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Studie zur Kinderarmut: Einmal unten, immer unten
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Den meisten Familien mit Kindern geht es gut in Deutschland - doch vielen bedürftigen Haushalten gelingt es kaum, sich aus der Armut zu befreien. Das hat Folgen für Bildungschancen und Gesundheit.

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Ottokar 23.10.2017, 14:12
110. Das Problem der Kinderarmut ist das Elternhaus

bestimmter Volksgruppen und Eltern die auf Grund mangelnder Bildung in der dritten Generation von der Sozialhilfe leben. Die zeigen ihren Kindern wie man ohne Anstrengung durch das Leben kommt. Wo haben wir denn die meisten Schulabbrecher bestimmt nicht bei Asiaten, die machen Abitur. Der Lehrauftrag an den Schulen,knallhart vermittelt, sollte sein das man gefährdeten Kindern aufzeigt das sie lernen müssen um nicht wie ihre Großeltern und Eltern zu enden.

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goethestrasse 23.10.2017, 14:13
111. Für Hausaufgabenhilfe in der 1. und 2. Klasse

..braucht man keine Schulbetreuung, Förderprogramme, usw... Nur interessierte Eltern.

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markus_wienken 23.10.2017, 14:15
112.

Zitat von peterbruells
Natürlich kann man das. Genauso wie man sich bessere medizinische Versorgung oder bevorzugten Einlass bei Veranstaltungen kaufen kann. Allein schon die Möglichkeit praktisch jedes Schulbuch selbst kaufen zu können samt zusätzlicher Materialien oder eben das eigene Mikroskop ist etwas, das nur am Geld liegt und an nichts anderen.
Das ist mir doch etwas zu einfach gedacht.
Sicher kann bei aufgeweckten und interessierten Kindern Geld helfen das Lernen einfacher zu gestalten und sie besser zu unterstützen, keine Frage.
Ausschlaggebend ist allerdings immer noch, dass das Kind auch lernen möchte und es Spaß daran hat, es einfach neugierig durch die Werlt geht.
Ein Mikroskop, welches in der Ecke verstaubt während das Kind vorm TV sitzt ist nun auch nicht hilfreich.

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themistokles 23.10.2017, 14:19
113.

Zitat von B!ld
Himmel, wie sollen die sich das denn leisten? Einige Kommentare hier zeigen wirklich den Grund der Isolierung auf - [...] Sich als Einzelperson nach beginn einer gut bezahlten Tätigkeit zu erholen, dauert ungefähr 10 Jahre, dann kann man sich wieder Gedanken um Sport, Bildung und gesundes Essen machen.
Die von ihnen kritisierten Foristen haben doch recht.

1. Sport: Was kostet es nochmal, einfach vor die Tür zu gehen und 6 km zu laufen oder zu joggen?
2. Bildung: Im Zeitalter, wo Bildung nur einen Mausklick entfernt ist, zieht auch dieses Argument langsam nicht mehr. Wenn man will, kann man sogar Seminare und Vorlesung angesehenster Unis Online "fer umme" anschauen.
3. Gesundes Essen: Ist günstiger, als jeder Zucker-Fertigfrass aus dem Supermartkt.

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goodand 23.10.2017, 14:21
114.

Zitat von mhwse
wir sind zwar ein Nichtalkoholiker Haushalt mit mehrsprachigen (neben Deutsch auch Englisch) Eltern + Universitätsabschluss an einer im oberen drittel der Weltliste gelisteten Uni. + Wir lehren die Kinder wirklich Grundlagen vom Bügeln, über handwerkliche Tätigkeiten, bis zu komplizierter englischer Grammatik (das wäre auch für die Schule zu viel) und z.B. Diskussionen über Kosmologie.
Komplizierte englische Grammatik?? Wo gibt's das??

MfG

goodand

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premstar_pill 23.10.2017, 14:22
115.

Zitat von markus_wienken
Nein Bedingt durch meine chinesische Frau habe ich inzwischen einen sehr großen asiatischen Bekanntenkreis, viele unserer Freunde/Bekannte (China, Vietnam und andere Länder) kommen aus sehr einfachen Verhältnissen (bildungsfern würde man sagen) und haben entsprechend wenig Geld zur Verfügung. Aber so ziemlich alle Kinder gehen aufs Gymnasium und gehören dort zu den Besten in den Klassen. Die alleinige Erklärung: Kein Geld, keine Bildung greift zu kurz.
Auf jeden Fall greift das zu kurz. Ich komme aus einer Arbeiterfamilie und habe Abitur und abgeschlossenes Studium. Meine Kinder wurden geboren als meine Frau gerade im Medizinstudium steckte, ich in der Meisterschule und dem Aufbau meiner Firma. Wir waren arm wie die Kirchenmäuse. Trotzdem kamen die Kinder nicht zu kurz und alle haben Abitur.

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Kommentator123456 23.10.2017, 14:23
116. Man kann auch die gegenteiligen Schlüsse daraus ziehen

Aus den vorgestellten Daten könnte man als Massnahme, statt Bildung zu erleichtern auch genau das Gegenteil schliessen.
Ist es denn nicht vielmehr die Leistungsbreitschaft, die bei den besser Gestellten von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Die resultiert natürlich auch in besserer Bildung, aber nicht nur. Es gibt auch genug Leute, die ohne Abitur zu Wohlstand kommen.

Wenn die SPD im Wahlkampf Bildung fordert, die nichts kostet ausser etwas Anstrengung, dann ist das genau, was Armut zementiert.
Bildung muss mehr als ETWAS Anstrengung kosten, insbesondere die hohen Bildungsabschlüsse. Wenn Abitur mit Müssiggang selbst für die weniger Talentierten erreicht werden, wird ja gar niemand mehr gefordert und entsprechend der Leistungswille geschwächt.
Das ist genau der falsche Weg, dessen fehlender Erfolg ja in der Studie schon festgestellt wird. Aber trotzdem wird nahegelegt, mehr des Falschen zu tun!

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neurobi 23.10.2017, 14:25
117.

Zitat von denn76
Glauben Sie ernsthaft dass es Familien in Deutschland mehrheitlich schlecht geht? Ich empfinde die Armutsformel schon als albern, mit 60% des des durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommens ist man meiner Meinung nach nicht arm.
Das sagt bestimmt jemand, der weit darüber liegt.
2016 lag das Nettohaushaltseinkommen einer 4-Köpfigen Familie im Schnitt bei fast 3400€, bei einem Einpersonenhaushalt bei knapp über 1600€.
Da sind 60% 2040/960€.
Damit ist man in der Tat nicht arm, sondern sehr arm.
Wir sind ja kein dritte Welt Land.

Ich liege weit schon immer darüber und musst mir doch tatsächlich mal anhören, wie man mit einem Gehalt in meiner Höhe eigentlich leben kann.
Und in den wenigsten dieser Haushalte sitzen die Eltern saufend vor dem Fernseher. Die meisten arbeiten so viel sie können.
Das sie dann vielleicht keine Helikoptereltern sind, wo ein Partner (meist die Frau) mit akademischen Abschluß sich Vollzeit um die Bildung des Nachwuchs kümmern kann ist verständlich.

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charlybird 23.10.2017, 14:29
118. Für hippie.johnny

Zitat von hippie.jonny
hm, dann erläutern Sie uns bitte mal die Kausalität!
Ein Dauerzustand, ist ein Dauerzustand, ist ein Dauerzustand.....
Ursächlichkeiten für diesen gibt es viele........
aber vielleicht hilft das ein wenig:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2017/oktober/kinderarmut-ist-in-deutschland-oft-ein-dauerzustand/

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themistokles 23.10.2017, 14:30
119.

Zitat von domesdomain
Ihr Kommentar ist oberflächlich und unreflektiert. Sie halten sich für einen Bildungsbürger, der meint er könnte auf andere runterschauen. Aber Ihr Text macht Ihre eigenen Probleme sichtbar
/einmisch. Naja, in gewisser Weise hat er schon recht. Es muss auch Menschen geben, die "einfache Arbeiten" verrichten. Ein Müllmann braucht nicht unbedingt Abitur., auch wenn das jetzt ev. böse klingt. Was aber umgekehrt nicht bedeutet, dass ein Müllmann dumm ist bzw. nicht gebildet sein muss.

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