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Studie zur Euro-Zone: Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland am größten
DPA

Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.

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ih2011 26.02.2014, 13:28
80. '-

So ist es!

Vielen Dank an Schröder, Clement, Müntefering, Steinmeier, Steinbrück, Müller, Gabriel, Nahles, Scholz, Heil uns sonstigen Selbstbedienungskräften.

Und deshalb hat diese Partei zurecht ca. 25 % und merkt es nicht, dass dieses Niveau für einige Zeit erhalten bleiben wird.

Der derzeitige Vorsitzende Gabriel (Pop-Beauftragter a. D.), der Mann, bei man schon froh ist, wenn ihm beim Socken anziehen nicht die Puste ausgeht, ist eine weitere Fehlbesetzung, wenn es um die Umsetzung fundamentaler SPD-Werte geht.

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Kottan 26.02.2014, 13:28
81. Virtueller Blödsinn!

Zitat von rotkaeppchen_online
Einseitig betrachtet werden die Zahlen stimmen. Gerade am unteren Ende spielen diese eine große Rolle. In anderen Ländern Europas wird stattdessen reales Vermögen angesammelt.
Wieso wird das immer wieder vergessen? Kennen Sie denn die durchschnittlichen Rentensätze in anderen Ländern, z.B. in Griechenland, wo es im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sehr viel mehr Beamte und Staatsangestellte gibt als bei uns? Kennen Sie deren Rentensätze? Und wie wollen Sie denn unsere Renten, die dank Rot-schwarz-grün immer weiter in Richtung Armutsgrenze und z.T. weit darunter gesunken sind, "berücksichtigen"? Und wen meinen Sie mit am unteren Ende? Meinen Sie die deutschen Rentner? Sie sollten sich Tarnkäppchen nennen, nicht Rotkäppchen.

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Niederbayer 26.02.2014, 13:30
82.

Zitat von MaxMümmelmann
mit einem Verbot von Werbung ala "Tätärätätääää Null Prozent Finanzierung. Gebt heute Euer Geld aus dass ihr dann auch nächsten Monat nicht habt... tätä". Nicht das es nicht mal nötig sein könnte, aber solche Werbung verführt doch ein bestimmtes Klientel nur dazu Schulden zu machen...
Das ist ein freies Land mit mündigen Bürgern. Zumindest behaupten die Bürger das von sich. Ich muß nicht alles verbieten nur weil ein paar zu blöd sind für sich selbst die richtige Entscheidung zu treffen.

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Mustermann 26.02.2014, 13:31
83. virtuelle Vermögen

Zitat von rotkaeppchen_online
Einseitig betrachtet werden die Zahlen stimmen. Es wird allerdings immer wieder vergessen zu berücksichtigen, dass Renten als "virtuelle Vermögen" mit einberechnet werden sollten. Gerade am unteren Ende spielen diese eine große Rolle. ...
Da sollten Sie sich mal die Defintion von Vermögen des DIW durchlesen.

Andere Vermögensarten wie Anwartschaften an
Alterssicherungssysteme, Humanvermögen, Umweltvermögen
oder Kulturvermögen werden hier nicht berücksichtigt.


Bei keiner Bevolkerungsgruppe.

Am 'unteren Ende' - schöne Begriffswahl - sind die Renten ja besonders groß. Empfehle Ihnen eine Recherche zum Thema Altersarmut.

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Tolotos 26.02.2014, 13:31
84. Diese Spaltung wird in Deutschland auch politisch gestützt!

Zitat von sysop
Manche haben Millionen, andere nur Schulden: Laut einer DIW-Studie sind die Vermögen in keinem Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Der durchschnittliche Besitz von Arbeitslosen hat sich seit 2002 fast halbiert.
Es ist ein Kernbestandteil deutscher Politik, den Arbeitsmarkt aufzuteilen in einen funktionierenden Teil mit potentiellen Wählern der etablierten Parteien, und einen zweiten prekären Arbeitsmarkt, der nicht so groß wird, dass die dort herangezogenen Protestwähler das etablierte markt- d.h. lobbykonforme Parteiengefüge gefährden könnten.

Dies stabilisiert die politische Lage in Deutschland, da es die Anzahl von Protestwählern begrenzt. Aber es sorgt natürlich auch innerhalb des Arbeitnehmerlagers für eine massive Ungleichverteilung zwischen regulär Beschäftigten und denen, die am prekären Arbeitsmarkt politisch zur Ausbeutung freigegeben werden!

(Dass die Politik keinerlei Handlungsbedarf erkennt, gegen massive Rechtsbrüche von Unternehmern gegen Arbeitnehmer am prekären Arbeitsmarkt wirksam vorzugehen, dürfte diese Ungleichverteilung nur noch weiter fördern!)

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pom_muc 26.02.2014, 13:32
85.

Zitat von zynik
Diese Politik wird doch immerwieder von genug Nicht-Nutznießern gewählt. Und die sind das Problem. Ernsthafte Alternativen zu unserer "ich tue nichts / ich weiss von nichts"-Kanzlerin will ja keiner.
Was kann der französische Sozialist in F zu dem die SPD-Troika 2013 werbewirksam pilgerte denn nach 1 3/4 Jahren an Verbesserungen vorweisen?

Wo sind denn die besseren Alternativen linker Politik? Venezuela bürgert jeden nach 2 Jahren ein. Sie können dort gerne mal den Sozialismus des 21. Jahrhunderts ausprobieren. Aber nehmen Sie beim Umzug besser den 10-Jahresvorrat an Klopapier mit.

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Kontra 26.02.2014, 13:32
86. Der untertänigste Deutsche

Zitat von kurosawa
... auf diese Tatsache bin ich auch schon des Öfteren gestossen. wenn man sich dagegen die USA anschaut. wenn ich mich recht entsinne sind es dort sogar über 80% die ein Eigenheim besitzen. beschämend. da fragt man sich ob das gewollt ist.
Selbst die Post-kommunustischen Staaten wie Polen Tschechien etc. haben einen signifikant deutlich höheren Anteil an privat genutztem Wohneigentum.
Der Deutschbürger ist deutlich heftiger in den Fängen der Oberschicht gefangen.Und lässt sich so auch besser ausquetschen.---bis zum allerletzten Tropfen.

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mehrhirnbitte 26.02.2014, 13:32
87. Stimmt genau! Grösser als zwischen Arm

und Mittelschicht - oder Arm und Bein... Aber ist das nun gut oder schlecht? Die Europäer spielen ja auch gerne Euromillions; nicht, weil die Chancen höher wären, sondern weil der Gewinn potentiell grösser ist. Die Möglichkeit eines Grossartigen Aufstiegs ist mit der grossen Schere eben auch verbunden. Wer träumt schon, es vom Tellerwäscher zum Tankwart zu bringen, nein, ein Multimillionär soll es sein. Das geht da, wo der Unterschied zwischen Arm und Reich recht gross ist. Da will ich leben. Wichtig nur, dass die Chancen nicht auch wieder nur bei den schon Reichen liegen...

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tommit 26.02.2014, 13:33
88.

Zitat von nachtmacher
und die bösen Konzerne.... das schreit doch nach staatlichen Segnungen.... bloß werden die Armen in sozialistischen Ländern irgendwie auch nicht reicher.... wie wärs denn mal mit der Senkung der indirekten Steuern und Abgabenlast, die gering Verdiener mehr belastet als die Reichen....
Das geht nicht, denn sonst würde dies die Ertragsanteilssteigerungen der zukünftigen Rentner mehr als freistellen....

Dann würden sich so 'Prestigeprojekte' die schon abgeschaftt waren wie Vertrauensschutz (bessere Rente ab 45 Beitragsjahren), die 'huete' noch 300 von 16000 ARbeitnehmern betreffen, als echte ARbeit erweisen und nicht mehr so zum Renomme von Frau Nahles beitragen..

In 10 Jahren reden wir dann noch von 150 AREbeitnehmern von 16000 also in etwa 1% mögliche Kandidaten, die dann das Mehr aber auch mehr besteuert bekommen...

Ich werde mein Leben lang eine Steuererklärung machen müssen, der Beginn dieser Pflicht ist gerade bei ca. 1300 Euro im Monat Rente und ich denke der Freibetrag wird nicht adäquat zu den angerechneten Ertragsanteilen steigen..

Viele Erben werden Häuser nicht mehr halten können, der Staat verkauft massiv WOhnungen, die er später wieder teuer zurückkaufen muss, wegen sozialen WOhnungsbaus in anderen Regionen der Städte..

Es werden schon wieder stärkere ANreize für Sansierungen gefordert, aber gleichzeitig Mietdeckel...

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Augustus99 26.02.2014, 13:33
89. Schiefes Bild

Statistiken dieser Art geben immer ein schiefes Bild, weil sich Betriebs- und Privatvermögen nicht trennen lassen. Da werden liquide und für den Konsum geeignete Vermögenswerte mit betrieblichen Anlagevermögen in einen Topf geworfen. Man kann einen Rentner nicht mit einem Unternehmer vergleichen.

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