Forum: Wirtschaft
Subvention für Bauern: CSU fordert hohen Staatszuschuss für Dürreversicherung
DPA

Bauern in Deutschland schließen kaum Versicherungen gegen Dürre ab, weil die Kosten dafür sehr hoch sind. Die CSU hat sich dafür eine Lösung überlegt.

Seite 1 von 2
wasistlosnix 20.09.2019, 11:41
1. Vorbei

Gerade fing die CSU an mir sympatisch zu werden und jetzt sowas!
Landwirte sollten genügend verdienen um sich solch eine Versicherung leisten zu können. Aber nicht auf Steuerkosten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hans-Dampf 20.09.2019, 11:45
2.

Bauern in Deutschland schließen kaum Versicherungen gegen Dürre ab, weil die Kosten dafür sehr hoch sind. Das ist ein intrinsisches Problem mit Versicherungen. Je höher das Risiko ist, umso teurer wird sie. Interessanterweise bekommt man nur von Bauern mit, dass sie ständig jammern - wegen des Wetters, wegen jener Versicherung...

Beklagen sich Bademodenhersteller und -verkäufer, wenn der Sommer mal verregnet war und werden sie staatlich unterstützt? - Nein. Bekommen freiberufliche Hebammen Zuschüsse zur sehr teuren Haftpflichtversicherung? - Nein.
Die Liste ließe sich endlos fortführen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schlaflöwe 20.09.2019, 11:53
3. Die Agrarindustrie trägt zur

Erderhitzung bekanntlich in erheblichem Maß bei (industrielle Monokulturen, Massentierhaltung mit übermäßiger Gülle, die das Grundwasser gefährdet, etc). Die Produktion müsste also auf eine klimaerträglichere Produktion umgestellt werden. Damit die Agrarindustrie aber so mit weiterhin mit hohen Dividenden für die Aktionäre weitermachen kann, müssen die Steuerzahler aus ihren Steuerkassen mit viel Steuergeld über teure Versicherungen das System stützen. Nenbei: die CD/CSU-Bundestagsfraktion ist durchsetzt mit Vertretern des agrarindustriellen Komplexes. Und die nehmen sich aus der Steuerkasse, was sie haben wollen. Da wird der Steuerzahler nicht drum gefragt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
georg.stroemer 20.09.2019, 12:01
4. Subventionen

Noch mehr Subventionen? Meiner Meinung nach sollte man die Landwirtschat dem Markt überlassen, Regeln für naturnahes Wirtschaften vorschlagen und dann auch nur die belohnen, die entsprechend ressourcenschonend arbeiten. In den letzten Jahrzehnten sind zehntausende Tümpl zugeschüttet worde und Flüsse begradigt worden, um eine scheinbar effiziente LAndwirtschaft zu ermöglichen. Und was haben wir jetzt: ist der Süchtige einmal am TRopf, kommt er nicht mehr los. Gebt den weniger betucten Endkunden das Gel um sich teurere Lebensmittel leisten zu können uns überlansst die LAndwirtschaft dem MArkt. Dann ist es sinnvoll.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Paul Caster 20.09.2019, 12:15
5. Ob Sonne scheint, ob Regen fällt..

... der Bauer ruft nach Steuergeld! Man sagt auch das der Bauer 4 Feinde hat: Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Ich denke diese 4 stellen das sog. Betriebsrisiko dar, gegen die sich ein Bauer als guter Unternehmer nun mal versichern sollte. Oder der kluge Bauer produziert Produkte, die den Witterungsbedingungen gewachsen sind... sollte kein Problem sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schamot 20.09.2019, 12:27
6. Misswirtschaft

Weniger soll wieder von ALLEN getragen werden. Das hat im so christlichen Bayern tradition.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isi-dor 20.09.2019, 12:40
7.

Ohne Massensubventionen ist die deutsche Landwirtschaft trotz Übertechnisierung nicht mehr lebensfähig. Das hat nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun. Es kann einfach nicht sein, dass der Steuerzahlern Agrarfabriken die Gewinne garantiert.
Wie wäre es mit einer staatlichen Versicherung für alle, die immer einspringt, wenn die Gewinne zurückgehen, egal in welchem Beruf?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geri&freki 20.09.2019, 12:41
8. Falsche Signalwirkung

Staatliche Mittel sollten ausschließlich dafür eingesetzt werden, die naturferne landwirtschaftliche Produktion auf die sich verändernden Klimabedingungen und zu erwartenden Extremwettererlagen ein- bzw. umzustellen. Unter besonderer Berückrichtungen der Naturkreisläufe, des lokalen Wasserhaushaltes und der Belange des Artenschutzes.
Entscheidende Triebfeder hierfür ist - fatalerweise (1) - der wachsende Leidens- und Handlungsdruck, kaum aber bessere Einsichten in die Notwendigkeiten. Nimmt die Allgemeinheit dem einzelnen Betrieb wieder einmal die Risiken auch des fortgesetzten Nichthandelns weitgehend ab, wird dies den notwendigen Umdenkungs- und Innovationsprozess kaum fördern und vieles bleibt erst einmal beim Alten. Vater Staat und die Versicherungen werden es ja schon richten, also weiter so...! Hier braucht es gänzlich anderer Signale!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andy de vine 20.09.2019, 13:09
9. ...neue Forderung.....

....eine Versicherung gegen die CSU.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2