Forum: Wirtschaft
T-Mobile-Chef in den USA und das Trump-Hotel: Der Einchecker
REUTERS

T-Mobile möchte in den USA mit Konkurrent Sprint fusionieren. Seit der Ankündigung nächtigen Manager der Telekom-Tochter auffällig häufig im Trump-Hotel in Washington. Das riecht nach Korruption, meinen Demokraten.

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bakiri 07.03.2019, 20:21
1. Wo liegt das Problem?

Warum sollte das Verhalten der Manager problematisch sein? Sie bewegen sich in einem System, dass von den vom US-Wähler legitimierten Vertretern aufgebaut wurde. Wenn es anstößig wäre oder mit Korruption zu tun hat, wieso darf dieses Hotel dann mit diesem Betreiber existieren? Es ist doch nur logisch sich den Gegebenheiten anzupassen. Es zu tun ist vielleicht nicht direkt ein Vorteil, es nicht zu tun wäre aber bestimmt ein Nachteil. Wem es nicht passt sollte die politischen Volksvertreter austauschen und strengere Regelungen erlassen.

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Garak 07.03.2019, 20:23
2. Echt jetzt? 195.000 Umsatz?

Netto machen erfolgreiche Hotels 15% Gewinn auf den Umsatz. Das heißt im besten Fall könnte sich Trump ca. 30.000 U.S Dollar Gewinn einstreichen.

Das glaubt doch nicht einmal Liz Warren das sich Trump mit 30.000 Dollar bestechen lässt. Aber es macht sich natürlich gut zu sagen 195.000 U.S Dollar das ist anrüchig!

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multi_io 07.03.2019, 20:25
3.

Tja, genau wegen sowas gibt's die Auflage, dass angehende Präsidenten sich von ihren Geschäften trennen müssen. Warum nochmal sollte das nicht für Trump gelten?

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sven2016 07.03.2019, 20:30
4. Genau wegen derartiger Konflikte

gibt es die Regel, dass ein Präsident sich aus den Geschäften komplett zurückzuziehen hat.

Um eben nicht aufwendig ermitteln zu müssen, welche Entscheidungen seine Regierung nur aus finanziellem Eigeninteresse trifft.

Aber für die Trump-Kushner-Familie gilt das nicht. Da beschwert man sich dann über eine weitere Hexenjagd.

Der T-Mobile-Fuzzy streitet den Versuch ja überhaupt nicht ab. Krass.

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hansgustor 07.03.2019, 20:37
5. Reingefallen

Da sind die Demokraten aber auf den Trick reingefallen. Richtig wertvoll wird die Aktion für Trump ja erst durch die Berichterstattung. 52 Übernachtungen hören sich jetzt nicht besonders viel an, bei 263 Räumen.

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claus7447 07.03.2019, 20:38
6. In der US Presse

Ist das schon seit Tagen in den Top 10. Es muss also etwas daran sein. Aber man wird hören.

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brooklyner 07.03.2019, 20:42
7.

So furchtbar und überteuert die Telekom hierzulande ist, so muss man einräumen, dass die seinerzeit den Amis erstmal beigebracht haben, was eine auswechselbare Sim Karte ist und dass es lächerlich ist, auch bezahlen zu müssen, wenn man angerufen wird. Sie führten landesweit Flatrates ein, während die gleiche Firma in Deutschland noch einen Dschungel aus Mondschein-, Mitternachts-, Wochenend- etc. Tarifen verkaufte. SMS kannten die Amis damals eigentlich auch nicht wirklich. Das gab es zwar, benutzte aber niemand, weil das Kartell viel zu viel dafür verlangte. T-Mobile mischte den amerikanischen Markt damals angenehm auf - wie übrigens auch 1&1 als Domain Host, der nur einen Bruchteil dessen berechnete, was die Amikartelle verlangten. Ich feierte Urständ als Webdesigner in den USA und meine Kunden waren höchst zufrieden - so wie ich über die Provisionen. Die Motorola Klapphandys, die man damals von Sprint oder Verizon Wireless bekam, hatten tatsächlich keine auswechselbaren Simkarten (ist heute noch ein Problem, man kann nicht wie überall sonst auf der Welt mal schnell im Deli eine Prepaidkarte kaufen, wenn man für ein paar Tage hinreist, sondern muss sich diese am besten schon vorab in Deutschland besorgen). Ich war anfangs der 2000er sehr froh, endlich von Sprint und Verizon weg zu können, obwohl ich in Deutschland die Telekom eigentlich mied wie die Pest. Ob T-Mobile heute dort noch einen guten Service anbietet, weiss ich natürlich nicht. Aber dass die kungeln und sich nach Siemens-Manier auch noch dabei erwischen lassen, würde mich absolut nicht wundern.

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Celegorm 07.03.2019, 20:43
8.

Zitat von bakiri
Wem es nicht passt sollte die politischen Volksvertreter austauschen und strengere Regelungen erlassen.
Tja, aber dafür muss man erst einmal über die Problematik Bescheid wissen. Wozu man eben genau solche Informationen benötigt. Wenn über so etwas nicht berichtet wird, wie Sie das offenbar gerne hätten, dann wird sich definitiv nichts daran ändern, weil dann das Problembewusstsein völlig fehlt. Es gibt ja schon so genug, die auch solche Machenschaften relativieren nur weil es zu ihrem politischen Vorteil ist..

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dunnhaupt 07.03.2019, 21:02
9. Das sinnlose Fischen der Demokraten nach Schmutz

Seit Hillary Clintons Wahlverlust scheinen sich die Demokraten mit nichts anderem zu befassen als der Suche nach Schmutz. Wenn sie sich nicht stärker auf die nächste Wahl konzentrieren, werden sie glatt wieder verlieren.

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