir aber nicht. Nichtmal eines. Wir müssten den Atomstrom ganz Europas zusammenkaufen (von mies gesicherten AKWs in Thscechien, Belgien etc.). Oder verdammt viel Kohle verbrennen. Oder mit dem Laden auf Wind und Sonne warten.
Und was richtet es an, diese Batterien zu besorgen. Auszutauschen. Zu entsorgen...?
Wieviel Kriege um die seltenen Erden müssten wir führen? Wie lange hält sonne Batterie? 3 Jahre?
Wo sollen die Ladestationen in den Wohngebieten stehen? Wer bezahlt beschädigte? Man findet jetzt schon keine Parkplatz, weil es politischer Wille ist, die Mobilitätsfreiheit nur noch den Reichen zu überlassen. Stehen die leergelutschten Kutschen von den Arbeitern dann einfach so rum?
Lachhaft. Norwegen...
Wohlhabendes, bevölkerungsarmes, energiereiches Flächenland.
Mit Deutschland zu vergleichen, wie die Antarktis.

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Aberlour A ' Bunadh 17.01.2019, 15:27
133. und sich bis heute nicht am Markt durchgesetzt hat?

Zitat von misterknowitall2
Für mich? Keineswegs. Dann fahre ich lieber kein Auto mehr. Das ist effizienter als Pseudo-saubere Autos zu fahren. Sollten sie auch drüber nachdenken. E-Mobilität ist weit davon entfernt alltagstauglich für alle zu sein und so lange weiter Braunkohle zur Stromproduktion genutzt wird, ist ja nichts besser. Erklären Sie mir mal wie das E-Auto über 100 Jahre alt werden konnte und sich bis heute nicht am Markt durchgesetzt hat. Wenn sie das erklären können, wissen sie auch, dass sie sich mit ihrer Aussage sehr weit aus dem Fenster gelehnt haben.
Dass sich in der ökonomischen Entwicklung nicht immer die besten Techniken und Standards durchsetzten, kommt häufiger vor als Sie glauben und hat viel damit zu tun, was der Ökonom "Pfadabhängigkeiten der technologischen Entwicklung nennt." Dann kann man nicht einfach mal mit dem Finger schnippen und einen anderen Pfad einschlagen. Dazu bedarf es großer Aufwendungen. Z.B gab es in England über ein halbes Jahrhundert diese lächerlich kleinen Kohletransportwagons - vom amerikanischen Ökonomen Thorstein Veblen "silly little bobtailed wagons" genannt - obwohl um die Jahrhundertwende schon längst große railway carriages in den USA und Deutschland aus Kosteneffizienzgründen im Einsatz waren.
Dennoch konnte man in England nicht einfach größere Wagons auf die Schiene bringen, weil Produktion, Netz und Distributionskanäle auf diese "Spielzeugwagons" ausgerichtet waren. Das war ein typischer Fall von Pfadabhängigkeit - oder von Marktversagen, wenn man es denn so bezeichnen möchte.
Manchmal kommt es sogar vor, dass sich die schlechteste Technik am Markt durchsetzt. Der VHS-Videokassettenstandard war dafür ein besonders prägnantes Beispiel. Immer wenn Standards und Distributionskanäle Netzwerk-Produktionsmerkmale haben, können Pfadabhängigkeiten besonders leicht entstehen. Beim Automobil hat zunächst die geringe Verbreitung dazu geführt, dass man sich über ein halbes Jahrhundert nach der Erfindung um die externen Kosten des Automobilverkehrs wenig gekümmert hat. Schauen Sie sich mal Bilder von deutschen Autobahnen aus den 50er Jahren an. Gähnende Leere so weit das Auge reicht. Als Rudolf Diesel seine "Wärmekraftmaschine" 1892 in Berlin zum Patent anmeldet, konnte er sicherlich erst recht nicht ahnen, dass die mal 100 Jahre später täglich abermillionenfach in deutsch Städten rumrußt. Diese externen Kosten kamen erst - wie übrigens die gesamte Umweltpolitik - seit den 70er Jahren in den Blick. Mit der Motorisierung breiter Bevölkerungsschichten. Eine technologische Entwicklung dann auf einen neuen Pfad zu setzten, ist nicht so einfach, wie Sie sich das vorstellen. Wenn VW jetzt ankündigt, zukünftig eine eigenen Stromerzeugungssparte für seine E-Mobilität aus regenerativen Quellen aufzubauen, ist das hochinteressant. Natürlich kommt der Strom dann immer noch aus dem europäischen Verbundnetz beim Verbraucher an, aber der Anteil des Stroms aus regenerativen Quellen im Netz erhöht sich. Und das ist doch schon mal was.

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moev 17.01.2019, 15:29
134.

Und wenn die deutsche Regierung einfach jedem Einwohner ein Elektroautos schenken würde hätten wir sogar 80.000.000.

Mal abgesehen davon das keiner die mal eben produzieren könnte

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thomas_linz 17.01.2019, 15:30
135. Ich bin auch gegen asoziale Subventionen

Zitat von rwachsmu
Dank an den Foristen für die Daten. Immer diese Deppenvergleiche mit Systemen und Strukturen, die rein gar nichts mit der Realität und dem Machbaren in Deutschland zu tun haben. Ehrlich gesagt kann ich diesen Batterieautowahn schon nicht mehr hören. Wenn schon Elektroantrieb, dann bitte auch alle Möglichkeiten, wie Brennstoffzelle und Niedervolttechnik in Kleinstfahrzeugen. Der Schwachpunkt von Batterien sind Batterien selbst. Angefangen beim Gewicht, über die resourcenintensive Herstellung und die lange Ladedauer. Ja auch 40 Minuten sind zu lang. Das ist ein Nischenprodukt für die, für die es eben passt. Also diejenigen, die es sich leisten können, mit Ladeinfrastruktur am eigenen Haus, Finanzierung als Firmenfahrzeug, Zweit- oder Drittfahrzeug und mit einem entsprechenden Mobilitätsbedarf. Letztlich brauchen wir einen klimaverträglichen Antriebsmix. Dazu gehören auch Verbrennungsmotoren mit alternativen Brennstoffen, von Erdgas bis Biotreibstoff und vielleicht fällt einem noch was besseres ein. Was wir nicht brauchen ist eine asoziale Subventionierung einer fragwürdigen Übergangstechnologie für die Verbraucher, die Subventionen wirtschaftlich nicht brauchen. Hier wird Geld rausgeworfen, für abgesicherte Vorstädter mit gutem Einkommen und einer Autoindustrie, die mal wieder richtig Geld verdienen will, auf Kosten derjenigen, die die Subventionen dann sozial ungerecht finanzieren müssen und nichts davon haben, siehe EEG.
Das Verursacherprinzip und Primärenergiebesteuerung wuerde helfen, dann wuerde klar werden, wie asozial der Verbrenner gepampert wird.

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meinsenf123 17.01.2019, 15:44
136.

Das heutige E-Auto ist ausschliesslich einer Sache zudienlich: Der Psychohygiene und dem Ego von Leuten welche nicht willens und/oder fähig sind Problemstellungen und Lösungsansätze zu Ende zu denken. Der Umwelt bringt das E-Auto nachweislich nicht das Geringste. Erst recht nicht in Ländern wie Deutschland die massenhaft Kohle importieren um den benötigen Strom für diesen Schwachsinn zu erzeugen. Was für eine beispiellose und offenbar grenzenlose Idiotie!

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peterherzi 17.01.2019, 15:46
137. Stromer fahren macht Spass

allen Nörgler empfehle ich einfach mal einen "Stromer" zu fahren. Sie bekommen das Grinsen einfach nicht mehr aus dem Gesicht. Tanken muss man auch nicht mehr: laden kann abends und/oder während der Arbeitszeit erfolgen. Ja sogar auch kostenlos: Aldi, Kaufland, Rewe und Konsorten machen es möglich. Ja auch wenn man derzeit erstmal vielleicht mehr in Tasche greifen muss, spart man dann deutlich an den Verbrauchskosten. Ich werde meinen Dieselstinker in jedem Fall durch einen Stromer ersetzen und freue mich auf das entspante Fahren. In Deutschland steigt der Anteil der Emobilität auch deutlich da müssen wir nicht nach Norwegen schauen. Die sind halt etwas schneller.

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thomas_linz 17.01.2019, 15:46
138. Ganz besonders witzig ist Ihre Rechnung

Zitat von Kampfgeist
Norwegen hat wenig Bevölkerung und schwimmt in Energie UND kauft sich trotzdem reichlich Atomstrom von den Nachbarn. Deutschland hat ca. 50.000.000 Autos. Würden die alle um 20.00 Uhr an die 22KW Ladesteckdose gehen, bräuchte man 1000 Atomkraftwerke Biblis A (1,1GW) für den Ladestrom. Haben wir aber nicht. Nichtmal eines. Wir müssten den Atomstrom ganz Europas zusammenkaufen (von mies gesicherten AKWs in Thscechien, Belgien etc.). Oder verdammt viel Kohle verbrennen. Oder mit dem Laden auf Wind und Sonne warten. Und was richtet es an, diese Batterien zu besorgen. Auszutauschen. Zu entsorgen...? Wieviel Kriege um die seltenen Erden müssten wir führen? Wie lange hält sonne Batterie? 3 Jahre? Wo sollen die Ladestationen in den Wohngebieten stehen? Wer bezahlt beschädigte? Man findet jetzt schon keine Parkplatz, weil es politischer Wille ist, die Mobilitätsfreiheit nur noch den Reichen zu überlassen. Stehen die leergelutschten Kutschen von den Arbeitern dann einfach so rum? Lachhaft. Norwegen... Wohlhabendes, bevölkerungsarmes, energiereiches Flächenland. Mit Deutschland zu vergleichen, wie die Antarktis.
Ein TW installierte Leistung um 50.000.000 EV’s gleichzeitig zu laden. Das ist grandios. Alle Autos laden mit 20kw fuer 5 Stunden und weil der Deutsche im Schnitt 35km am Tag faehrt, schaltet man die 1000 Atomkraftwerke fuer 2 Wochen ab, oder wie? Kommen Sie mit Ihrer (aber)witzigen Rechnung nochmal vorbei, wenn 50.000.000 Verbrenner genau zum selben Zeitpunkt tanken wollen.

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sagichned 17.01.2019, 15:55
139.

Zitat von zottel66
Quatsch von Anfang bis Ende.
Ja, so habe ich ihren Beitrag auch verstanden. Ich lebe in Norwegen schon eine Weile und ich bin mir sicher dass sobald die teuren Subventionen wegfallen, die Menschen wieder auf die Benziner umsteigen.

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