Forum: Wirtschaft
Subventionspläne zum Wohnungsmarkt: Baut, Bürger, baut!
DPA

Mit einem Baukindergeld wollen Union und SPD günstiges Wohnen fördern. Doch die neue Subvention ist umstritten - auch wegen schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit.

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ctwalt 05.02.2018, 16:15
1. Nachdem die Kita Gebühr in SH dann abgeschafft wird,

wenn unserer Kinder aus der Kita raus sind, gehe ich davon aus, dass das Baukindergeld bestimmt nur für kommende Finanzierungen gezahlt wird. Wieder Pech gehabt? Danke Vatter Staat

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hugolette 05.02.2018, 16:17
2. Von 12.000,- € kann man auch kein ...

... Eigentum erwerben! Die alte Eigenheimförderung von 60.000,- € war noch etwas, die bezahlen unzählige Käufer jetzt mit!
Außerdem sollen nur die gefördert werden, die ab 2018 erwerben, alle anderen gehen leer aus!
Komplett am Bedarf vorbei!

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alberta2009 05.02.2018, 16:18
3. Klasse

Das ist mal wieder typisch, erstmal Geld in die Hand nehmen. Und dann gucken ob`s sie ankommt bei den Bürgern. Die Landschaft wird zersiedelt. Eigenheime sind per se schlecht für die Umwelt. Mal ganz abgesehen von der Ökobilanz; die ist grottenschlecht bei Eigenheimen. Aber die Ökobilanz betrachtet ja keiner......

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angelobonn 05.02.2018, 16:23
4. Eigetum fördern ist sinnvoll

Selbstverständlich ist es sinnvoll, den Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie zu fördern. Dies ist der beste Schutz vor Altersarmut überhaupt. Der Hinweis auf möglicherweise fallende Preise ist vollkommen neben der Sache, denn die Alternative ist ja, ein Leben lang Miete zu zahlen. Die Miete ist aber auf jeden Fall "weg". Zudem sind die Kaufpreise im Gegensatz zu den im Forum zurecht stark kritisierten Ausführungen von Herrn Müller in Deutschland nach wie vor moderat, zumindest im europäischen Vergleich. Der Grund für die niedrige Eigentumsquote in Deutschland dürfte wohl einen maßgeblichen Grund darin haben, dass die Erwerbsnebenkosten in Deutschland derzeit so exorbitant hoch sind. Ohne diese Nebenkosten könnte sich beim derzeitigen Zinsniveau nahezu jeder die Wohnung auch kaufen, für die er gerade Miete zahlt. Die Nebenkosten sind aber insbesondere deshalb so hoch, weil der Staat mit bis zu 6,5 % unverschämt hohe Grunderwerbssteuern verlangt. Es wäre daher sicher besser gewesen, anstatt des Baukindergeldes diese Steuer für eine selbstgenutzte Immobilie ganz abzuschaffen oder aber zumindest drastisch zu reduzieren. Zudem sollten auch die Maklergebühren endlich vernünftig reguliert werden. Ein Anfang wäre die Einführung des Bestellerprinzips auch beim Immobilienkauf. Wenn man dann auch noch die Notar- und Grundbuchkosten am tatsächlichen Aufwand orientieren würde, stünde dem Immobilienerwerb nichts mehr im Wege.

PS: Weshalb gerade diejenigen keinen Aspruch auf Baukindergeld haben sollen, die mit besonders hohen Einkommenssteuern eine besonders große Last tragen, erschließt sich mir nicht.

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matbhmx 05.02.2018, 16:23
5. Der gesamte Irrsinn der (geplanten) ...

... GroKo ist doch, dass mit einer wirtschaftlichen Hochzeit an allen Ecken und Enden Geld zusätzlich in den Markt pumpen will. Und es ist grotesk, gerade jetzt das private Bauen fördern zu wollen, wo die Grundstückspreise irrwitzige Höhen erreicht haben ebenso wie die Kosten für den Hausbau, weil auch dort die Preise nach dem Grundsatz von Angebot und Nachfrage kräftig gestiegen sind. Die Leute sollen also - bei einem absehbaren Ende der Niedrigzinsphase - sich bei irrwitzigen Preisen in den Immobilienmarkt einkaufen. Und dieser Wahnsinn, eine fast schon heißlaufende Konjunktur nochmals mit Staatsmitteln, Investitionen usw. anzukurbeln, betrifft ja fast alles, was diese GroKo über diesem Land mit der "Alles-drin-Wundertüte" ausschütten will. Man kann nur hoffen, dass die SPD-Mitglieder der drohenden Apokalypse unter einer erneuten GroKo eine Absage erteilen. Nur: Es steht zu befürchten, dass sich auch die SPD-Mitglieder blenden lassen.

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widower+2 05.02.2018, 16:24
6. Völlig überzogen

Wer mit zwei Kindern über ein Haushaltseinkommen von mehr als 100.000 Euro verfügt, braucht nicht auch noch Baukindergeld. Sozialdemokratisch wäre es, das Baukindergeld höher ausfallen zu lassen, aber dafür eine wesentlich geringere Obergrenze einzuziehen. So ist das CDU-Klientelpolitik.

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hanfbauer2 05.02.2018, 16:25
7. Passt doch!

Das Motte der Groko ist schließlich "weiter so" - warum sollten die Verhandler also aus der Vergangenheit lernen und was neues ausprobieren, wie etwa die verstärkte Förderung von Wohnungsgenossenschaften?

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helmut.alt 05.02.2018, 16:26
8. Der Gewinner wird der Staat sein

Wer auf das Lockmittel hereinfällt und baut, der zahlt natürlich nach wie vor 19% Mehrwertsteuer auf alle Bauleistungen, Grunderwerbsteuer, Notarkosten und den Profit der Bauunternehmer, der versteuert werden muss. Ein listiges Konjunkturprogramm von Papa Staat.

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bauerbernd 05.02.2018, 16:26
9. Es wird nicht günstiger für die Bauherren

Wer glaubt, dass es günstiger wird für die Bauherren, hat sich getäuscht. Das Baukindergeld wird eine Subventionen für alle Bauunternehmer und Hausverkäufer sein, denn um den Betrag des Baukindergeldes werden die Baupreise in recht kurzer Zeit steigen - das ist Marktwirtschaft

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