Forum: Wirtschaft
Tagungsräume: Maritim will nicht mehr an AfD vermieten
DPA

Nach dem Bundesparteitag soll Schluss sein: Die Hotelkette Maritim will vorerst keine Tagungsräume mehr an die AfD vermieten. Das Unternehmen distanziere sich "deutlich von der aktuellen politischen Ausrichtung und Gesinnung" der Partei.

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uban1 15.02.2017, 10:20
1. Diskrminierungsverbot?

Falls das durchgeht dann sind wir von türkischen Zuständen nicht weit entfernt, wer gegen die aktuelle (Regierungs-) Politikströmung agiert der wird wirtschaftloch, politisch und sozial geächtet, was fast gleichbedeutetd mit politischer, wirtschaftlicher und sozialer Vernichtung ist. Genau so macht es Erdogan mit seinen erklärten Demokratie und Volksgegnern.

eine mehr als bedenkliche Entwicklung.

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Europa! 15.02.2017, 10:23
2. Was soll das?

Seit wann entscheiden Hoteliers über politische Ansichten? So kriegt man die Demokratie kaputt.

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mam71 15.02.2017, 10:26
3.

Die "offene und tolerante Gesellschaft" mal wieder in Aktion. Nun gut, soll ich mir jetzt von Hotelketten die Liste der Parteien und Organisationen schicken lassen, an die sie vermieten, um dann zu klären, ob ich eine Buchung noch mit meinem Gewissen vereinbaren kann?
Meine Maritim PartnerCard wird jedenfalls zurückgehen.

PS. Übrigens, Maritim, wenn Ihr schon dabei seid, dann guckt mal ganz genau hin, wes Geistes Kind diverse Personen sind, die in Eurem Hotel in Bonn so ein und ausgehen. Anlässlich von Uno-Veranstaltungen sind mir da nämlich Repräsentanten von Ländern begegnet, gegen deren Regierungen die AfD sicherlich Kindergeburtstag ist. Aber das macht ihr jetzt ja bestimmt, wo ihr nur noch Buchungen nach "aktueller politischer Ausrichtung und Gesinnung" annehmt...

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skr72 15.02.2017, 10:31
4. Wo sind denn die rechten Daueropfer?

Die armen, armen, armen Rechten werden in D einfach immer von den bösen, bösen Linken behindert. Das ist doch eine riesen Sauerei, wenn man bedenkt, dass die Rechten doch so gar nichts damit zu tun haben, wenn es geht Hater-Blogs zu verfassen, insbesondere gegen Frauen, Journalisten bedrohen, Asylantenheime anzuzünden, bewaffneten Widerstand zu leisten, Gewalt gegen alle Andersdenkenden und Anderssexuellen auszuüben. Nein damit hat die AfD rein gar nichts zu tun. Das sind nur nette alte Onkels.

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mundusvultdecipi 15.02.2017, 10:38
5. Ach das Maritim ..

Zitat von Europa!
Seit wann entscheiden Hoteliers über politische Ansichten? So kriegt man die Demokratie kaputt.
..folgt doch nur dem Mainstream.Die Scheichs aus Saudi Arabien sind jedoch als Gäste immer gern gesehen:-)

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gigi76 15.02.2017, 10:38
6. Wankelmut

Wenn die Geschäftsführung dieser Hotelkette in anderen Fragen auch so wankelmütig agiert, dann scheint es um den Geschäftsbetrieb nicht sonderlich gut bestellt. Die AfD sollte sich zukünftig in Tagungseinrichtungen in öffentlichem Besitz treffen, da kann ihr der Eintritt nicht verwehrt werden.

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josifi 15.02.2017, 10:39
7.

Zitat von mam71
(...) Meine Maritim PartnerCard wird jedenfalls zurückgehen. [...]
Das wird sie beeindrucken...
Das Maritim hätte mit Sicherheit mehr Kunden verloren, wenn sie weiter mit der AfD Geschäfte gemacht hätten.

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l-39guru 15.02.2017, 10:40
8. Na und..

...selbstverständlich fahren die Maritim Chefs nicht mit dem ICE wenn ein Zugbegleiter AfD wählt, sie fliegen auch nicht mehr mit Lufthansa wenn das Bodenpersonal mal bei einer Pegida Veranstaltung war. Und sie prüfen natürlich bei Gaststättenbesuchen ob der Wirt eine Selbtsverpflichtungserklärung ausgehängt hat, das keiner seiner Köche irgendein Produkt verwendet, welches mit einem AfD Fischer, Bauern, Bäcker usw. in Berührung gekommen ist....

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Tschepalu 15.02.2017, 10:40
9. Nun...

ich denke, dass der Druck auf das Maritim einfach zu groß war. Da konnte man nicht mehr standhalten sondern mußte handeln, zumal es möglicherweise um den Ruf des Hotels ging. Aber, ich kann den Hype trotzdem nicht verstehen. Die AfD ist klar auf dem absteigenden Ast, liegt laut Stern jetzt nur noch bei 9%. Schulz räumt ab und bringt die unter 5%. Ich seh`s kommen. Also,
was soll das Theater....

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