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Tanken und Heizen: Benzin und Heizöl werden teurer - wie Sie trotzdem sparen können
DPA

Der Ölpreis steigt, und auch das Benzin an den Tankstellen wird teurer. Autofahrer und Heizungsbesitzer müssen dem nicht tatenlos zusehen. Es gibt trotzdem viele Möglichkeiten, Geld zu sparen.

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linksrechtsmitte 19.05.2018, 13:54
30. Finger Weg von neuer Heizung!

Wenn die alte Heizung nicht gerade gänzlich schlapp macht, Finger weg vom Neukauf! Neue Heizwert - optimierte Anlage vom Markenhersteller macht nur Probleme und sie spart gerade mal 3% gegenüber der alten Anlage, hat aber Wartungskosten, die nicht nachvollziehbar sind! Was für ein gesetzlich verordneter Schwachsinn!

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MatthiasPetersbach 19.05.2018, 16:51
31.

Zitat von linksrechtsmitte
Wenn die alte Heizung nicht gerade gänzlich schlapp macht, Finger weg vom Neukauf! Neue Heizwert - optimierte Anlage vom Markenhersteller macht nur Probleme und sie spart gerade mal 3% gegenüber der alten Anlage, hat aber Wartungskosten, die nicht nachvollziehbar sind! Was für ein gesetzlich verordneter Schwachsinn!
Das ist doch überall so. Damit müssen wir wohl leben. Neues kostet doppelt soviel und hält halb so lange.

Leider hat unsere "fortschritts"hörige Regierung dies noch nicht erkannt - und belohnt und fordert ständig Neues. Nachhaltig - und umweltfreundlich - ist aber etwas anderes.

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1904.pro 19.05.2018, 17:34
32.

Zitat von linksrechtsmitte
Wenn die alte Heizung nicht gerade gänzlich schlapp macht, Finger weg vom Neukauf! Neue Heizwert - optimierte Anlage vom Markenhersteller macht nur Probleme und sie spart gerade mal 3% gegenüber der alten Anlage, hat aber Wartungskosten, die nicht nachvollziehbar sind! Was für ein gesetzlich verordneter Schwachsinn!
Aber sich in die Materie einlesen, und die Heizung optimieren bringt eine Menge.

Meistens werden Heizungsanlagen eingebaut und dann mit standart Werten betrieben.
Früher wurden meist auch viel zu leistungsstarke Heizungen verbaut. So das sie aus dem Tackten gar nicht mehr rauskommen. Also 3 Minuten laufen dann wieder aus usw.
Ich habe meine Anlage selbst optimiert und die Heizkurve so weit runtergedreht bis der Brenner auf kleiner Leistung lange durchläuft, ohne das es hier kälter wird als vorher, eher im Gegenteil.
Die Optimierung hat ca. 20 % an Einsparungen gebracht.

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frank_kammerer 19.05.2018, 17:59
33. Heizölpreise

wirklich sparen brinkt nur etwas wen man die komplette Ölheizung Tauscht, gegen Brennwert und mit Thermische SolarAnlage die gruks dabei ist daste mal schnell 20.000 € weg hast das wird nicht erzählt Sammelbestelungen bringen auch was,das selbe gilt für Pelletsd aber da gibts 3.500 € zuschuss vom Staat kurz um ohne neue Heiztechnik sparste halt nicht

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23052018 23.05.2018, 13:04
34. Dorfleben

ich wohne nicht in Berlin, sondern auf einem kleinen Dorf. Fahre täglich 15km auf Arbeit. Ja, ich kann den ÖPNV nehmen, der ist aber eine dreivirtel Stunde unterwegs, statt 15 min wie ich mit dem Auto. Erster Nachteil, das macht gleich mal eine Stunde aus, die ich entweder als Überstunde ansparen kann oder im Garten verbringen kann. Aber das größte Problem ist, dass ich in zwei freiwilligen Feuerwehren bin, jeder Mann wird gebraucht, gerade tagsüber. Aber dort mit ÖPNV hinzukommen ist unmöglich und Fahrrad ist leider dafür auch keine echte Alternative, es dauert einfach zu lange und wäre mir teilweise auch zu gefählich bei unserem Straßenverkehr. Und die 4-6 Euro, die ich bei 10ct Unterschied spare, retten mir den Monat dann auch nicht... Ich habe mich damit abgefunden, dass ich eben das bezahlen muss, was die Säule anzeigt

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mazzmazz 23.05.2018, 16:18
35. Sparen geht

Ich denke, die meisten Menschen hierzulande könnten bei Ihrem Energieverbrauch noch einiges einsparen, ohne einen nennenswerten Komfortverlust hinnehmen zu müssen.
Insbes. bei Heizungen in Wohneinheiten mit eigenem Heizsystem ist einiges drin.
Z.B. habe ich in meinem letzten und meinem aktuellen Haus, beide mit offenem bzw. ziemlich offenem Treppenhaus, an der Kellertreppe einen Heizkörper und an jeder Heizung einen eigenen Thermostat installieren lassen und dabei die zentrale Temperatursensorik im Keller deaktivieren lassen.
So ließen sich bei einer Ölheizung von 1991, auch durch halbjährliche Reinigung, 40% Öl und bei einer Gasheizung von 2011 20% Gas einsparen.
Kosten Einbau Heizkörper: ca. 1.000 Eur. Einsparung: ca. 500-1.000 Eur. Break-Even nach 1-2 Jahren. Konservativ gerechnet.
Nachtabsenkung nur für 3 Stunden. Solltemperatur 21°C. Also keine Komforteinbuße.
Was das Autofahren betrifft: einfach die sinnlosen Kurzstrecken einsparen, Einkäufe auf dem Arbeitsweg mit erledigen, nicht jedes Wochenende die Autobahn gen Italien zuparken, ein Fahrzeug anschaffen, welches man sich leicht leisten kann, vernünftig fahren lernen.
Nun bin ich mit Sicherheit kein knickriger Öko, aber die gesparten Euros lege ich lieber in anderen Dingen an.
Solange zwischen Mai und September die Alpenstrecken jedes Wochenende dicht sind, kann der Druck noch nciht so hoch sein.

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g_bec 23.05.2018, 17:56
36. Ja

Zitat von myoto
Sprit ist immer noch zu billig. Anders kann ich mir persönlich die sehr rasante und aggressive Fahrweise von vielen Verkehrsteilnehmern kaum erklären. Wenn der Sprit zu teuer wird, dann werden viele Verkehrsteilnehmer auch die Fahrweise anpassen. Aktuell kostet es noch wenig, also weiter Fuß aufs Gas und fertig.
Die Spritpreisentwicklung kann man gefühlt tatsächlich am Fahrverhalten auf Autobahnen erkennen. Als der Liter Diesel bei um die 1,50 EUR lag, war 160 das neue 200. Und auffällig viele großmotorige Fahrzeuge von Premiumherstellern fuhren auf der rechten Spur. Kommt in letzter Zeit auch wieder vermehrt vor im Vergleich zu den gar nicht lange vergangenen Zeiten von 99 ct pro Liter.

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MatthiasPetersbach 24.05.2018, 10:25
37.

Zitat von g_bec
Die Spritpreisentwicklung kann man gefühlt tatsächlich am Fahrverhalten auf Autobahnen erkennen. Als der Liter Diesel bei um die 1,50 EUR lag, war 160 das neue 200. Und auffällig viele großmotorige Fahrzeuge von Premiumherstellern fuhren auf der rechten Spur. Kommt in letzter Zeit auch wieder vermehrt vor im Vergleich zu den gar nicht lange vergangenen Zeiten von 99 ct pro Liter.
Tatsache ist , daß es im Verkehr durchaus viel entspannter zugeht als noch vor 20 Jahren.

Was aber niemand dran hindert, ständig vom "Krieg" auf der Straße zu fabulieren.

Offensichtlich haben wir ein Faible fürs Nachjammern - d.h. in DER Situation, in der alles viel besser wird -oder ist- als früher, den "Restmissstand" lautstark zu beklagen. Ob Verkehr oder Umwelt.

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