Forum: Wirtschaft
Szenarien für den Euro: So sieht die kleine Lösung aus

In Brüssel und Berlin kursieren ehrgeizige Pläne, wie sich die Eurozone zu einer Mini-EU zusammenschweißen lässt. Doch spannender als solche Utopien ist die Frage: Wie sieht die Minimallösung für eine funktionierende Währungsunion aus?

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fatherted98 10.08.2015, 13:39
1. oh bitte...

...wenn unsere Polit-Jongleure noch nicht mal das Kleinst-Land Griechenland aus dem Euro schmeissen können...was sollen da solche Schrumpf-Phantasien...EURO Land besteht eh nur noch aus Deutschland als Wirtschaftsmotor...der Rest ist entweder total Pleite, hat keine Lust zu arbeiten und sich anzustrengen oder ist soweit zurück, dass es Jahrzehnte dauern wird bis ein Erfolg sichtbar ist...oder sie sind eben viel zu klein und unwichtig.
Insofern ist eine Rückkehr zur Eigenwährung der einzig Machbare Weg...aber das wird nicht passieren...dafür bräuchte es Politiker die Verantwortung übernehmen wollen...und nicht ewigen Aussitzer auf Kosten anderer.

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Gartenweg 10.08.2015, 13:50
2.

Bei dem Artikel versteht man soviel Bahnhof, dass wir das modernste und beste Eisenbahnsystem der Welt hätten.
" so wie das etwas in den USA der Fall ist"
Der Autor weiß wohl nicht, was in den USA los ist, mit ihrem seit 1913 bestehenden Geldschöpfungssystem durch Privatbanken. Oder er weiß es und verheimlicht es uns. Beides schlimm!

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hans-georg-pabst 10.08.2015, 13:57
3. Minimallösung ist der Rettungsschirm

Die EU und der EURO wurden zusammengeschustert und haben genauso wenig Überlebenschancen wie das Europa von Napoleon oder Hitler.
Für ein neues Europa müssen erst gleich Gesetze geschaffen werden. Heute will keiner mehr auf alte Privilegien verzichten.
Das sich anschließende Volk muss wie das aufnehmende Volk durch eine Volksabstimmung mit 2/3 Mehrheit sich für ein Zusammengehen entscheiden.
Für eine einheitliche Währung müssen die Rechte der Kapitalgesellschaften wesentlich verändert werden. Jeder Vorstand und Aufsichtsrat muß persönlich haften.
Der Einfluß der Banken und der Börsen muß auf ein erträgliches Maß zurückgeschraubt werden.
Lobbyismus und Bestechung muß bestraft werden, ebenso wie lügende Journalisten.
Fraktionszwang und Listenwahl hat mit Demokratie nichts zu tun. Die Klügeren Köpfe sind nicht in den Parteien sondern im Volk.
Wir brauchen die Schweizer Verfassung!

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mistermister 10.08.2015, 13:57
4. Danke für diesen Beitrag

Jetzt sollte auch dem letzten Bürger klar sein, dass der Euro wieder abgeschafft werden muss. Je früher, desto besser, denn eine Vergemeinschaftung der Schulden ist ökonomischer Wahnsinn. Kein Mensch möchte ein Staatengebilde namens Vereinigte Staaten von Europa. Wozu auch? Funktioniert nicht im Kleinen (vgl. Tschoslowakei, Jugoslawien, Schottland, Nordirland, Baskenland, Katalanien usw.) und schon gar nicht im Großen. Einzig sinnvolle Variante ist, die EU wieder in eine Freihandelszone zu entwickeln.

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Arminiafan 10.08.2015, 13:58
5. wah?

Da ist Ihre Lösung?: "Die ökonomische Minimallösung für eine funktionierende Währungsunion wäre eine echte Bankenunion in Verbindung mit einem Abwicklungsmechanismus für Staatsschulden."

Anders ausgesagt: Um die privatwirtschaftlichen Ungleichgewichte auf Länderebene auszugleichen, schlagen sie vor dass nicht die jeweiligen Länder in Schieflage geratene Banken retten, sondern die anderen Länder, die nichts damit zu tun haben. Gleichzeitig sollen die Staatschulden unabhängig vom politischen Kurs etc. automatsch abgebaut werden....

Na wenn das nicht ein Rezept zum Schuldenmachen auf Kosten anderer ist, dann weiß ich auch nicht. Ich werde heute erst einmal das Konto meines Nachbarn ausgleichen (im Minus weil er säuft), während seine Firma auf den automatischen Schuldenabbau (fast pleite wegen Misswirtschat) per Gesetz wartet. Dan kann man auch direkt so weitermachen...

Noch jemand der das schräg findet? Mann MünchAUAUAU!!!

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akademix 10.08.2015, 13:59
6. Chuzpe

Woher nimmt Wolfgang Münchau eigentlich die Chuzpe ökonomische Sachverhalte zu erklären? Laut seinem CV ist er noch nicht einmal Diplom Volkswirt oder ähnliches, sondern „nur“ Diplom Betriebswirt, also FH BWL-er. Er hat zwar noch Mathe an der Fern-Uni Hagen studiert, jedoch nie wissenschaftlich auf „seinem“ journalistischem Gebiet gearbeitet, sonst hätte er zumindest einen Doktortitel einer ökonomischen Fakultät oder etwas Vergleichbares. Jede Woche serviert er aufs neue halbgare Weisheiten die keinerlei wissenschaftlicher Empirie oder Theorie standhalten. Wenn er als Journalist wirklich gut wäre, würde er für den Economist schreiben. Ex-Co-Chefredakteur der untergegangenen Financial Times Deutschland nützt da auch nicht viel. Leider ist er typisch für den aktuellen Zustand des institutionalisierten Journalismus. Viele Halbwahrheiten mit viel Überzeugung herausposaunen, je nachdem wie man denkt Klicks zu generieren. Da hat so mancher Blogger aus der Wissenscommunity mehr zu bieten...

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wb3 10.08.2015, 13:59
7. Der Euro

ist und bleibt eine völlige Fehlkonstruktion. Da helfen auch irgendwelche Rettungsvorschläge nichts. Eine Währungsgemeinschaft ohne eine politische Gemeinschaft ist zum Scheitern verurteilt, wie renommierte Wirtschaftswissenschaftler es immer wieder betonen. Da eine wirkliche politische Gemeinschaft aber nicht gewollt und auch nicht wünschenswert ist, bleibt nur das gescheiterte Europrojekt zu beenden. Die Politiker steuern aber lieber auf ein wirtschaftliches Desaster zu, als ihren Irttum einzugestehen. Die Katastrophe ist nicht weit weg. Wenn ein großes Land wie Italien oder Frankreich ins Straucheln gerät, gibts nichts mehr zu retten. Dann droht uns die Steinzeit. Der totale Zusammenbruch aller Volkswirtschaften, einschließlich Deutschlands.

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ton.reg 10.08.2015, 13:59
8. Und wenn es spannend wird....

... verpufft das Ganze im luftleeren Raum.

Zitat : " Das erste wäre ein automatischer Mechanismus zum Abbau von Staatsschulden, der die Möglichkeit eines Schuldenschnitts explizit mit einschließt. Dann bräuchte man zwar immer noch haushaltspolitische Regeln. Doch bei deren Nichtbeachtung wäre ein Prozess vorgeben, der auf die Mitgliedstaaten auf natürliche Weise abschreckend wirken würde. "

Was für haushaltspolitische Regeln ? Etwa das ganz bööse Sparen ?
...abschreckender Prozess vorgegeben... Etwa eine Troika ? Übernahme der Staatskontrolle ?
Mit einem Ausblenden bzw. Unterschlagen von was und wie bei Regelverstoß vorgegangen werden sollte, wird das Ganze sinnfrei. Ach so, die Grundlage der Eurounion ist gerade die Regelfreiheit. Verträge sind doch sowas von unsozial und gefährden den Frieden....

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stanislaus01 10.08.2015, 14:03
9. Grüsse nach Ossentoll

Blogger Münchau schreibt mal wieder seine Blödsinn. Nicht, um über Ideen aufzuklären, sondern nur um sich wichtig zu tun und was zu sagen.

Junge, Du must lauter schreiben, leise überhört man Dich.

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