Forum: Wirtschaft
Studie zur Euro-Zone: Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland am größten
DPA

Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.

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nic 26.02.2014, 12:48
20. optional

Wundert keinen. Was auch immer die Politik in Deutschland macht, Nutznießer sind immer nur die, die nicht wissen wohin mit ihren enormen Reichtum.

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ihawk 26.02.2014, 12:48
21. Das ist so gewollt ...

Deshalb wird der Mindestlohn mit allen erdenklichen Argumenten wegdiskutiert bzw. auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben, in der Hoffnung, dass er nie kommt.
Die Erkenntnis, dass die Industrie nur das tut wozu sie gezwungen wird, wird von Lobbyisten erfolgreich verwässert und mit Erpressung wird der Mindestlohn verhindert.
In den USA ist der Mindestlohn seit Jahrzehnten Gesetz, wird strickt durchgesetzt (Verstöße werden empfindlich bestraft) und regelmäßige Erhöhungen gleichen die Inflation aus.

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paulvernica 26.02.2014, 12:50
22. Ethik

Interessant ist für mich lediglich ob die Armen es verdient haben arm zu sein und ob die Reichen es verdient haben reich zu sein.

Arme die zu faul zu arbeiten sind haben es nicht anders verdient - und
Reiche die nur deswegen reich sind weil sie ihre Kunden über den Tisch ziehen und ihre Mitarbeiter auspressen haben ihren Reichtum auch nicht verdient.

Ziel der Politik sollte es sein diese asozialen Element an der unteren und oberen Skala zu bekämpfen.

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regensommer 26.02.2014, 12:50
23.

wie kann das sein?

Die FDP hat doch extra den Armuts- und Reichtumsbericht ändern lassen.
Und nun doch diese Kluft? Hält sich denn in dieser Republik keiner mehr an die Schönmalerei der Regierung?

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pom_muc 26.02.2014, 12:51
24.

Zitat von abschminker
für die Quote der Wohn-Eigentumsverteilung im Vergleich zu Europa, mit einer beschämenden deutschen Quote von unter 50 %. Das im ach so reichen D Land.
Man kann halt nicht gleichzeitig Urlaubs-/Autoweltmeister sein und mit 40 in der abbezahlten Bude sitzen. Nicht in D wo 1/3 aller Hauskosten durch Vorschriften verschiedenster Art entstehen.

Oder wo man in Berlin mit 85% Mieterquote permanent nach mehr staatlichem Wohnungsbau ruft und gar kein Geld in das Eigenheim investieren will.

Die Bereitschaft 40 Jahre signifikant etwas vom Lohn abzuzweigen um Besitz zu erwerben ist in Gesellschaften die 45qm Wohnraum in Hartz4 garantieren nicht mehr gegeben.

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pitti49 26.02.2014, 12:51
25.

Zitat von klark
Sind die "Armen" in Deutschland wirklich arm? Darüber sollte man sich zu allererst mal Gedanken machen. Der größte Punkt ist aber, dass die Leute sich Ihrem Wert auf dem Arbeitsmarkt bewusst werden und sich hinterher nicht beschweren wenn Sie sich vollkommen an der Wirtschaft vorbei qualifizieren. Letztendlich bin ich auch der Meinung, das man nicht neidisch auf Reiche sein sollte. Solange der Einzelne mit seinem Geld auskommt sollte man sich nicht daran aufhängen wie viel reicher andere sind. Meinetwegen kann auch jeder 2. Milliardär sein, solange ich von meinem Gehalt leben kann ist mir das egal.
Mir auch, solange der Milliardär oder "Reiche" seinen großen Teil zur Finanzierung des Gemeinwesens über nicht unerhebliche Steuern und Abgaben beisteuert.

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MartinS. 26.02.2014, 12:51
26. ...

Zitat von Phil2302
Und wie so so oft in der Statistik sagt der Ginikoeffizient alleine erstmal so gut wie nichts aus. Und auch inhaltlich lässt sicher hier wenig ablesen. Ich hätte gerne einmal eine Auflistung darüber, wie gut sich denn die unteren 20% in der Schule angestellt haben, oder ob Schule sowieso total egal ist, und sie ihr eigenes Ding durchgezogen haben. Die einzigen, denen es schlechter geht, sind die Arbeitslosen? Na, ich könnte mir schlimmere Szenarien vorstellen.
Und wozu sollte das bei dieser Beurteilung gut sein.
Die Verteilung wird sich kaum ändern, wenn ich sagen kann, dass die einen (vielleicht!!!) fleißig waren, und die anderen faul.

Wenn sie gerne eine Auflistung hätten, dann kümmern sie sich vielleicht mal drum. Das simple Stellen von "Forderungen" hier in einem Kommentarforum zu nem im Netz veröffentlichten schnellen Artikel könnte man sonst vielleicht auch eher wenig schmeichelhaft interpretieren.

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Dosenpirat 26.02.2014, 12:52
27. Warum interessiert es keine?

Ganz einfach, die Transferleistung sind zu hoch für Revolutionen. Solange es Harz IV gibt zwecks überleben, Fussball-Bundesliga zwecks Freizeitgestaltung und die ZDF Heute Show zwecks Lachmuskel anspannen, bleiben halt die Revolutionen aus. Fällt ein Faktor weg, gibts Krach.....

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Christian Wernecke 26.02.2014, 12:53
28. Märchenstunde

Zitat von sysop
Dass die Reichen in Deutschland reicher und die Armen ärmer werden, bestätigt die Studie aber nur teilweise: In den vergangenen zehn Jahren verharrte die Ungleichheit etwa auf gleichem Niveau.
Die Studie bestätigt das nicht nur teilweise, sondern ganz. Mal wieder große Märchenstunde zu diesem Thema.

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novasun 26.02.2014, 12:53
29. Es sit gut

das der Gini-Koeffizient erklärt wird. Hier im Artikel wäre es aber noch wichtiger, was als Geld [das ist den meisten noch klar] und Sachvermögen [hier wäre eine Erklärung nötig] gilt.
Zählt da mein Auto mit rein? Und wenn ja - wie wird der Wert ermittelt. Genauso Aktien... Erst dann kann man die 17.000 € einschätzen. Und noch was hier geht es wirklich um Personen? - meist gibt es ja Studien, die Haushalte als Bezugsgröße nehmen...

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