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Studie zur Euro-Zone: Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland am größten
DPA

Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.

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fluffy77 26.02.2014, 13:33
90. Ach wirklich?

Wirklich neu ist die Erkenntnis ja jetzt nicht. So funktioniert eben Kapitalismus. Die, die Geld haben, bekommen Zinsen. Die, die sich Geld leihen müssen, bezahlen Zinsen. Auf die Art werden halt die Reichen immer Reicher. Deutschland macht nun mal überall den Vorreiter. Warum sollte es da jetzt anders sein.

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Niederbayer 26.02.2014, 13:36
91.

Zitat von kurosawa
... auf diese Tatsache bin ich auch schon des Öfteren gestossen. wenn man sich dagegen die USA anschaut. wenn ich mich recht entsinne sind es dort sogar über 80% die ein Eigenheim besitzen. beschämend. da fragt man sich ob das gewollt ist.
Das liegt aber auch daran, das in den USA deutlich mehr Platz ist und die Leute längere Fahrten zum Arbeitsplatz als normal empfinden.
Wenn Sie bereit sind morgens eine gute Stunde zu fahren, dann bekommen sie auch günstige Häuser und Wohnungen.

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berns 26.02.2014, 13:37
92. Steuern müsen nur arme Menschen bezahlen- Reiche zahlen keinen Cent!

Zitat von sysop
Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.
Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen in bittere Armut kommen, während die Handvoll Reichen immer reicher werden.

Das deutsche Steuersystem ist total unsozial und völlig ungerecht.
Der Hartz4ler, der Geringverdiener, der Elendsrentner - die zahlen proportional zu ihrem Einkommen die höchsten Steuern.

Unternehmer zahlen keinen einzigen Cent, denn die kalkulieren alle Kosten und alle Steuern (auch ihre Einkommenssteuer) in die Verkaufspreise der Waren und Dienstleistungen ein. Also zahlt letzten Endes immer der Verbraucher, derjenige, der am wenigsten Geld hat.

Ich muss es immer wieder sagen und schreiben: Dieses Deutschland ist keine Demokratie (Volksherrschaft), sondern eine Plutokratie (Herschaft der Reichen).

Alle Gesetze sind von der herrschenden Klasse der Reichen gemacht.
Hätten wir eine Demokratie, gäbe es keine arme Menschen. Steuern zahlen müssten dann in erster Linie die Reichen!

Ich warte darauf, dass der Volksaufstand beginnt, der Aufruhr gegen die Ausbeutung durch die Reichen.

Wenn das Volk endlich begreift, dass wir eine Demokratie brauchen,
um Gerechtigkeit herzustellen!

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Anstossgebender 26.02.2014, 13:37
93. Die Kunst der Verteilung

Zitat von kritischergeist
Umverteilung von oben nach unten. Hatten wir schon mal in der DDR. Am Ende waren alle Unternehmen kaputt, die Privatinitiative eliminiert und nur der Staat blieb über der dann leider nichts mehr verteilen konnte weil nichts mehr da war. Dann raubte man halt Kunst aus Museen und von Privatbesitzern und verkaufte sie in den Westen. Genug hatten immer diejenigen die die Verteilung organisierten. Freiheit heißt automatisch auch Ungleichheit und dazu gehört dass der Klügere mehr erwirtschaftet als der Dumme. Wer das nivellieren will, muss auch die Freiheit abschaffen.
Wenn Sie so ein kritischer Geist sind, warum bleiben Sie denn auf halber Strecke stehen und beleuchten nur eine Seite der Medaille? Ich frage Sie einfach mal ein wenig provokativ: Seit den Hartz-Gesetzen wurde nachweislich nicht mehr Arbeit geschaffen, sie wurde nur auf mehr Schultern verteilt. Egebnis war zwar eine Verbesserung der Arbeitslosenstatistik, jedoch eine fallende Kaufkraft pro Kopf.

Wir leben in einem der reichsten Länder dieser Erde. Warum schaffen wir es dann nicht, nicht nur die Arbeitsverteilung für die Wirtschaft günstiger zu machen, sondern auch diejenigen, die eigentlich den Reichtum produzieren, nicht am selbigen angemessen zu beteiligen?

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cogite et dice 26.02.2014, 13:38
94. Der Unternehmer erhält in der Regel keine Rente!

Seine Altersversorgung ist sein Vermögen. Wurde dieser Umstand angemessen berücksichtigt?

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Wassup 26.02.2014, 13:41
95. Vermögenden in unterschiedlichen Sozialsysteme so nicht vergleichbar!

Der Artikel ist reisserisch formuliert, da er die Vermögensverhältnisse nicht richtig einordnet:

Damit ein Sebsständiger von 65-80 seine 1500 Euro Rente pro Monat hat muss er 15 Jahre x 12 Monate = 270.000 Euro Vermögen haben.

Von den 1500 Euro muss häufig noch eine teure private Krankenversicherung gezahlt werden (oftmals 600 - 800 Euro)

Damit ist ein Selbsständiger mit 270.000 Euro Vermögen in Rente häufig nicht wesentlich reicher als jemand der einfach nur von der Stütze lebt - besonders in Großsstädten.

In der guten sozialen Absicherung der nicht Vermögenden Deutschlands liegt der wesentliche Unterschied zwischen unseren europäischen Nachbarn - der Vergleich im Artikel daher sehr fragwürdig!

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Blaumilchvor 26.02.2014, 13:41
96. Jahrzenhntelange Verteilung von Unten nach Oben hat eben seinen Preis!!

Ach, welche Erkenntnis? Wenn aber so viele Bürger, viele aus der Unterschicht ihre eigenen Schlächter immer wieder wählen, hält sich mein Mitleid mit den Armen hier in Deutschland in Grenzen.

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ih2011 26.02.2014, 13:42
97. '-

Zitat von kritischergeist
Umverteilung von oben nach unten. Hatten wir schon mal in der DDR. Am Ende waren alle Unternehmen kaputt, die Privatinitiative eliminiert und nur der Staat blieb über der dann leider nichts mehr verteilen konnte weil nichts mehr da war. Dann raubte man halt Kunst aus Museen und von Privatbesitzern und verkaufte sie in den Westen. Genug hatten immer diejenigen die die Verteilung organisierten. Freiheit heißt automatisch auch Ungleichheit und dazu gehört dass der Klügere mehr erwirtschaftet als der Dumme. Wer das nivellieren will, muss auch die Freiheit abschaffen.

Selbst wenn den Damen und Herren "der Freiheit; der freien Marktwirtschaft o. ä." die Analysen, die wissenschaftlichen Erhebungen, die Forschungsergebnisse und damit Fakten um die Ohren fliegen, verharren Sie bei Wahlplakat-Sprüchen "Umverteilung von oben nach unten (Begreifen die es nicht: Das findet seit Jahrzehnten in umgekehrter Richtung statt), Gießkannenpolitik usw.) oder ähnlichem Geschwafel oder es werden Beispiele herangeführt, die vollkommen abwegig sind - "DDR à la Honecker" steht nicht zur Debatte.

Freiheit kann und wird nur durch Gerechtigkeit gewährleistet, totalitäre Strukturen widersprechen der 'Gerechtigkeit'.

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andre_22 26.02.2014, 13:42
98.

Das es in einer grossen wirtschaftliczh starken Idustrination mehr reiche gibt im verhältniss zu " Armen" dürfte wohl logisch sein! Für mich ist dies nichts weiter als eine Neiddebatte! Wenn ich sehe das trotz etwa gleichen Preisen in anderen EU Ländern Arbeitende Menschen im durchschnittlohn grade mal auf Hartz4 Niveau leben müssen oder sogar darunter, muss ich mich fragen was das alles soll! Jeder reiche ist böse und jeder Arme ist gut! Oder wie soll man das verstehen! Und vorallendingen was ist überhaupt Arm und reich? Allein die Definition ist ja schon schwierig! Für Deutsche verhältnisse ist ein Mensch der Netto 1200 euro verdient sicherlich Arm, für verhältnisse in anderen Ländern aber schon reich! Natürlich ist es ein Problem wenn ich jeden Tag 6 Stunden Arbeiten gehe und trotzdem Probleme habe mit dem Geld auszukommen aber daran sind doch nicht die reichen Schuld! Daran ist die Politik schuld, die es Parteiübergreifend über Jahrzehnte versäumt hat für anständige verhältnisse zu sorgen!

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magetasalex 26.02.2014, 13:47
99. Und was lernen wir daraus?

Zitat von Phil2302
Und auch inhaltlich lässt sicher hier wenig ablesen. Ich hätte gerne einmal eine Auflistung darüber, wie gut sich denn die unteren 20% in der Schule angestellt haben, oder ob Schule sowieso total egal ist, und sie ihr eigenes Ding durchgezogen haben. Die einzigen, denen es schlechter geht, sind die Arbeitslosen? Na, ich könnte mir schlimmere Szenarien vorstellen.
Und was lernen wir daraus? Hätten die Armen besser in der Schule was gelernt und den richtigen Beruf ergriffen, könnten sie heute alle Millionäre sein. Also selber schuld.

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