Forum: Wirtschaft
Talk bei "Anne Will": Kühnert kontert Aussagen des BMW-Betriebsratschefs Schoch
REUTERS

Juso-Chef Kevin Kühnert löst mit seinen Sozialismusthesen heftige Reaktionen aus. Bei "Anne Will" verteidigte er seine Idee der Vergesellschaftung von Unternehmen wie BMW - und argumentierte mit einer Gewerkschaftssatzung.

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fuchsi 06.05.2019, 07:00
50. Verstaatlichung

Wurde nicht vor einigen Jahren die Commerzbank verstaatlicht ... äh ...kollektiviert? Nicht von den Jusos, sondern von der Regierung Merkel. Und wenn BMW in eine Krise Gerät, aber too big toll fail ist, wird die Firma doch sowieso kollektiviert, schon damit Steuerzahler für Verluste aufkommen. Kühnert wirft einen Blick in die Zukunft, so oder so

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holy64 06.05.2019, 07:09
51. Ja, BMW zahlt die

eigenen Beschäftigten gut, Herr Schoch. Doch was ist mit den Leiharbeitern und Werkvertragslern? Die tragen auch zum Geschäftsergebnis bei und werden zu Gunsten der Quandts (Großaktionäte) ausgenutzt und schlecht bezahlt.

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claus7447 06.05.2019, 07:17
52. Wie weit sind Betriebsräte nicht mittlerweile von der Geschäftsführung

Zitat von nachtmacher
Wir sind auch damit sehr zufrieden, dass sich die Aktienmehrheit in den Händen eines Mehrheitseigners und der Mitarbeiter befinden und nicht im Streubesitz (von Investmentfonds oder der Saudis). BMW wurde schon einmal "kollektiviert". Eisenach im Ex-Bauern-und-Arbeiter-Paradies. Ergebnis bekannt. Sorry, aber der Herr Kühnert sollte erstmal die Realität schnuppern, bevor er seine Lebensweisheiten loslässt. Die Antworten auf die Zukunft liegen garantiert nicht in der Mottenkiste der Vergangenheit. Mehr als Geschwurbel kam noch nicht raus.
....gesteuert.

Nein bei BMW hat man noch nichts gehört. Aber denken wir an VW. 1st Class Flüge in Brasilien inkl. Damenbegleitung. Bei Porsche könnte mit Hück auch noch der Skandal ans Licht kommen.

Ja, zugegen BMW Mitarbeiter geht es gut. Die Frage wird sein, wie wird sich ihre Zukunft entwickeln. Könnte es sein, das der Zenit für Autos erreicht ist und weg vom individuellen Verkehr zum autonomen Allgemeinverkehr? Welche Systeme werden sich in 20- 30 Jahren behaupten?

Es können auch andere Zeiten kommen. Und wenn man als gewerkschafsmitglied seine eigenen Programme nicht kennt!

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guenther2009 06.05.2019, 07:26
53. Ich finde Hr. Künert

isr auf dem richtigen Weg. Es zeigt sich immer mehr, dass die momentane Gesellschaftsorm nicht der Mehrheit
der Bevölkerung entspricht. Beginnen wir mit Wohnungen, Verteilung von Geldern, Pflegepersonal usw. Es zeigt sich immer mehr, dass die Gesetze nicht ausgewogen sind, z.B. die Mietpreisbremse. All das sind doch nur Plazebogesetze. Das es so nicht weitergehen kann ist hoffentlich vielen klar.

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escherischiacoli 06.05.2019, 07:34
54. Wirrkopf

Wenn Kühnert die SPD unter 5% drücken will, ist das seine Verantwortung. Ich weiss nicht, ob irgendeine Verstaatlichung je zu etwas anderem als jahrelangem Niedergang geführt hat. Aber egal, machen wir hier auch noch ein Fass auf. Auf die Idee, Autokonzerne im Fall des Dieselbetrugs zu zwingen, den Kunden echten Schadensersatz zu leisten, kommt wohl niemand. Wäre das nicht mehrheitsfähiger beim Wähler, als Wandzeitungen aufzuhängen und die roten Garden in SPD Zentrale zu schicken?

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horstnd 06.05.2019, 07:36
55. Der Skandal ist das man drüber redet

Wieso reagiert überhaupt jemand auf Kommentare von Kevin Kühnert? Wieso werden solche Menschen in Talk Show‘s eingeladen? Ist dieses Land so verzweifelt? Ein Kevin Kühnert hat weder in der Politik noch Wirtschaft eine Existenzberechtigung, kein Abschluss, keine Vision, keine Ausstrahlung. So was hat früher Klassenkeile bekommen! Aber hier bei Spiegel Online gibt man solchen Leuten ein Plattform. OMG

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sh.stefan.heitmann 06.05.2019, 07:44
56.

Zitat von Andreas-Schindler
Dürfte die Vorstellung das man nur eine Wohnung "Besitzen" dürfte zum Gegenteil Führen was Herr Kühnert möchte. Dann werden alle Mietswohnungen verkauft. Die meisten Mieter dürften den Kaufpreis ihrer Mietswohnung kaum Aufbringen um dort weiterhin Wohnen zu können. Sprich die meisten Stadtbewohner verlieren ihre alte Wohnung. Dann werden sich viele Umsehen müssen und sich statt 3 Zimmer Altbau mit 1 Zimmer Plattenbau zufrieden geben müssen. Diese Plattenbau Wohnungen gibt es für unter 50.000 Euro in schlechter Lage. Der Staat kann nur Begrenzt Wohnungen Aufkaufen, somit werden die meisten Mieter Dumm dastehen. Von den Studenten in Innenstädten ganz zu schweigen. So viele Studentenheime gibt es nicht und die Städte hätten dann auch andere Probleme als dann weitere Studentenheime zu Bauen/Kaufen.
Selten so einen BS gelesen. Was glauben sie denn was dann mit den Wohnungen passiert? Die lösen sich in Luft auf? Nein, die gehören danach einer Genossenschafft oder dem Staat und die Miete wird gernger sein als vorher weil keine Gewinne von 25 bis 45 Prozent erwirtschaftet werden.

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lkrenzien 06.05.2019, 07:48
57. weiter so

Als nächstes werden dann Wohnungen verstaatlicht, in Berlin fängt das ja schon an. Das führt natürlich auch dazu, dass der Staat die Wohnungen verteilen bzw zuteilen muss. Und wenn man schon mal dabei ist, könnte man eigentlich auch gleich die ganze Wirtschaft verstaatlichen und zentral steuern. Hat sich ja schon mal bewährt. Nur weiter so. Bald knackt die SPD die 10% Marke nach unten.

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rauschgiftengel 06.05.2019, 07:54
58. Vielleicht...

... sollten wir als allererstes von dem Beispiel BMW wegkommen. Das hat sich der Kühnert nämlich nicht selbst ausgesucht, sondern das wurde ihm in dem Zeit-Interview quasi in den Mund gelegt als Beispiel für einen Großkonzern.

Ansonsten wurde hier ja schon gesagt, dass bei einem Versuch der Umsetzung der kühnertschen Forderungen (die ja gar keine ausformulierten Forderungen, sondern ein sehr allgemeines Gedankenspiel waren), das Kapital sich aus Deutschland zurückziehen würde. Ja merkt denn niemand, dass wir mit unserer Weise zu wirtschaften völlig am Gängelband der Profitorientierung hängen? Und gleichzeitig verschlechtert sich im gegenwärtigen Status Quo die Situation für viele Menschen.

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astistia 06.05.2019, 07:57
59. Es ..

Zitat von Forumbeitrag
Eine der Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft sind die Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat. Jetzt sollten wir auch eine Arbeitnehmerbeteiligung einfuehren. Mindestens 20% des Kapitals sollte in den Haendern der Arbeitnehmer in Form von Aktien liegen. (Geschaeftsleitung und erweiterte Geschaeftsleitung nicht inbegriffen, die sind extra). Bei einigen grossen Firmen ist das heute schon so. Bei den Internetgigangen ist das sowieso ueblich. Das sollte also nicht allzu schwer sein flaechendeckend einzufuehren.
wird niemand daran gehindert Aktien des eigenen Unternehmens zu kaufen. Bei den jungen Internetfirmen war es so, dass die Leute auf einen Teil Ihres Lohn verzichtet haben und stattdessen Aktien erhalten haben. Hat sich teilweise gelohnt, teilweise ging der Schuss nach hinten los.

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