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Studie zur Euro-Zone: Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland am größten
DPA

Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.

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Neinsowas 26.02.2014, 13:07
50. in jedem europäischen Ausland...

Zitat von sysop
Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.





...gilt traditionell der eigene Grund und Boden als Priorität. Nirgendwo ist der Wohnungsmietmarkt ergiebiger und dominanter, d.h. das Einkommen von Vermietern, die ihr Kapital lukrativst anlegen, profitabler. Nirgendwo gibt es, wie in D, Gesetze, die die Vermieter derart subventionieren, ihnen per Gesetz Rechte zugestehen, die andererseits die Position des Mieters schwächen, bis hin zur Vertreibung. Nirgendwo wird Wohnraum allein unter dem Investment-Aspekt gesehen und ermöglicht Gewinne

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pks 26.02.2014, 13:09
51.

Der dt median beträgt 17k vermögen, der durchschnitt nur für arbeitslos beträgt 18k vermögen?

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vonschnitzler 26.02.2014, 13:09
52. Statistik...

Das ist genauso inhaltsloser Quark wie die Statistik über Armut. Bei beiden würde sich nichts verbessern wenn morgen alle doppelt soviel verdienen und nichts verschlechtern wenn morgen alle nur noch die Hälfte bekommen würden... es sagt nichts darüber aus, ob es den Menschen nun gut oder schlecht geht...

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micromiller 26.02.2014, 13:09
53. die breite eigentumsbildung wird in deutschland kaum gefoerdert

weder sozialisten noch christen scheinen daran ernsthaft ineressiert. anstatt den menschen eine eigentumsperspektive uber grosszuegige steuererleichterungen beim haus oder wohnungsbau oder beim sparen fuer das alter zu gewaehren, werden steuern erbarmunslos eingesackt um maroden banken und suedaendern zu helfen wir benoetigen eine partei, die die interessen der buerger wahrnimmt .

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kleinbürger 26.02.2014, 13:10
54. beweisnot

Zitat von max_schwalbe
Hehe, um das (wirksam!) durchzusetzen, bräuchtest du aber einen Sozialismus als Grundvoraussetzung. Oder hast du schon mal erlebt dass die Vermögen in einem kapitalistischen Land schon mal zusammenrückten? Ich kenne keines. Und solang mir der Kapitalismus nicht beweist, dass er das kann, wird er ein früher oder später scheiterndes System sein. Irgendwann wir ddie Ungleichheit so groß, dass sie sich durch nichts mehr rechtfertigen lässt...
nun, zumindest hat der sozialismus schon zur genüge in unterschiedlichsten ausprägungen in aller herrenländer bewiesen, dass er nicht in einem einzigen land auf dauer funktioniert hat, selbst in china ist der sozialismus zu einem bonzenkapitalimus verkommen.

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John2k 26.02.2014, 13:10
55. Finanziell

Zitat von pom_muc
Die Bereitschaft 40 Jahre signifikant etwas vom Lohn abzuzweigen um Besitz zu erwerben ist in Gesellschaften die 45qm Wohnraum in Hartz4 garantieren nicht mehr gegeben.
Finanziell eigentlich gar nicht möglich.
Als kleines Rechenbeispiel:
1000€ stehen zum Sparen zur Verfügung. ca. 12000€ pro Jahr. In 10 Jahren hätte man 120000€ zusammengspart. Das ist weder ein akzeptabler Zeitraum, noch ist für dieses Summe ein Hausbau wirklich möglich.

Zu den Leuten, die meinen dass man einen Kredit aufnehmen soll, eventuell ist man nicht bereit nochmal die doppelte Summe als Zinsen hinzulegen.
Diese Gesellschaft basiert leider auf Krediten, was verkehrt ist, weil immer jemand viel zu viel mitverdient.

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Herr Hold 26.02.2014, 13:11
56. Schere

Zitat von raber
Dieser Riesenunterschied kommt im Vergleich zu den armen Ländern Europas wohl eher unerwartet. In Deutschland wird immer geglaubt, dass die Vermögensverteilung nicht gerenchter als hierzulande sein könnte. Bitteres Erwachen für diese Träumer; und die Schere öffnet sich immer mehr. Gesellschaftspolitisch müsste diesbezüglich die Bundesregierung am Ball sein. Die sorgt sich aber stark um Banksta, Steuerhinterzieher und Verschwendungen in öffentlichen Projekten wie BER, S21 und viele andere.
Also ich hatte den Satz:
."Dass die Reichen in Deutschland reicher und die Armen ärmer werden, bestätigt die Studie aber nur teilweise: In den vergangenen zehn Jahren verharrte die Ungleichheit etwa auf gleichem Niveau." so verstanden, dass ich eben die Schere nicht "immer weiter öffnet". Was nicht heißen soll, dass Sie mit dem lezten Satz nicht recht hätten, was die Steuerverschwendung angeht. (kleine Ergänzung: Kassel-Calden)

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Greybird 26.02.2014, 13:11
57.

Zitat: "Das reichste Prozent der Deutschen verfügte im Durchschnitt über rund 820.000 Euro."

Während 20% über gar kein Vermögen verfügen.

Nun, Armut und seine psychischen, körperlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen sind hart und oft kann der Betroffene gar nichts dafür. "Jeder ist seines Glückes Schmied" ist absoluter Blödsinn, es kommt darauf an wie man ins Leben startet und ob man Glück hatte in der Geburtslotterie. Nicht jeder wird in ein einigermaßen liebevolles Umfeld geboren, dass ihm Selbstwert und Lebensstärke mitgibt.

Aber dennoch: 820.000 Euro. Das taugt nun wahrlich auch nicht dazu, neidisch zu werden! Das ist gerade mal eine 140m² Wohnung im Zentrum einer Großstadt. Mit bis zu 3 Kindern noch ausreichend Platz.
820.000 Euro. Das sind zwei stinknormale Einfamilienhäuser am Stadtrand. Und das ist schon das reichste oberste Prozent! Zieht man mal die 70 Milliardäre ab und die obersten 10.000, die den Durchschnitt enorm nach oben reißen, werden wohl eher 600.000 draus.
Also zum neidisch werden auf "die da oben" taugt das absolut nicht.

Deswegen sollte man sich lieber um Armutsbekämpfung und menschliche Hilfe für die Ausgeschlossenen bemühen statt nach Enteignung zu kreischen. Denn viel zu holen ist außer bei den oberen 0,001% da auch nischt.

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MutzurLücke 26.02.2014, 13:12
58. Ein IPhone ist kein Vermögensgegenstand

Zitat von sysop
Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.
Diese Statistik wäre erst aussagekräftig, wenn gleichzeitig die "Investitionen" der jeweiligen Schichten in den Konsum verglichen würden. Üppige Wohnungsmieten, Reisen, Möbel, Unterhaltungselektronik und Vieles mehr sind genauso Zeichen eines hohen Lebensstandards, der mit ausreichender Entlohnung finanziert sein will, tauchen aber in einer Vermögensstatistik nicht auf. Gleiches gilt für unsere gewaltigen, umlagefinanzierten Sozialsysteme.

Wenn in all das in Deutschland besonders viel Geld fließt, ist das sicher nicht der reichen Minderheit anzukreiden, die es (teilweise auch schon seit Generationen) anders handhabt. Nur werden wir das wohl nie erfahren, denn die Story mit der Vermögensschere verkauft sich einfach besser - zumal an die Hans-Böckler-Stiftung und alle berufsmäßigen Anspruchsteller.

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ingnazwobel 26.02.2014, 13:13
59. optional

Vielleicht sollte man sich einmal mehr Gedanken um ein gerechtes Steuer- und Solzialsystem machen als eine Statistik oder Index für plakative Aussagen heranzuziehen. Gerecht ist hier nur wer im Verhältnis zu seinem Einkommen/Vermögen in gleichem Maße hierür aufkommt. Der Wegfall der BMG in der KV wäre z.B. ein Beispiel hierfür.

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