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Studie zur Euro-Zone: Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland am größten
DPA

Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.

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rotkaeppchen_online 26.02.2014, 12:37
1. Ja und nein

Zitat von sysop
Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.
Einseitig betrachtet werden die Zahlen stimmen. Es wird allerdings immer wieder vergessen zu berücksichtigen, dass Renten als "virtuelle Vermögen" mit einberechnet werden sollten. Gerade am unteren Ende spielen diese eine große Rolle. In anderen Ländern Europas wird stattdessen reales Vermögen angesammelt.

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-bix- 26.02.2014, 12:37
2. optional

Der Euro brachte schon mal einen Wertverfall in Deutschland von 30 %, dazu jahrelang starke Inflation (bitte nicht vom Durchschnitt der Inflation in der EU irritieren lassen), weiter immer niedrigere Löhne in der Industrie usw.
So einfach ist das.

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lachina 26.02.2014, 12:37
3. Äh...

"Schlechter geht es dagegen den Arbeitslosen: Ihr Nettovermögen ist seit 2002 von 30.000 auf 18.000 Euro gesunken. "Das ist die einzige soziale Gruppe, die in den letzten zehn Jahren signifikant Vermögen eingebüßt hat", sagt DIW-Forscher Markus Grabka, einer der Autoren der Studie. Gleichzeitig seien Arbeitslose nur selten gut für die Rente abgesichert. Ihnen drohe deswegen Altersarmut." steht im Artikel. War das nicht das Ziel von Hartz IV?

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abschminker 26.02.2014, 12:38
4. Gleiches gilt

für die Quote der Wohn-Eigentumsverteilung im Vergleich zu Europa, mit einer beschämenden deutschen Quote von unter 50 %.
Das im ach so reichen D Land.

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Phil2302 26.02.2014, 12:39
5.

Und wie so so oft in der Statistik sagt der Ginikoeffizient alleine erstmal so gut wie nichts aus.

Und auch inhaltlich lässt sicher hier wenig ablesen. Ich hätte gerne einmal eine Auflistung darüber, wie gut sich denn die unteren 20% in der Schule angestellt haben, oder ob Schule sowieso total egal ist, und sie ihr eigenes Ding durchgezogen haben.

Die einzigen, denen es schlechter geht, sind die Arbeitslosen? Na, ich könnte mir schlimmere Szenarien vorstellen.

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nachtmacher 26.02.2014, 12:40
6. na dann Feuer frei gegen den Kapitalismus

und die bösen Konzerne.... das schreit doch nach staatlichen Segnungen.... bloß werden die Armen in sozialistischen Ländern irgendwie auch nicht reicher.... wie wärs denn mal mit der Senkung der indirekten Steuern und Abgabenlast, die gering Verdiener mehr belastet als die Reichen....

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rainking 26.02.2014, 12:41
7. das ist doch nur eine logische Folge

davon, dass ich immer mehr und ungesteuert hochqualifizierte Fachleute in's Land lasse, die dafür sorgen, dass speziell die unteren Einkommen sinken . Allen die jetzt Nazi schreien: Nein, es geht nicht gegen die Ausländer, denn die werden nur von unseren 'demokratischen Eliten' benutzt, um diesen Effekt zu erzielen.

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kritischergeist 26.02.2014, 12:42
8. Und was soll jetzt das Ziel sein?

Umverteilung von oben nach unten. Hatten wir schon mal in der DDR. Am Ende waren alle Unternehmen kaputt, die Privatinitiative eliminiert und nur der Staat blieb über der dann leider nichts mehr verteilen konnte weil nichts mehr da war. Dann raubte man halt Kunst aus Museen und von Privatbesitzern und verkaufte sie in den Westen. Genug hatten immer diejenigen die die Verteilung organisierten. Freiheit heißt automatisch auch Ungleichheit und dazu gehört dass der Klügere mehr erwirtschaftet als der Dumme. Wer das nivellieren will, muss auch die Freiheit abschaffen.

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klark 26.02.2014, 12:44
9. Neid

Sind die "Armen" in Deutschland wirklich arm? Darüber sollte man sich zu allererst mal Gedanken machen. Der größte Punkt ist aber, dass die Leute sich Ihrem Wert auf dem Arbeitsmarkt bewusst werden und sich hinterher nicht beschweren wenn Sie sich vollkommen an der Wirtschaft vorbei qualifizieren. Letztendlich bin ich auch der Meinung, das man nicht neidisch auf Reiche sein sollte. Solange der Einzelne mit seinem Geld auskommt sollte man sich nicht daran aufhängen wie viel reicher andere sind. Meinetwegen kann auch jeder 2. Milliardär sein, solange ich von meinem Gehalt leben kann ist mir das egal.

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