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Studie zur Euro-Zone: Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland am größten
DPA

Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.

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Soziopathenland 26.02.2014, 13:14
60. Den 500 reichsten Deutschen gehört eine halbe Billion

Liste der 500 reichsten Deutschen
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...sten_Deutschen

Gut, dass wir hier die Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser schließen müssen, um die russischen Schwarzgelder auf Zypern und in der Ukraine zu retten. Gut, dass "wir" uns auf Kosten der anderen Länder einen "Vorteil verschafft haben". ;-) (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-955056.html)

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pom_muc 26.02.2014, 13:17
61.

Zitat von Christian Wernecke
Die Studie bestätigt das nicht nur teilweise, sondern ganz. Mal wieder große Märchenstunde zu diesem Thema.
Tatsächlich holen wir uns jedes Jahr 1% neue Arme ins Land. Ein größer Teil dieser importierten Neubürger nutzt die Auslandsverbindungen dann auch dazu nicht im deutschen System zu sparen sondern Geld in die Heimat zu überweisen und im Herkunftsland bei der Verwandtschaft Besitz aufzubauen.

Das ist auch nachvollziehbar. Im deutschen Rechtssystem werden die eigenen Reserven im Hartz4- oder Pflegefall herangezogen. Das auf den Onkel laufende Haus in der Heimat bleibt den deutschen Behörden dagegen verborgen.

SPON braucht ja nur bei den Behörden in NRW anfragen wie oft unter den 30% Hartz4-Empfängern in NRW mit Migrationshintergrund Auslandsvermögen verrechnet werden konnte.

Und das mal mit den jährlichen Milliarden abgleichen die ins Ausland privat überwiesen werden. Die Gelder die in die Türkei fließen gehen nicht an Hungernde sondern an Bauende oder Geschäfte betreibende.

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DochkeinSchnee 26.02.2014, 13:17
62. Mittelwert versus Median

Zitat von pks
Der dt median beträgt 17k vermögen, der durchschnitt nur für arbeitslos beträgt 18k vermögen?
Der Mittelwert des Vermögens beträgt in Deutschland 83.000, nicht 17.000. Bei den Arbeitslosen beträgt der Mittelwert 18.000 und liegt damit bei gut einem Fünftel des Durchshcnitts. 2/3 aller Arbeitslose haben gar kein Vermögen.

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Waudel 26.02.2014, 13:19
63. Die Datenanalye zeigt,

warum sich der Gini-Wert der Arbeitslosen verschlechtert hat: Die Arbeitslosigkeit hat sich fast halbiert. Arbeitslos sind jetzt noch hauptsächlich Langzeitarbeitslose, die noch nie oder nur kurze Zeit einmal gearbeitet haben, darunter solche die nicht arbeitsfähig oder nicht arbeitswillig sind. Dass diese über kein Vermögen verfügen, ist naheliegend. Aus der Gruppe der Arbeitslosen ausgeschieden sind in den letzten Jahren dagegen diejenigen, die bereit und fähig sind, am Wirtschaftsleben teilzunehmen und sich durch finanzielle Rücklagen abzusichern.
Im internationalen Vergleich ist der Unterschied zwischen den Gini-Werten für Einkommen und Vermögen interessant: In landwirtschaftlich geprägten Griechenland besitzt die Bauernfamilie ein kleines Haus und einige Äcker, d.h. ein Vermögen, das zugleich auch der Alterssicherung dient. Davon leben kann sie kaum, noch nie war sie in Urlaub, teure IT-Geräte oder Autos besitzt sie kaum. Deutschland ist industriell geprägt. Der Facharbeiter verdient ordentlich, kann sich einen teuren Urlaub und ein Auto leisten. Er wohnt zur Miete und ist sozial abgesichert. Warum soll er ein Vermögen ansparen?

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redbayer 26.02.2014, 13:19
64. Jetzt wird wieder gerätselt

warum das so ist und welcher Kapitalist Schuld daran ist.
Dabei ist zielt die gesamte Geschichte der BRD, einschl. vieler politischer Entscheidungen auf diese Ungleichverteilung ab.

Am Ende des W-II gab es nur wenige, die etwas mehr hatten (Grundstücksbesitzer, Raubstücke etc.), der Rest war gleich arm. Dazu holte man sich etwa 12 Millionen arme Flüchtlige aus dem Osten nach Deutschland.
Dann haben sich - wie überall auf der Welt - einige groß bereichert (Wirtschaft, Politik, "Mafia") und man hatte die glorreiche Idee "Arme und Arbeitslose" aus Südeuropa und der Türkei zu Millionen nach Deutschland zu holen.

Als man dann trotzdem wieder reicher und z. T. ausgeglichener wurde, kam die fatale Idee, die von den Russen ausgebeutete Ostzone wieder einzuverleiben und schon waren es 10 Millionen Arme mehr.

Als auch die wieder reicher wurden, kam die tolle Idee mit der "Willkommenskultur" für mühselig & beladene aus aller Welt, sowie der Armutswanderung in der EU.

Nach soviel erfolgreichen Armutszuwachs sollte man sich nicht wundern, wenn die Schere zwischen reich und arm in Deutschland immer weiter auseinander geht. Das wollen doch letztlich hier alle.

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widower+2 26.02.2014, 13:19
65. Falsche Formulierung im Artikel

Zitat von Greybird
Zitat: "Das reichste Prozent der Deutschen verfügte im Durchschnitt über rund 820.000 Euro." ...
Das obere eine Prozent besitzt nicht im Durchschnitt 820.000 Euro, dieses Prozent beginnt bei 820.000 Euro. Der durchschnittliche Besitz dieses oberen einen Prozents dürfte bei mehreren Millionen liegen.

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Niederbayer 26.02.2014, 13:20
66.

Zitat von MephistoX
... ist ein ganz klares Votum für die Anhebung des Spitzensteuersatzes, Erhöhung der Erbschaftssteuer und eine Neuauflage der Vermögenssteuer, denn die immer weiter aufgehende Schere zwischen Arm und Reich unter Ausdünnung der "Mitte" bedroht eklatant den sozialen Frieden und Zusammenhalt der Gesellschaft.
Super Idee. Ich nehme denen die was leisten Ihr Eigentum weg, damit die, die weniger leisten sich besser fühlen weil der Abstand kleiner ist.

Vielleicht sollte man sich eher den oberen Teil des Ganzen als Beispiel und Vorbild nehmen und den Hintern hochbekommen.
Wenn ich mich allerdings schon in der Schule einen auf faul mache und dann nach der Hauptschule direkt in H4 oder einen Hilfjob gehe, dann sollte ich mich auch nicht mit denen vergleichen die ein Top Abitur und ein erfolgreiches Studium vorweisen können.

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moerph 26.02.2014, 13:21
67. nichts neues

Der Artikel scheint mir sinnlos. Man muss ihn nicht lesen, was in der Überschrift steht reicht und ist ja bereits allgemein bekannt. Ist der x-fache Artikel zu dem Thema und geändert hat und wird sich so auch nichts. Das ganze drum herum diskutieren führt zu nichts, Taten müssen folgen und das nicht nur von Politikern!!!
Fazit: Herzlichen Dank für diesen Artikel und der damit einhergehenden Sisyphusarbeit.

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zynik 26.02.2014, 13:22
68.

Zitat von nic
Wundert keinen. Was auch immer die Politik in Deutschland macht, Nutznießer sind immer nur die, die nicht wissen wohin mit ihren enormen Reichtum.
Diese Politik wird doch immerwieder von genug Nicht-Nutznießern gewählt. Und die sind das Problem. Ernsthafte Alternativen zu unserer "ich tue nichts / ich weiss von nichts"-Kanzlerin will ja keiner.

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LudBri 26.02.2014, 13:23
69. Gini-Koeffizient ist eine Pseduomerkmal...

..das über die Verteilung des Wohlstands nichts aussagt.
In keinem EU-Land geht es Arbeitslosen besser als in Deutschland.
Die "Schere zwischen arm und reich" ist reine heiße Luft, ein völlig ungeeigneter Maßstab das "Wohlstandgefälle" in einem Land zu beschreiben. Der Maßstab wurde durch linke Ideologen erfunden und wird leider nach wie vor immer weiter unkritisch in den Medien verbreitet. Dabei muss man nur seinen gesunden Menschverstand einschalten um die Realitäten zu sehen. Albanien hat eine niedrigere Schere als Deutschland. Geht's Albanern deshalb besser als uns Deutschen? Kuba hat eine geringere Schere als die Schweiz. Geht's also Kubanern besser als den Schweizern?. China hatte VOR dem Wohlstand eine geringere Schere zwischen "arm und reich", inzwischen - mit MEHR Wohlstand, dramatisch mehr Mittelstand und Wohlhabende, dramatisch weniger Arme bzw. Millionen Verhungerte dank "sozial gerechter” eine größere Schere. Der Verweis auf die “Schere” dient rein der zeitgeistiger Neidpropaganda.

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