Forum: Wirtschaft
Studie zur Euro-Zone: Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland am größten
DPA

Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.

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aaaron 26.02.2014, 12:45
10. Und was sagt der Bunmdespräsident?

"Das ist das beste Deutschland, das wir je hatten", so die Worte von Gauck auf der Sicherheitskonferenz.

Zu diesem besten Deutschland gehört nicht nur die größte Kluft zwischen Arm und Reich in der Eurozone, sondern auch, dass etwa jeder Fünfte von Armut bedroht ist.
http://www.welt.de/wirtschaft/articl...betroffen.html

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raber 26.02.2014, 12:45
11. Die Vermögensschere öffnet sich immer mehr

Dieser Riesenunterschied kommt im Vergleich zu den armen Ländern Europas wohl eher unerwartet. In Deutschland wird immer geglaubt, dass die Vermögensverteilung nicht gerenchter als hierzulande sein könnte. Bitteres Erwachen für diese Träumer; und die Schere öffnet sich immer mehr. Gesellschaftspolitisch müsste diesbezüglich die Bundesregierung am Ball sein. Die sorgt sich aber stark um Banksta, Steuerhinterzieher und Verschwendungen in öffentlichen Projekten wie BER, S21 und viele andere.

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MephistoX 26.02.2014, 12:45
12. Diese beschämende Faktenlage ...

Zitat von sysop
Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.
... ist ein ganz klares Votum für die Anhebung des Spitzensteuersatzes, Erhöhung der Erbschaftssteuer und eine Neuauflage der Vermögenssteuer, denn die immer weiter aufgehende Schere zwischen Arm und Reich unter Ausdünnung der "Mitte" bedroht eklatant den sozialen Frieden und Zusammenhalt der Gesellschaft.

Deshalb hoffe ich (spätestens) für 2017 auf Rot-Tiefrot-Grün !

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derweise 26.02.2014, 12:46
13. Schande für die SPD!

Zitat von sysop
Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.
Die soziale Kluft, die sich seit 1980 in Deutschland massiv ausgeweitet hat (Akademiker und Grüne), ist für die SPD eine Schande!: dies ist der Grund für das Absinken der SPD auf 25 Prozent!

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Philipp Lange 26.02.2014, 12:46
14. Umverteilung durch Zinsen

Eine andere Entwicklung wäre auch überraschend! Die Armen zahlen Zinsen, die Reichen kassieren Sie. Unternehmen Preisen Finanzierungskosten in Ihre Produkte mit ein - wieder fließt Geld von unten nach oben. Den "Sozialisten" wird immer vorgeworfen, sie wollen Vermögen umverteilen. Entschuldigung, Sie denken dabei eigentlich an Kapitalismus!

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programmänderung 26.02.2014, 12:47
15. ach...

komisch die Merkel meinte doch "Deutschland geht es so gut wie nie" und "wir hatten noch nie so viele Beschäftigte" ^^ ist ja normal wenn sich die Unternehmer durch minijobs und niedrigen löhnen anreichern und die Arbeitnehmer an der "europäischen" Armutsgrenze aufhalten.
entweder lügt die Studie oder die mutti!? ....Ich hab da so meine Idee

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Beeblebrox 26.02.2014, 12:47
16. Nicht wirklich überraschend,

denn Deutschland ist nunmal ein sehr fortschrittliches Land. Bei uns ist es nicht schlimmer als in anderen Ländern, wir haben nur Vorsprung. In ein paar Jahrzehnten wird es der Normalfall sein das man entweder wohlhabend ist, oder aber sein komplettes Einkommen (aus mindestens einem Job) für den Lenbensunterhalt aufbringt.

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wolffm 26.02.2014, 12:47
17. Wie wurden die Zahlen erhoben?

Woher stammen die? Seit es keine Vermögenssteuer mehr gibt liegen den Finanzämtern auf der Besitzseite nur unzureichend Informationen vor. Die decken nur die Einnahme-Seite ab. Auf der anderen Seite ist - offiziell - der grösste Steuerzahler in Italien ein mittelständisches Unternehmen. Soviel zu möglichen Vergleichszahlen.
Andere Indikatoren sprechen ebenfalls gegen diese Vermutungen. Einen entscheideneden, aber verzerrenden Einfluss hat die Eigenheim-Quote.

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fatal.justice 26.02.2014, 12:47
18. News of the week...

... es ist ja nicht gerade so, dass diese Feststellung urplötzlich vom Baum der Erkenntnis geplumpst wäre. Dieses Ungleichgewicht ist für kapitalistisch orientierte Wirtschaftssysteme grundlegend und das geförderte Ziel.

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MartinS. 26.02.2014, 12:47
19. ...

Zitat von -bix-
Der Euro brachte schon mal einen Wertverfall in Deutschland von 30 %, dazu jahrelang starke Inflation (bitte nicht vom Durchschnitt der Inflation in der EU irritieren lassen), weiter immer niedrigere Löhne in der Industrie usw. So einfach ist das.
äääh - nein... so einfach ist das ganz und gar nicht, da es überhaupt nicht zum Thema passt.

Wenn es um die Ungleichverteilung von Vermögen geht, dann ist dieses zunächst vollkommen unabhängig von der Inflation (da die Beurteilung eines Vermögensstandes immer eine ist-Aufnahme zu einem spezifischen Zeitpunkt ist. Inflation dagegen ist eine dynamische Größe, die sich auf die Veränderung bezieht)
Noch dazu unterliegen die Vermögen der besser verdienenden einem ebenso großen Wertverfall, wie die, der schlechter gestellten. Der Euro des einen ist genauso zahlungskräftig, wie der des anderen.

Scheinbar doch nicht ganz so einfach

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