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Subventionspläne zum Wohnungsmarkt: Baut, Bürger, baut!
DPA

Mit einem Baukindergeld wollen Union und SPD günstiges Wohnen fördern. Doch die neue Subvention ist umstritten - auch wegen schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit.

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kayakclc 05.02.2018, 16:29
10. Subvension der Bauwirtschaft

Die Preise steigen doch für familientaugliche Häuser gleich an. So schön die Subvension klingt, so schnell verpufft die Wirkung, weil es bei 2.4T€/Jahr und den heutigen Baupreisen nur Mitnahme Effekte hat, die in die Taschen der Bauunternehmer wandern. Die Politik hat vergessen, warum die Eigenheimzulage um 2003 von der SPD/Grünen Regierung zu Recht abgeschaft wurden, und die Preise dann langsam gefallen sind.

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trampolino 05.02.2018, 16:30
11. Geschenkter Gaul..

Eine fragwürdige Subvention in einem völlig überhitzen Markt. Als „Betroffener“ aber trotzdem gern gesehen und wesentliches Wahlargument. Erstens steigt der Wert der eigenen Immobilie und zweitens wandern 24.000 Euro bei zwei Kindern (abzgl. Progressionsvorbehalt) in die eigene Immobilienfinanzierung.

Vor der Wahl hieß es seitens CDU, dass das Baukindergeld für alle Notarverträge (Kauf) bzw. Baugenehmigung (Neubau) ab dem 01.07.2017 gelten soll. Gibt es dazu Infos, ob das Datum Bestand haben wird?

Interessant wäre auch zu wissen, ob zu versteuernden Haushaltseinkommen ab 95.001 Euro gar nicht gefördert werden oder ob die Fördersumme schrittweise abnimmt. Könnte sonst bei einigen, die knapp drüber liegen (mich selbst eingeschlossen) zu Frust führen bzw. einen Anreiz schaffen, lieber auf die ein oder andere Überstunde zu verzichten.

Ich würde sogar behaupten, dass sich Familien unter 100k Haushaltseinkommen in Ballungszentren (Hamburg) gar keine Immobilienfinanzierung leisten können. Somit geht die Subvention an den eigentlichen Problemgebieten vorbei.

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zeitgeist☆ 05.02.2018, 16:31
12. Ein Witz

Die 1.200 € werden wohl nur wenig ausrichten. Mitnahmeeffekte sind zu erwarten. Ein Haushalt mit Max 100k Brutto im Ballungsgebiet und ohne betuchtem Elternhaus wird sich damit nichts kaufen können. Auf dem Land sieht es wohl anders aus aber dort gibt es auch den Bedarf nicht kn dem Maße

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koves 05.02.2018, 16:33
13. was Familien wirklich wollen...

...ist ein freistehendes Einfamilienhaus im ruhigen Vorort, dahinter eine Ponyweide und etwas Wald, eine Garage und Carport für beide Autos (die Mann/Frau dann ja braucht) und einen nachen Autobahnanschluss - all das also, was städtebaulich nicht nur am wenigsten schön sondern auch ökologisch am wenigsten verträglich ist, da es enorm Fläche frisst und zusätzlich Individual-Verkehr produziert.
Sinnvoll wäre dagegen die Förderung von Bauherrengemeinschaften in Innenstädten, Nachverdichtungen wie das Bauen auf Hintergrundstücken oder Dach-Aufstockungen und -Ausbauten und letztlich (wie bereits in der Schweiz) auch ein Verbot an Kommunen, weiter Bauland für freistehende Einfamilienhäuser auszuweisen. Denn diese verteuern Bauland nur unnötig und damit auch das Bauen insgesamt.

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ottomerlin1 05.02.2018, 16:34
14. keine Ahnung von der Wirklichkeit

Wenn ein Beschäftigter in einem prekären Arbeitsverhältnis steht oder sich von Zeitvertrag zu Zeitvertrag hangeln muss, bruacht er ein Bauvorhabern erst garnicht zu planen, dann nurtzt ihm das Baukindergeld schlichtweg ngarnichts. Wer heute noch bauen kann und will braucht eh kein staatliche Förderung, der hat ein eigenes gutes finanzielles Umfeld.Das Programm geht wie so Vieles mal wieder am Bedarf der Normalverbraucher vorbei

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alf20658 05.02.2018, 16:35
15.

Es ist egal ob Immobilien im Preis verfallen, es sei denn, jemand will damit Geld verdienen.
Seit ich mein eigenes Dach über dem Kopf habe, bin ich viel gelassener gegenüber den den Finanzhaien welche dem Bürger ihre Produkte aufzwängen wollen.

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olli0816 05.02.2018, 16:36
16. Schnapsidee

Die armen Familien können nichts bauen und wenn man sich die Preise anschaut, die gerade in Ballungsgebieten abgerufen werden, ist es nur eine Hilfe für die, die sich das ohnehin leisten können. Und selbst diese Hilfe ist überschaubar. Aber eine Familie z.B. in München mit 40.000 EURO brutto Jahreseinkommen wird das nicht stemmen können. Zusätzlich: Wie kommt der Staat darauf, dass mit einem Kinderbaugeld die Wohnungsnot gerade unterer und unterer mittlerer Schichten geholfen wäre? So entstehen keine bezahlbaren Wohnungen für die Leute, die es am notwendigsten haben.

Zum zweiten: Sind Alleinstehende Menschen zweiter Klasse? Gerade viele alleinstehende Leute haben immense Schwierigkeiten, bezahlbaren Wohnraum zu bekommen. Gerade wenn sie nur durchschnittlich oder unterdurchschnittlich verdienen. In dieser Gruppe gibt es die meisten Obdachlosen.

Unser Staat ist ineffektiv, diskriminierend und hilft den armen Leuten nicht. Dagegen werden gutverdienende Paare auf Allgemeinkosten gepampert und deren Lebensstil finanziert. Ich hoffe so, dass die SPD - Basis diese Versager nicht bestätigt. Aber leider wird das ein Wunschtraum bleiben. Diese große Koalition wird unser Land in den Stillstand bringen und diese Leute in der SPD/CDU/CSU werden vielen Leuten weiterhin massiv schaden. Ich hoffe, dass die drei Parteien in 3 1/2 Jahren so wenige Stimmen bekommen, dass sie nicht mal im Traum daran denken können, eine erneute große Koalition bilden zu können. Wir brauchen endlich vernünftige Politiker.

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bluebill 05.02.2018, 16:36
17. Falsch angedacht und zu wenig.

Zum Einen besteht das Land nicht nur aus Schwaben, denen der Erwerb eines Eigenheims als höchstes Ziel in die Wiege gelegt wird, und die von Papa und Mama einen kräftigen Zuschuss kriegen. Es gibt durchaus auch Menschen, die sich kein Eigenheim anschaffen wollen oder können. Sei es aus beruflichen Gründen (die Wirtschaft fordert ja immer Flexibilität), sei es, weil sie zu wenig verdienen oder keine Langzeitperspektive haben (befristete Verträge!). Oder aus anderen, ganz persönlichen Gründen. Die sind der Explosion der Mietpreise wehrlos ausgesetzt, die angedachten Verschlimmbesserungen wie "Grundsteuer C" dürfte ihre Lage noch verschlechtern. - Zum Anderen ist ein Zuschuss von gerade mal 1200 Euro bei den derzeitigen Preisen ein Witz. Dafür gibt es gerade mal zwei Quadratmeter Bauland oder einen Viertelquadratmeter Eigentumswohnung. Das dürfte kaum ein Anreiz sein, sich den Strapazen eines Hausbaus auszusetzen und/ oder sich auf Jahrzehnte tief zu verschulden. (Es sei denn, man ist Schwabe).

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zia-zaruba 05.02.2018, 16:38
18. Eines kann ich ALLEN sagen...

Hinterher ist man schlauer. Ich bin beim Haus kauf massiv über den Tisch gezogen worden. Versicherungsbetrug, falsche Flächen und Gebäude nutzungs angaben sind nur die Spitze des Eisbergs . V O R S I C H T bei "Schnäppchen" VG

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tommirf 05.02.2018, 16:38
19. Wie genau

berechnen Sie das, bitte? Einkommensgrenze 75.000 EUR plus Freibetrag 15.000 EUR pro Kind ergibt mit einem Kind 90000 EUR, nicht 100000. Oder ändert die GroKo auch des Gesetze der Algebra...?

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