Forum: Wirtschaft
Tagebau Hambach: RWE will Kohleförderung um 10 bis 15 Millionen Tonnen drosseln
DPA

Das Gerichtsurteil für den vorläufigen Erhalt des Hambacher Forstes hat Folgen für den angrenzenden Braunkohletagebau. Nach SPIEGEL-Informationen könnte RWE die Förderung um mehr als ein Drittel sinken.

Seite 1 von 9
bobthronten 09.10.2018, 08:27
1. Warum geht keiner beim Diesel-Thema auf die Straße?

Hier klappt es doch wunderbar! Das Volk (bis auf wenige Idealisten) ist anscheinend einfach träge geworden. Uns geht es zu gut.

Beitrag melden
Robert12 09.10.2018, 08:37
2. Oh nein

jetzt drohen die Stromausfälle vor denen RWE uns gewarnt hat. /Ironie

Beitrag melden
misterknowitall2 09.10.2018, 08:45
3. So?

Zitat von bobthronten
Hier klappt es doch wunderbar! Das Volk (bis auf wenige Idealisten) ist anscheinend einfach träge geworden. Uns geht es zu gut.
Für oder gegen wen wollen sie denn beim Diesel auf die Straße gehen? Das "Volk" ist nicht träge, sondern kann wichtige von unwichtigen Themen durchaus unterscheiden.

Beitrag melden
Mehrleser 09.10.2018, 08:48
4.

Ob ich noch erleben werde, dass für eine technische Lösung demonstriert wird und nicht nur dagegen? Das betrifft ja nicht nur Atomkraft und Kohle, sondern auch Windkraft und Infrastruktur.
Nur mit „Nein Danke“ wird es jedenfalls nicht funktionieren.

Beitrag melden
filimou 09.10.2018, 08:55
5. Die Aktionäre?

Die haben ohnehin schon 90 % ihes Geldes verloren. Da kommt es auf die restlichen 10 % auch nicht mehr an.

Beitrag melden
enforca 09.10.2018, 09:00
6. Auswirkungen?

Und welche Auswirkungen hat das nun? Wird RWE weniger Strom exportieren können? Tragisch.

Beitrag melden
Thorongil 09.10.2018, 09:01
7.

Bekanntermaßen ist Braunkohlestrom die dreckigste und dazu eine schlecht steuerbare Stromerzeugung und hat insgesamt keine Zukunft. Was solls also?

Beitrag melden
schorri 09.10.2018, 09:06
8. Im gesellschftlichen Abseits

RWE hat sich mit der Aktion um den Hambacher Forst in's gesellschaftliche Abseits geschossen.
Dafür ist vor allem der RWE-Chef Schmitz, mit seiner arroganten, auf Konfrontation gerichteten Position und seinen Scharaden verantwortlich. Dass der radikal-kapitalistische Teil der Presse Schmitz unterstützte ("Schmitz bleibt hart" - und "Härte" soll wohl Kompetenz vorgaukeln - was für ein Blödsinn!) gehört dabei zur bekannten Orchestrierung solcher Aktionen.
Angesichts der Tatsache, dass die sog. "Kohlekommission" innerhalb der nächsten drei Monate Lösungen für die weitere Kohlepolitik vorlegen wollte, hat Schmitz darauf gesetz Fakten zu schaffen.
Die NRW-Landesregierung um Laschet, Reul und Pinkwart hat den Kotau vor RWE geübt und mit einem riesigen Polizeieinsatz unter fadenscheiniger Begründung ("fehlender Brandschutz"! bei den Baumhäusern) demonstriert, wer die wahre Macht im Staat ist: Großkonzerne wie RWE.
RWE unter Schmitz und die CDU-FDP-Regierung unter Laschet/Reul/Pinkwart haben nichts elernt aus dem politischen Desaster um "Stuttgart 21".

Beitrag melden
frankreiser 09.10.2018, 09:09
9. Förderung drosseln? Förderung beenden!

RWE baggert weniger Kohle in Hambach, verfeuert weniger im Kraftwerk. Erstaunlich, dass der Sprecher nichts von "Jetzt gehen die Lichter aus" gesagt hat. Denn vor kurzem hat der RWE-Chef genau dies noch behauptet, wenn nicht gerodet werden dürfe. Deutschland hat Kraftwerks-Überkapazitäten, deshalb kann Hambach der Einstieg in den Braunkohle-Ausstieg werden, den es für den Klimaschutz dringend braucht!.

Beitrag melden
Seite 1 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!