Forum: Wirtschaft
Subventionen für einzelne Wirtschaftsbranchen: Das Helfersyndrom der Politik
imago/ DPA

Eine Milliarde Euro fordern die deutschen Bauern, um ihre Ernteausfälle auszugleichen. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Staat einer einzelnen Branche mit viel Geld hilft. Vier Beispiele.

Seite 4 von 10
Tolotos 07.08.2018, 13:03
30. Die Subventionen sind doch alternativlos, ...

..., damit die Begünstigten genug Geld haben, um durch tatkräftigen Lobbyismus die politischer Willensbildung vor zu viel Populismus durch demokratische Prozesse zu schützen, - und natürlich weitere Subventionen einzufordern!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fxxx 07.08.2018, 13:05
31. Die Milliarden fließen Richtung...

...Großkonzerne, Großbanken, Multimillionären, denen mittelgroße Unternehmen gehören (sogenannte Mittelständler) und natürlich an große Agrarkonzerne. Doch die meisten geben sich den Nebelkerzen der Politik hin und sehen Probleme mit bei Flüchtlingen, Terrorgefahr, PKM-Maut usw - während sie unbemerkt weiter geschröpft werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Emderfriese 07.08.2018, 13:09
32. Gesteuerte Gelder

Zitat von kr-invest
Alle regen sich über die Bankenrettung in Deutschland auch heute noch auf. Die bösen Banken.... auch dieser Artikel sagt hier nur eine verdrehte Wahrheit und beflügelt damit das Massverständnis. Die HSH Nordbank und meines Wissens auch die IKB waren staatliche ......
Nichtsdestotrotz wurden auch diese Banken "privat" geführt, die verschwundenen Gelder in private Unternehmen gesteckt und fehlspekuliert. Alles geschah unter den Augen der sog. Manager! Nicht der Politiker. Die waren letztlich überfordert - zu doof, könnte man auch schreiben. Das System der staatlichen Institute war und ist letztlich nur eine weitere Variante des Themas, wie kommen "freie" Unternehmer und "freie" Banken an das Geld der Steuerzahler. Neben Hinterziehung, direkter Subvention und Korruption eine sehr sichere Methode...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ährengast 07.08.2018, 13:11
33. Das Schwitzen der Anderen

Lieber Herr Böcking,

Sie haben da noch eine wichtige Branche vergessen, die sich auch sehr gern vom Staat unter die Arme greifen lässt: nämlich die Medien. Leistungsschutzrecht für Presseverlage, Rentenbeiträge für Zeitungszusteller ... na, Sie wissen schon. Lobbyisten sind immer die anderen, schon klar. Nur ist nach meiner Einschätzung ein extremer Dürresommer viel eher ein Naturphänomen (sowas wie höhere Gewalt) als zum Beispiel die Digitalisierung, vor deren negativen Auswirkungen die Presseverlage ganz dringend die Hilfe des Staates benötigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ette 07.08.2018, 13:12
34.

Gehört das Wetter nicht zum geschäftlichen Risiko bei Bauern, so wie es in anderen Branchen andere Risiken gibt? Sollen die Bauern aktuell Unterstützung bekommen als zinslosen Kredit. Den können Sie dann in guten Jahren zurückzahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainermlauer 07.08.2018, 13:13
35. Interessant :)

JournalistInnen die offensichtlich an einem Helfersyndrom leiden unterstellen das nun bei anderen Thema anderen - ein sehr durchschaubares Ablenkungsmanöver :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pfaffenwinkel 07.08.2018, 13:14
36. Wer die stärkste Lobby hat,

der bekommt vom Staat Geld. So einfach ist das.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gdg2 07.08.2018, 13:14
37. Es fällt auf, dass...

...durchweg staatl. Alimentierte oder solche, die sich aus Selbstbedienungstöpfen bedienen, klagen, streiken oder demonstrieren.
Oder fordern.
Bauern, Studenten, Ärzte, die ganze Karawane.
Nichts dagegen, wenn auch bei Auftragsengpässen, Elektriker, Schreiner, Installateure, Architekten, Freiberufler, Gleiches bekämen.
Das passiert aber erst, wenn wir einen Selbständigen- und Handwerksminister in der Regierung haben.
Für knapp 300.000 Landwirte wird ein Geschisse ohne Ende gemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steveleader 07.08.2018, 13:18
38. Hätte man das ganze Geld für Minikredite...

Minikredite zur Verfügung gestellt, würden einige der ärmsten Länder der Welt jetzt besser da stehen. Das hätte zur Folge gehabt: weniger Wirtschaftsflüchtlinge und mehr Länder die unserer Wirtschaft hätten Produkte abkaufen können.
Deutschland an sich ist doch ein gesättigter Markt, Subventionen im Land verlagern lediglich und schaffen nichts zusätzlich. Das weiß ein Volkswirt im ersten Semester.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bstendig 07.08.2018, 13:19
39. Ich wage zu behaupten,

dass wenn man sämtliche direkten und indirekten Subventionen gestrichen werden, wir mehr oder weniger keine Einkommens- und Lohnsteuer mehr zahlen müssten.
Es muss sich dann halt jeder um seine eigenen Belange kümmern. Er hat dann aber auch die Mittel dazu.
Wie komme ich darauf?

Laut dem neuen Subventionsbericht des Kieler Instituts für Weltwirtschaft hat der Bund im 2017 Finanzhilfen von 55 Milliarden Euro und Steuervergünstigungen von 62 Milliarden Euro gewährt. Sind 117 Milliarden insgesamt.
Nun, Laut Statista wurden 2017
108,3 Mrd. veranlagte Einkommensteuer eingenommen
114,8 Mrd. Umsatzsteuer eingenommen.

Wenn wir also sämtliche Subventionen streichen, können wir wahlweise die Einkommensteuer abschaffen oder die Umsatzsteuer. Und es fehlt uns nichts. Im Gegenteil. Wir haben mehr Geld zur Verfügung und können unser Konsum- oder Vorsorgeverhalten selbst steuern.
Aber erkläre das mal einer einem ideologisch gefärbten Politiker mit Scheuklappen, der totalen Dummfug subventioniert, weil es so schön zur Parteifarbe passt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 10