Forum: Wirtschaft
Studien: Ungleichheit der Einkommen stagniert auf hohem Niveau
DPA

Nähern sich Arm und Reich im Aufschwung einander an? Nein, ist das Ergebnis zwei neuer Studien. Die Einkommensungleichheit stagniere auf hohem Niveau.

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indigophil 13.11.2013, 14:05
1. Nein, alles ganz falsch!

So geht das nicht! Das Einkommen der Armen geht zurück und nur die Reichen werden immer reicher? Das ist auf jeden Fall falsch, weil es nicht sein darf. Dieser Artikel und vor allem die Studien müssen unbedingt nochmal durch einige Politker überarbeitet werden! Da gibt es noch zu viele unangenehme Sätze. Was die Leute sich bei sowas denken, unverantwortlich!

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einwerfer 13.11.2013, 14:13
2. Na, das ist ja prima

denn wie 'Deutschlands klügster Professor' (BILD) Sinn sagt, belebt Ungleichheit den Wettbewerb und schafft neue Arbeitsplätze. So haben dann auch gering Qualifizierte ein Chance als Selbständiger Schuhputzer für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

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Blaumilchvor 13.11.2013, 14:23
3. Daran sind auch die Gewerkschaften mitverantwortlich!

Prozentuale Erhöhungen z.B. in den Tarifverträgen begünstgen das auseinanderdriften der Armen-Reichen-Schere schon seit Jahrzehnten! Hier ist drigender Handlungsbedarf geboten. Die Gewerkschaften müssten hier dagegensteuern und Festbeträge aushandeln. Das seit Jahren bekannte Problem wird aber immer wieder auf die lange Bank geschoben! Interessant auch, die welche durch Streiks dann in den Genuss höherer Bezüge kommen als die Geringverdiener unten, sind in der Nahrungskette ganz Oben, auf den Veranstaltungen und Streikveranstaltungen für mehr Lohn sind sie aber kaum zu sehen. Es sind genau diese Leute die die Argumente "das bringt doch nichts" in die Runde streuen, die erzielten Erhöhungen der Tarifverträge nehmen Sie aber dann doch ganz ohne Mullen und Knullen an und mussten nicht einen Handstreich tun außer blöd rumlabbern! Noch schlimmer trift es natürlich die Nichtorganisierten, die dürfen "ihr Maul" wie man bei uns sagt "an`s Tischeck hinhauen"...der Schnabel bleibt ihnen schön trocken...

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mirror@13 13.11.2013, 14:25
4. richtig so

Zitat von einwerfer
denn wie 'Deutschlands klügster Professor' (BILD) Sinn sagt, belebt Ungleichheit den Wettbewerb und schafft neue Arbeitsplätze. So haben dann auch gering Qualifizierte ein Chance als Selbständiger Schuhputzer für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.
Wie mahnen doch ernst die Wirtschaftweisen:
Rückwärts nie mehr, Vorwärts immer !

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abseitstor 13.11.2013, 14:31
5. Gelungene Überschrift!

Zitat von sysop
Glückwunsch zu dieser Überschrift. Zwei Fremdwörter den und den Leser zweimal zum Um-die-Ecke-Denken zwingen. Auf der Journalistenschule gäbe das bestenfalls einen 4-.

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Ze4 13.11.2013, 14:34
6. Die Mehrheit

Zitat von sysop
Nähern sich Arm und Reich im Aufschwung einander an? Nein, ist das Ergebnis zwei neuer Studien. Die Einkommensungleichheit stagniere auf hohem Niveau.
der "mündigen" Wähler wähnt sich ja anscheinend auf der reichen Seite, sonst hätten wir andere Wahlergebnisse. Das kann zwar schon zahlenmäßig nicht hinkommen, aber egal: Glaube versetzt (Geld)Berge.

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joG 13.11.2013, 14:55
7. Das Problem in Deutschland ist nicht so sehr der ...

....der Gini Koefizient also die Ungleichheit der Einkommen. Viel mehr ist es die nahezu Unmöglichkeit aus den unteren Schichten aufzusteigen. Das ist daher das Große Problem, weil es bedeutet, dass man sein ganzes Leben ein Nichts bleibt, weil der Vater eines war und das setzt sich in den Kindern fort. Meines Wissens ist das auch schlechter geworden.
Das ist eine Verschwendung ersten Ranges und die größte Heuchelei des "Sozialstaats".

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zyim 13.11.2013, 14:55
8.

Zitat von einwerfer
denn wie 'Deutschlands klügster Professor' (BILD) Sinn sagt, belebt Ungleichheit den Wettbewerb und schafft neue Arbeitsplätze. So haben dann auch gering Qualifizierte ein Chance als Selbständiger Schuhputzer für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.
Das Problem ist nicht die Ungleichheit, sondern die Ungerechtigkeit beim Steueraufkommen. Alleine die Beitragsbemessungsgrenze ist der Hohn, denn die Leute zahlen prozentual weniger als die Leute, die unter dieser Grenze liegen.

Wenn wirklich endlich mal die "Gerechtigkeit" in allen Belangen (Bildung, Steuern, Rente, Krankenkasse, Arbeit usw.) durchgesetzt werden würde, wäre die Ungleichheit gar kein Thema.

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GoaSkin 13.11.2013, 14:56
9. Hartz IV ist schuld

Gilt für einen Arbeitslosen jede Stelle als zumutbar, dann sind auch Stellen mit sehr niedrigem Gehalt zumutbar. Jobs, die in der Vergangenheit OK waren, um sich als Schüler, Rentner oder Hausfrau ein Taschengeld zu verdienen, werden dadurch vielen Leuten zum Lebensinhalt gemacht. Und für die Angestellten des Arbeitsamtes ist die Vermittlung solcher Jobs auch nicht nur eine Zwischenlösung. Ihre Arbeit ist damit getan.

Ferner kann ein Arbeitgeber Personal für noch so wenig Geld erhalten, da das Amt ja genügend Leute in Billigjobs hinein zwingt. Mit Fachkräften geht das jedoch nicht so einfach. Darum geht die Schere zwischen arm und reich auseinander.

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